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Neueste Zeit (Abt. 3)

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Bibliographic data

fullscreen: Neueste Zeit (Abt. 3)

Multivolume work

Identifikator:
1892063557
Document type:
Multivolume work
Author:
Lamprecht, Karl http://d-nb.info/gnd/118569015
Title:
Deutsche Geschichte
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Gaertner
Year of publication:
1891-
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Volume

Identifikator:
1892071576
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-237660
Document type:
Volume
Author:
Lamprecht, Karl http://d-nb.info/gnd/118569015
Title:
Neueste Zeit
Volume count:
Abt. 3
Place of publication:
Freiburg im Breisgau
Publisher:
Heyfelder
Year of publication:
1906
Scope:
VIII, 302 S.
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Multivolume work
Structure type:
Chapter
Title:
II. Neue Gesellschaft, neues Seelenleben
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Deutsche Geschichte
  • Neueste Zeit (Abt. 3)
  • Title page
  • Contents
  • Einleitung
  • I. Entstehung und erste Entwicklungsperiode des modernen Bürgertums
  • II. Neue Gesellschaft, neues Seelenleben

Full text

Neue Gesellschaft, neues Seelenleben. 201 
Heutzutage, in Zeiten, da der Gegensatz von Bildung 
und Unbildung die umfassende Bedeutung der sechziger bis 
achtziger Jahre, wenn nicht der zweiten Hälfte des 19. Jahr⸗ 
hunderts überhaupt zu verlieren beginnt, gilt als Merkmal 
des Gebildeten entweder der Besitz einer bestimmten geistigen 
Ausbildung vornehmlich verstandesmäßiger Art, oder der Be— 
griff wird gar nur auf wirtschaftlich⸗soziale Motive bezogen: 
so fieht z. B. Paulsen das entscheidende Kennzeichen des Ge— 
bildeten darin, „ob einer selbst mit der Hand arbeitet oder 
andere anweist, für ihn zu arbeiten“. Mit der ersten dieser 
beiden Auffassungen ist das Wort, eine in der Geschichte des 
Verfalls der Begriffe häufige Erscheinung, nach einer über— 
mächtigen Ausdehnung seines Sinnes dem nächsten, äußeren 
Eindrucke nach zu seiner ursprünglichen Bedeutung zurück— 
gekehrt. Denn als gebildet galt ursprünglich, wer mit starker 
Verstandesdurchbildung, so, wie sie etwa der vollständige Unter⸗ 
richt einer Mittelschule, insbesondere aber eines Gymnasiums 
gewährte, eine gewisse Bildung des Herzens, das, was man in 
der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts Humanität zu nennen 
begann, verband. 
Dieses Wesen der Bildung ergibt schon, daß sie ihre Ent— 
stehung noch dem ausgehenden Rationalismus, ihre volle Ent⸗ 
faltung aber erst dem frühesten Emporblühen des Subjektivismus 
verdankte; um 1800 konnte sie als voll entwickelt gelten; und 
das Wort „volkstümlich“, das der Turnvater Jahn aufbrachte, 
stand zu ihr schon in einem gewissen Gegensatz. 
Behält man diese Zusammenhänge im Auge, so erscheint 
es als selbstverständlich, daß die Entwicklung der Bildung mit 
der Übertragung der höchsten speziell verstandesmäßigen Kultur 
des ausgehenden Individualismus in breite Schichten der Nation 
begann. Hierzu aber war die Übertragung dieser Kultur, die 
sich noch durchweg des Lateinischen und dazu nicht selten auch 
einer ungewöhnlichen Masse von Kunstausdrücken bediente, in 
gemeinfaßliches Deutsch die erste Voraussetzung. An der Zu— 
nahme der deutsch geschriebenen Bücher wird man mithin bis 
zu einem gewissen Grade ihre Entstehung und ihren Sieg ver—⸗
	        

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Neueste Zeit. Heyfelder, 1906.
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