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Neueste Zeit (Abt. 3)

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Bibliographic data

fullscreen: Neueste Zeit (Abt. 3)

Multivolume work

Identifikator:
1892063557
Document type:
Multivolume work
Author:
Lamprecht, Karl http://d-nb.info/gnd/118569015
Title:
Deutsche Geschichte
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Gaertner
Year of publication:
1891-
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Volume

Identifikator:
1892071576
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-237660
Document type:
Volume
Author:
Lamprecht, Karl http://d-nb.info/gnd/118569015
Title:
Neueste Zeit
Volume count:
Abt. 3
Place of publication:
Freiburg im Breisgau
Publisher:
Heyfelder
Year of publication:
1906
Scope:
VIII, 302 S.
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Multivolume work
Structure type:
Chapter
Title:
Einleitung
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Deutsche Geschichte
  • Neueste Zeit (Abt. 3)
  • Title page
  • Contents
  • Einleitung
  • I. Entstehung und erste Entwicklungsperiode des modernen Bürgertums
  • II. Neue Gesellschaft, neues Seelenleben

Full text

72 
Einleitung. 
Historiker zudem wird es immer näher liegen, zu erzählen, als 
zu definieren; und seine Philosophie, der die mehr oder minder 
starke Begrenztheit der Gedankenbauten der verschiedensten Zeit⸗ 
alter gegenwärtig ist, bleibt gern die des Aphorismus. 
Immerhin aber mögen diese Andeutungen genügen, um 
zeigen zu können, wie sich nun zwischen die Gegensätze von 
Urzeit und Neuzeit die Kultur der mittleren Zeiten einschiebt. 
Wenn wir uns dabei zunächst auf dem Gebiete der in— 
tellektuellen Entwicklung umsehen, so wird dadurch zugleich das 
bisher gezeichnete Bild ergänzt. Spricht man für die jüngste 
Zeit von einer Freiheit der Willenstätigkeit in der Wahl des 
Berufes, wie in der Ausübung sozialer und politischer Rechte, 
die früher nie bestand, so läßt sich daneben eine Freiheit des 
Denkens und der Meinungsäußerung wahrnehmen, die eben— 
falls in früheren Zeiten, geschweige denn in der Urzeit, keinerlei 
Gegenbild findet. Und wiederum wie bei der sozialen und 
politischen Freiheit spielt hier das Moment des Bewußt- 
Unbewußten herein. Der heutigen Freiheit des Denkens sind 
wir uns in hohem Grade bewußt, denn sie ist erkämpft worden 
und muß gelegentlich noch erkämpft worden; die Gebunden— 
— D 
Bewußtsein. 
Unter diesen Umständen nahm nun das Denken dieser 
Zeit eine sehr eigenartige Form an. Da die Einheit des 
Denkenden und der Welt als Denkstoff noch durch keinerlei 
Bewußtsein der Denkfreiheit aufgehoben war, so wurde die 
Welt nach Analogie des menschlichen Daseins, in gleichsam 
unbewußter Einverleibung in menschliches Dasein, verstanden: 
und ein durchgehender Symbolismus bevölkerte Baum und 
Strauch mit konkreten, dem Menschen analog gestalteten 
Bildungskräften, wie er den Donner Thor, das Wehen des 
Windes Wotan, das Blitzen der Sonne Ziu zuschrieb. Es ist 
genau der Gegensatz zum Denken des Kantschen Kritizismus 
und der Philosopheme, die diesem folgten. Während diese 
die Welt bewußt zu einer solchen der Vorstellung machen und 
in diesem Sinne der menschlichen Seele einschreiben, vollzieht
	        

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Neueste Zeit. Heyfelder, 1906.
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