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Neueste Zeit (Abt. 3)

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Bibliographic data

fullscreen: Neueste Zeit (Abt. 3)

Multivolume work

Identifikator:
1892063557
Document type:
Multivolume work
Author:
Lamprecht, Karl http://d-nb.info/gnd/118569015
Title:
Deutsche Geschichte
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Gaertner
Year of publication:
1891-
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Volume

Identifikator:
1892072033
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-239036
Document type:
Volume
Author:
Lamprecht, Karl http://d-nb.info/gnd/118569015
Title:
Neueste Zeit
Volume count:
Abt. 3
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Weidmann
Year of publication:
1907
Scope:
XIV, 516 S.
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Multivolume work
Structure type:
Chapter
Title:
Zweites Kapitel. Sprengung des alten Reiches und der alten Staatsverhältnisse
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Deutsche Geschichte
  • Neueste Zeit (Abt. 3)
  • Title page
  • Contents
  • Erstes Kapitel. Neue Anschauungen von Staat und Gesellschaft
  • Zweites Kapitel. Sprengung des alten Reiches und der alten Staatsverhältnisse
  • Drittes Kapitel. Liquidation der alten Formen des wirtschaftlichen und sozialen Lebens; Beginn innerer Neubildungen
  • Viertes Kapitel. Die Freiheitskriege: 1809, 1813
  • Fünftes Kapitel. Weitere kämpfe gegen Frankreich; Wiener Kongreß; Heilige Allianz
  • I. Sachregister
  • II. Personenregister

Full text

142 Dreiundzwanzigstes Buch. Zweites Kapitel. 
wenn auch nur begrenzte Macht war, macht eine Ausnahme 
von dieser Regel. Seit dem 16. Jahrhundert aber war das 
Übergewicht der kolonialen Territorien erst recht nicht mehr 
im Zweifel; charakteristisch ist dafür schon die im Zusammen— 
hange des bisher Erzählten nicht erst zu beweisende Tatsache, 
daß die Ostgrenze in dieser Zeit gegen äußere Feinde nicht 
bloß gehalten, sondern noch wesentlich erweitert wurde, während 
die mutterländische, die Westgrenze, zersplitterte. 
War damit schon seit dem 13. Jahrhundert voraus— 
zusehen, daß die Länder, die sich dereinst aus der Zahl der 
vielen Territorialbildungen zu den herrschenden erheben sollten, 
im Kolonialgebiete, im Osten, liegen würden, so standen in 
diesem Bereiche anfangs eine ganze Anzahl von solchen 
Ländern für eine höhere und höchste Hegemonie in Wett-— 
bewerb. 
Gelang es, Böhmen zu germanisieren, das Reich der Mitte 
im Kolonialland, so hätte von da aus wohl am besten eine 
Gesamtbeherrschung des Ostens und schließlich auch des Mutter⸗ 
landes eingeleitet werden können. Es war eine geographisch 
so einfache Lösung, daß sie das tschechische Herrschergeschlecht 
der Premysliden schon im 13. Jahrhundert, für seine Anschauung 
vom slawischen Standpunkte aus, versucht hat. Aber auch später 
ist sie immer und immer wieder aufgetaucht: in der Reichs— 
politik der Luxemburger, namentlich auch Karls IV., in den 
Bestrebungen Georg Podiebrads, die deutsche Krone zu ge— 
winnen, ja teilweise noch in der Stellung, die Ferdinand II. 
dem Lande Böhmen in seinen Plänen der Reichsbeherrschung 
anwies. 
Indem sich aber die erste Festsetzung eines mittelalterlichen 
deutschen Königsgeschlechtes auf kolonialem Boden eben im 
Kampfe gegen diese beste aller Kombinationen vollzog, indem 
Rudolf von Habsburg dem Bestreben Ottokars von Böhmen, 
den ganzen kolonialen Osten zu beherrschen, erfolgreich entgegen⸗ 
trat, ohne doch die Herrschaft der Premysliden in Böhmen völlig 
vernichten zu können, ergab sich eine zweite Kombination: die 
Habsburger nahmen ÄÖsterreich, setzten sich endgültig im kolonialen
	        

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Neueste Zeit. Weidmann, 1907.
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