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Neuere Zeit (Abt. 2)

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Bibliographic data

fullscreen: Neuere Zeit (Abt. 2)

Multivolume work

Identifikator:
1892063557
Document type:
Multivolume work
Author:
Lamprecht, Karl http://d-nb.info/gnd/118569015
Title:
Deutsche Geschichte
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Gaertner
Year of publication:
1891-
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Volume

Identifikator:
1892067714
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-237124
Document type:
Volume
Author:
Lamprecht, Karl http://d-nb.info/gnd/118569015
Title:
Neuere Zeit
Volume count:
Abt. 2
Place of publication:
Freiburg im Breisgau
Publisher:
Heyfelder
Year of publication:
1906
Scope:
XIV S., S. [399] - 873
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Multivolume work
Structure type:
Chapter
Title:
Viertes Kapitel. Erste Waffengänge Österreichs und Preußens; Preußen europäische Großmacht
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Deutsche Geschichte
  • Neuere Zeit (Abt. 2)
  • Title page
  • Einundzwanzigstes Buch // Erstes Kapitel. Deutschland unter den politischen Nachwirkungen des Dreißigjährigen Krieges
  • Zweites Kapitel. Türkenkriege und spanischer Erbfolgekrieg; Österreich europäische Großmacht
  • Drittes Kapitel. Die norddeutschen Staaten und der nordische Krieg; Entwicklung des preußischen Königtums
  • Viertes Kapitel. Erste Waffengänge Österreichs und Preußens; Preußen europäische Großmacht
  • Index

Full text

Waffengänge Osterreichs u. Preußens; Preußen europ. Großmacht. 819 
Ja schon vorher war Joseph von neuem unruhig geworden. 
War es ihm nicht gelungen, Bayerns weltlichen Besitz zu 
erlangen, so wußte er es um so mehr in seinem Einfluß auf und 
seiner Herrschaft über den geistlichen Besitz auszustechen. Von 
1583 bis 1761 war, eine wesentliche Unterstützung des welt— 
lichen Wittelsbacher Hauses, das Erzstift Köln ständig im Besitze 
bayrischer Herzöge gewesen und mit ihm eine bald größere, 
bald geringere Anzahl benachbarter Bistümer; um 1750 war 
ihre Zahl sogar, am Rhein und in Bayern, einmal auf sieben 
gestiegen. Jetzt, im Sommer 1780, wurde der jüngste Bruder 
des Kaisers, Maximilian, zum Koadjutor von Köln und 
Münster gewählt: Bayern schied definitiv aus der Beherrschung 
dieser wichtigen Bistümer aus: es war eine unzweifelhafte 
Niederlage auch der Politik König Friedrichs. 
Und schon machte Joseph dem alternden König nun auch die 
wichtigste Hilfe seiner auswärtigen Politik, die Freundschaft Ruß— 
lands, ernstlich streitig. Im Juni und Juli 1780 weilte er zu 
langem Besuche am Hofe der Zarin: es war ein erster Wende⸗ 
punkt in deren Verhältnis zu Friedrich, wenn auch das preußisch— 
russische Büundnis formell bis Ende März 1788 fortlief. Eine 
zweite Phase trat dann im nächsten Jahr ein. Die Zarin 
war willens, ihre Angriffspolitik gegen die Türkei, vielleicht 
auch gegen Polen, wieder aufzunehmen; darin trat ihr der 
saturierte und vorsichtig gewordene Preußenkönig entgegen: 
so schloß sie mit Osterreich im Mai 1781 ein Verteidigungs⸗ 
bündnis auf acht Jahre. Völlig aber schien Rußland zu 
sterreich im Jahre 1782 abschwenken zu wollen. Damals 
vertraute Katharina dem Kaiser Joseph rückhaltslos ihre 
ehrgeizigen Absichten auf den Südosten an, wie sie auf ein 
byzantinisches Kaiserreich als russische Sekundogenitur und ein 
Königreich Dacien unter einem Herrscher griechischen Glaubens 
hinausliefen: und nur die Aufstellung einer gewaltigen Gegen— 
forderung durch Joseph, die außer großen Teilen der Balkan— 
halbinsel auch die venezianische Terra ferma Hsterreich zuwies, 
verhinderte ein gewaltätiges gegenseitiges Zus ammengehen. Doch 
wurden die Besitzergreifung der Krim durch Rußland im
	        

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Neuere Zeit. Heyfelder, 1906.
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