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Neueste Zeit (Abt. 3)

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Bibliographic data

fullscreen: Neueste Zeit (Abt. 3)

Multivolume work

Identifikator:
1892063557
Document type:
Multivolume work
Author:
Lamprecht, Karl http://d-nb.info/gnd/118569015
Title:
Deutsche Geschichte
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Gaertner
Year of publication:
1891-
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Volume

Identifikator:
1892072033
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-239036
Document type:
Volume
Author:
Lamprecht, Karl http://d-nb.info/gnd/118569015
Title:
Neueste Zeit
Volume count:
Abt. 3
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Weidmann
Year of publication:
1907
Scope:
XIV, 516 S.
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Multivolume work
Structure type:
Chapter
Title:
Drittes Kapitel. Liquidation der alten Formen des wirtschaftlichen und sozialen Lebens; Beginn innerer Neubildungen
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Deutsche Geschichte
  • Neueste Zeit (Abt. 3)
  • Title page
  • Contents
  • Erstes Kapitel. Neue Anschauungen von Staat und Gesellschaft
  • Zweites Kapitel. Sprengung des alten Reiches und der alten Staatsverhältnisse
  • Drittes Kapitel. Liquidation der alten Formen des wirtschaftlichen und sozialen Lebens; Beginn innerer Neubildungen
  • Viertes Kapitel. Die Freiheitskriege: 1809, 1813
  • Fünftes Kapitel. Weitere kämpfe gegen Frankreich; Wiener Kongreß; Heilige Allianz
  • I. Sachregister
  • II. Personenregister

Full text

252 Dreiundzwanzigstes Buch. Drittes Kapitel. 
Getreide stiegen. Und eben in diesem Zusammenhange ist 
jener Junkersinn des nordostdeutschen Adels groß geworden, der 
in wesentlichen Zügen andauert bis auf den heutigen Tag. 
Eine neue Periode der Erweiterung dieser Entwicklung 
aber ergab sich mit dem 17. Jahrhundert. In dieser Zeit 
wurden, während des Dreißigjährigen Krieges, eben die 
Kolonialgebiete furchtbar verwüstet; hier brachen die Schweden 
ein; hier erleichterten große Ebenen die Kriegführung jener 
Zeiten besonders, und beim Mangel zahlreicher großer Städte 
fehlten die besten Zufluchtsstätten des Landes. So wurden denn 
während des Krieges und auch noch nach dessen Schluß große 
Massen von Bauernhöfen zerstört: die Bauern „vergingen“, 
zogen weg; die Stellen lagen wüste; der Wald brach herein: 
viele Dörfer sind niemals wieder aufgebaut worden. Allerdings 
haben nun die Gutsherren nach dem Kriege die Bauern wieder 
zu retablieren gesucht. Aber in beschränktem Maße. Nur 
so viel Bauern setzten sie an, als sie zur Bebauung ihres 
möglichst vergrößerten Gutes unbedingt zu bedürfen glaubten; 
die übrigen Höfe dagegen ließen sie wüst und legten ihr Land 
dem Gutsareale zu. Die anzusetzenden Bauern aber erhielten 
ein viel schlechteres Recht, als es die alten Bauern gehabt 
hatten. Sie erhielten überhaupt kein dingliches Recht mehr 
an Hof und Land, sondern nur sogenannten Laßbesitz: und 
zwar erblichen da, wo sonst volles Erbzinsrecht geherrscht 
hatte und herrschte, nur lebenslänglichen dagegen oder be— 
liebig widerruflichen da, wo früher bereits ein schlechteres 
Recht als Erbzinsrecht in Geltung gewesen war. 
Im ganzen erwuchs damit erst seit dem Dreißigjährigen 
Kriege recht die große Verschiedenheit der gebundenen Nutzungs- 
rechte an Grund und Boden im Kolonialgebiete gegenüber 
dem Rechte des Mutterlandes. Denn auch das Recht derjenigen 
Bauern, die noch zu altem Erbzinsrechte und verwandten günstigen 
Rechtsformen saßen, begann jetzt verschlechtert zu werden, da 
es als unberechtigte Ausnahme empfunden wurde. 
Gleichzeitig aber fingen die Junker an, immer mehr zu 
eigentlichen agrarischen Unternehmern zu werden; sie produ—
	        

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Neueste Zeit. Weidmann, 1907.
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