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Neueste Zeit (Abt. 3)

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Bibliographic data

fullscreen: Neueste Zeit (Abt. 3)

Multivolume work

Identifikator:
1892063557
Document type:
Multivolume work
Author:
Lamprecht, Karl http://d-nb.info/gnd/118569015
Title:
Deutsche Geschichte
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Gaertner
Year of publication:
1891-
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Volume

Identifikator:
1892072033
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-239036
Document type:
Volume
Author:
Lamprecht, Karl http://d-nb.info/gnd/118569015
Title:
Neueste Zeit
Volume count:
Abt. 3
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Weidmann
Year of publication:
1907
Scope:
XIV, 516 S.
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Multivolume work
Structure type:
Chapter
Title:
Zweites Kapitel. Sprengung des alten Reiches und der alten Staatsverhältnisse
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Deutsche Geschichte
  • Neueste Zeit (Abt. 3)
  • Title page
  • Contents
  • Erstes Kapitel. Die Frühromantik
  • Zweites Kapitel. Die Spätromantik
  • Drittes Kapitel. Beginnender Realismus
  • Viertes Kapitel. Politische Restauration; wirtschaftliche Fortschritte
  • Fünftes Kapitel. Fortschritte des politischen Denkens
  • Index

Full text

Die Frühromantik. 
48 
Bewegten wir uns bisher nur auf erkenntnistheoretischem 
Gebiete, sah auch Fichte in seiner Wissenschaftslehre zunächst 
nichts als eine Verbesserung der Kritik der reinen Vernunft, 
ja ein nun erst wirklich vorhandenes System der reinen Ver—⸗ 
nunft, so erweiterte sich doch diese bloße Erkenntnistheorie sehr 
rasch zu einer ganzen Weltanschauung. Denn früh schon führte 
Fichte aus, daß die vom Ich gesetzte These und Antithese nun 
wirklich und an sich so beschaffen sei, wie man sie denke, mithin 
die logische Wahrheit für unseren Verstand und jede von uns 
denkbare Intelligenz zugleich reale Wirklichkeit sei. Von da 
war es dann allerdings nicht mehr weit zu dem Satze, daß 
unserem in These, Antithese und Synthese verlaufenden Denken 
der Verlauf der Dinge an sich und in der objektiven Wirk— 
lichkeit entspreche. Und es versteht sich, daß damit die ob— 
jektive, außer uns befindliche Welt restlos der Welt unseres 
Innern einverleibt wurde und als Schöpfung dieser erschien; 
es war der absolute Sieg einer Weltanschauung, die nur den 
Geist als im Grunde seiend anerkennt, es war die Ausbildung 
eines in sich völlig folgerichtigen idealistischen Monismus. 
Aber verflüchtigten sich in dem Augenblicke, da der Philo⸗ 
soph mit der Betonung der absoluten Souveränität des Ver⸗ 
standes Ernst machte, nicht zugleich alle sittlichen Prinzipien? 
In der Tat verwarf Fichte auf sittlichem Gebiete die drei 
Postulate der Freiheit, der Unsterblichkeit und Gottes, die Kant 
als Warner und Erzieher menschlichen Willens noch aus den 
Zeiten des Rationalismus übernommen hatte: nach seiner 
Lehre mußte sich das sittliche Bewußtsein zur Durchführung 
seiner selbstgesetzten Zwecke lediglich selbst genügen, und die 
menschliche Freiheit bedurfte zum Guten keinerlei göttlicher Hilfe. 
Indes nachdem Fichte gegen Ende des 18. Jahrhunderts 
diese radikalste aller Lehren vom absolutesten sittlichen wie in— 
tellektuellen Absolutismus des Ichs aufgestellt hatte, trat ihm 
doch bald die Frage entgegen, wie sich denn mit dieser Auf—⸗ 
fassung die tatsächliche Mehrheit des Ichs in der Erscheinungs— 
welt vertrage? Mußte denn seine Philosophie nicht alle In— 
dividuen außer mir als nur von meinem Bewußtsein realisiert,
	        

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Neueste Zeit. Weidmann, 1907.
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