Digitalisate EconBiz Logo Full screen
  • First image
  • Previous image
  • Next image
  • Last image
  • Show double pages
Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Der Wirtschaftskampf der Völker und seine internationale Regelung

Access restriction


Copyright

The copyright and related rights status of this record has not been evaluated or is not clear. Please refer to the organization that has made the Item available for more information.

Bibliographic data

fullscreen: Der Wirtschaftskampf der Völker und seine internationale Regelung

Multivolume work

Identifikator:
1892063557
Document type:
Multivolume work
Author:
Lamprecht, Karl http://d-nb.info/gnd/118569015
Title:
Deutsche Geschichte
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Gaertner
Year of publication:
1891-
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Volume

Identifikator:
1892072033
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-239036
Document type:
Volume
Author:
Lamprecht, Karl http://d-nb.info/gnd/118569015
Title:
Neueste Zeit
Volume count:
Abt. 3
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Weidmann
Year of publication:
1907
Scope:
XIV, 516 S.
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Multivolume work
Structure type:
Chapter
Title:
Erstes Kapitel. Neue Anschauungen von Staat und Gesellschaft
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Der Wirtschaftskampf der Völker und seine internationale Regelung
  • Title page
  • Contents
  • Erstes Kapitel. Der Kampf des wirtschaftlichen Imperialismus
  • Zweites Kapitel. Der Wirtschaftskrieg im engeren Sinne
  • Drittes Kapitel. Das Wesen des Wirtschaftskampfes
  • Viertes Kapitel. Die Beendigung des Wirtschaftskrieges
  • Fünftes Kapitel. Die internationale Regelung des Wettbewerbes der Völker

Full text

Die Sicherung der wirtschaftlichen Lebensfähigkeit. 
297 
der österreichisch-ungarischen Monarchie ist die Frage der wirtschaftlichen 
Lebensfähigkeit für das nur aus den Alpenländern und der Hauptstadt 
Wien bestehende Österreich entstanden. Nach der Note der öster 
reichischen Friedensdelegation vom 10. Juni 1919 kann der neue Staat 
nur ein Viertel der für seine Bevölkerung notwendigen Nahrungsmittel 
selbst erzeugen und muß drei Viertel von außen beschaffen. Er muß 
jährlich 12 Millionen Tonnen Kohle im Ausland kaufen, während seine 
eigene Förderung kaum 2 Millionen erreicht. Die österreichische Volks 
wirtschaft kann die Einfuhr der notwendigen Rohstoffe und Industrie 
artikel nicht durch die Ausfuhr ihrer Produkte decken, weil ihr mit den 
deutschen Gebieten Böhmens, Mährens und Schlesiens fast alle Export 
industrien entrissen wurden. Die Braunkohlenlager, die Baum-, Schaf- 
woll- und Leinenwebereien, die Glas- und Porzellanfabriken, die Zucker 
und die chemischen Fabriken der deutschen Siedlungen gingen verloren. 
Mit dem Verlust der deutsch-böhmischen Bäder und Südtirols entgehen die 
ausländischen Zahlungsmittel, die der Fremdenverkehr bisher ins Land 
brachte. Die vier Eisenbahnlinien, die quer durch die Alpen von Norden 
nach Süden führen und ebenso eine der zwei wichtigen Transversallinien 
von Osten nach Westen, werden ihrer Ausgangspunkte beraubt und durch 
fremde Grenzen durchbrochen. Die Antwort der AAM vom 8. Juli 1919 
hat der wirtschaftlichen Not Österreichs nur in ganz unzureichendem Maße 
durch die Zulassung besonderer Zollvereinbarungen zwischen Österreich 
einerseits und der Tschecho-Slowakei oder Ungarn andrerseits (ö Art. 222) 
und des begünstigten Kohlenerwerbes in der Tschecho-Slowakei und in 
Polen (Art. 224) Rechnung getragen. Die Möglichkeit des bevorzugten 
Güteraustausches mit diesen Nachbarstaaten bedeutet für Österreich 
durchaus nicht diejenige Sicherstellung, die in der erzwungenen Gewährung 
der Meistbegünstigung und der Gleichstellung den AAM (ö Art. 217—220) 
durch 3 Jahre gewährt wurde (ö Art. 232). Nur insoferne wurde der 
wirtschaftlichen Verstümmelung Österreichs Rechnung getragen, als jene 
Staaten, denen ein Teil der ehemaligen österreichisch-ungarischen Mon 
archie übertragen wurde, oder die aus deren Zerfalle entstanden sind, 
der Vorteile der verkehrspolitischen Parität und Meistbegünstigung nur 
dann teilhaft werden, wenn sie auf den in ihre Staatsgewalt über 
gegangenen Gebieten die Gegenseitigkeit verbürgen (ö Art. 330, Abs. 3). 
Die Note der AAM vom 22. Mai 1919 an die deutsche Delegation ver 
tritt aber den Standpunkt, daß die Einfuhr von Erzeugnissen aus dem 
Osten nicht gehemmt sei, und daß nicht der mindeste Anlaß vorliege, zu 
glauben, eine Bevölkerung sei dadurch zu dauernder Unfähigkeit ver 
urteilt, daß sie in Zukunft Handel mit ihren Nachbarn treiben muß, anstatt 
selbst das zu erzeugen, wessen sie bedarf. Ein Land könne gleichzeitig 
ein großes Industrieland werden und bleiben, ohne selbst die Rohstoffe 
zu erzeugen, die für seine Hauptindustrie notwendig seien. Das sei zum
	        

Download

Download

Here you will find download options and citation links to the record and current image.

Monograph

METS MARC XML Dublin Core RIS Mirador ALTO TEI Full text PDF EPUB DFG-Viewer Back to EconBiz
TOC

Chapter

PDF RIS

This page

PDF ALTO TEI Full text
Download

Image fragment

Link to the viewer page with highlighted frame Link to IIIF image fragment

Citation links

Citation links

Monograph

To quote this record the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

This page

To quote this image the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Citation recommendation

Oeuvres Complètes. Guillaumin, 1847.
Please check the citation before using it.

Image manipulation tools

Tools not available

Share image region

Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Contact

Have you found an error? Do you have any suggestions for making our service even better or any other questions about this page? Please write to us and we'll make sure we get back to you.

How many grams is a kilogram?:

I hereby confirm the use of my personal data within the context of the enquiry made.