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Neueste Zeit (Abt. 3)

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Bibliographic data

fullscreen: Neueste Zeit (Abt. 3)

Multivolume work

Identifikator:
1892063557
Document type:
Multivolume work
Author:
Lamprecht, Karl http://d-nb.info/gnd/118569015
Title:
Deutsche Geschichte
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Gaertner
Year of publication:
1891-
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Volume

Identifikator:
1892072033
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-239036
Document type:
Volume
Author:
Lamprecht, Karl http://d-nb.info/gnd/118569015
Title:
Neueste Zeit
Volume count:
Abt. 3
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Weidmann
Year of publication:
1907
Scope:
XIV, 516 S.
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Multivolume work
Structure type:
Chapter
Title:
Viertes Kapitel. Die Freiheitskriege: 1809, 1813
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Deutsche Geschichte
  • Neueste Zeit (Abt. 3)
  • Title page
  • Contents
  • Erstes Kapitel. Neue Anschauungen von Staat und Gesellschaft
  • Zweites Kapitel. Sprengung des alten Reiches und der alten Staatsverhältnisse
  • Drittes Kapitel. Liquidation der alten Formen des wirtschaftlichen und sozialen Lebens; Beginn innerer Neubildungen
  • Viertes Kapitel. Die Freiheitskriege: 1809, 1813
  • Fünftes Kapitel. Weitere kämpfe gegen Frankreich; Wiener Kongreß; Heilige Allianz
  • I. Sachregister
  • II. Personenregister

Full text

Die Freiheitskriege: 1809, 1815. 
335 
und aller Abhängigkeit durchaus unfähiges Selbst wiederum 
gewinnen können.“ Aber indem er so in diesem Augenblicke 
auf jede äußere politische Einheit verzichtete, war er doch 
weit davon entfernt, Resignation überhaupt zu predigen. 
„Ich setze voraus solche deutsche Zuhörer, welche nicht eben 
mt allem, was sie sind, rein aufgehen in dem Gefühle des 
Schmerzes über den erlittenen Verlust, und in diesem Schmerze 
sich wohlgefallen und an ihrer Untröstlichkeit sich weiden und 
durch dieses Gefühl sich abzufinden gedenken mit der an sie 
ergehenden Aufforderung zur Tat; sondern solche, die selbst über 
diesem gerechten Schmerze · zu klarer Besonnenheit sich schon er— 
hoben haben oder wenigstens fähig sind, sich dazu zu erheben.“ 
Diesen im Schmerze Tatkräftigen aber zeigt der Philosoph ein 
erstes und letztes erhabenes Ziel ihrer Deutschheit: die Er⸗ 
ziehung ihrer selbst Iad vor allem des kommenden Geschlechts 
zu eben dieser Deutschheit. „Der ausländische Genius wird 
die betretenen Heerbahnen des Altertums mit Blumen be—⸗ 
streuen und der Lebensweisheit, die leicht ihm für Philosophie 
gelten wird, ein zierliches Gewand weben; dagegen wird der 
deutsche Geist neue Schachte eröffnen und Licht und Tag ein⸗ 
führen in die Abgründe, und Felsmassen von Gedanken 
schleudern, aus denen die künftigen Zeitalter sich Wohnungen 
bauen.“ 
Wie aber vermag dieses Ziel erreicht zu werden? Nicht durch 
den Staat. „Der Staat als bloßes Regiment ... ist nichts 
Erstes und für sich selbst Seiendes, sondern bloß das Mittel 
für den Zweck der ewig gleichmäßig fortgehenden Ausbildung 
des rein Menschlichen in der RNation; ... die Liebe dieser 
ewigen Fortbildung ist es, welche immerfort auch in ruhigen 
Zeitläuften die höhere Aufsicht über die Staatsverwaltung 
führen soll und welche, wo die Selbständigkeit des Volkes in 
Gefahr ist, allein dieselbe zu retten vermag.“ Diese Liebe 
aber, die gereinigte Vaterlandsliebe, nicht mehr die „heroische 
Schwachheit“ Lessings, sondern eine an den ewigen Idealen 
des rein Menschlichen geschulte, eine kosmopolitisch orientierte 
Vaterlandsliebe: sie soll sich dermalen und weiter immer mehr
	        

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The Socialism of To-Day. Field & Tuer, 1884.
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