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Neueste Zeit (Abt. 3)

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Bibliographic data

fullscreen: Neueste Zeit (Abt. 3)

Multivolume work

Identifikator:
1892063557
Document type:
Multivolume work
Author:
Lamprecht, Karl http://d-nb.info/gnd/118569015
Title:
Deutsche Geschichte
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Gaertner
Year of publication:
1891-
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Volume

Identifikator:
1892072033
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-239036
Document type:
Volume
Author:
Lamprecht, Karl http://d-nb.info/gnd/118569015
Title:
Neueste Zeit
Volume count:
Abt. 3
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Weidmann
Year of publication:
1907
Scope:
XIV, 516 S.
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Multivolume work
Structure type:
Chapter
Title:
Zweites Kapitel. Sprengung des alten Reiches und der alten Staatsverhältnisse
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Deutsche Geschichte
  • Neueste Zeit (Abt. 3)
  • Title page
  • Contents
  • Erstes Kapitel. Neue Anschauungen von Staat und Gesellschaft
  • Zweites Kapitel. Sprengung des alten Reiches und der alten Staatsverhältnisse
  • Drittes Kapitel. Liquidation der alten Formen des wirtschaftlichen und sozialen Lebens; Beginn innerer Neubildungen
  • Viertes Kapitel. Die Freiheitskriege: 1809, 1813
  • Fünftes Kapitel. Weitere kämpfe gegen Frankreich; Wiener Kongreß; Heilige Allianz
  • I. Sachregister
  • II. Personenregister

Full text

Sprengung des alten Reiches und der alten Staatsverhältnisse. 189 
mitglieder im Grunde alle Voraussetzungen und schon an erster 
Stelle der Charakter einer wirklichen Vertretung. So blieb 
denn die Antinomie von Monarchie und Föderativverfassung 
ganz einfach bestehen, und dem Corpus evangelicorum trat 
der jüngste Reichstag als im Grunde nicht dem Theokratismus, 
wohl aber dem Monarchismus des Kaisers widersprechendes 
Element zur Seite. 
Und stand denn um diese Zeit auch nur die bloße Souve⸗ 
ränität des Kaisers noch fest? 
Die Souveränität kann auf die Dauer nicht erhalten 
bleiben ohne ständige und starke Ausübung öffentlicher Ge— 
walten. Nun waren aber die Kaiser als solche seit dem 
13. Jahrhundert im ganzen immer ohnmächtiger geworden. 
Sehr natürlich. Die Monarchie bedurfte der Speisung durch 
reiche Finanzen; diese ließen sich seit dem 18. Jahrhundert 
auf der herkömmlichen naturalwirtschaftlichen Grundlage des 
Bodenbesitzes, nachdem sie einmal verloren gegangen waren, 
nicht wieder herstellen; die geldwirtschaftliche Entwicklung der 
Finanzen aber in direkter Steuer und indirekten Abgaben 
bom Verkehr wie aus anderen Quellen hatten Städte und Terri⸗ 
torien an sich gerissen. So war es klar, daß sie auch zu 
Sitzen der fortschreitenden Entwicklung der Souveränität werden 
mußten und nicht das Reich. Insbesondere galt das, nach der 
Niederlage der Städte im Kampfe mit ihnen, von den Terri— 
torien. Und so ist denn die Entwicklung der sogenannten 
absoluten Monarchie, der repräsentativen Staatsform primi⸗ 
tiver Geldwirtschaften, auf deutschem Boden nicht mehr im 
Anschlusse an das Reich, sondern im Beringe der Territorien 
erfolgt: hier erblühte im 16. Jahrhundert der patriarchalische 
Absolutismus, hier fand sich im 17. Jahrhundert die Nach— 
ahmung des französischen Absolutismus ein, hier war die 
Keimstatte des aufgeklärten Absolutismus des 18. Jahr⸗ 
hunderts. 
Konnte nun aber der Kaiser gegenüber diesen sich neu— 
bildenden Souveränitäten so einfach abdanken? Es blieb ihm 
nichts übrig, als sie zuzulassen, ja ihre direkt verfassungs—
	        

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Neueste Zeit. Weidmann, 1907.
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