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Neueste Zeit (Abt. 3)

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Bibliographic data

fullscreen: Neueste Zeit (Abt. 3)

Multivolume work

Identifikator:
1892063557
Document type:
Multivolume work
Author:
Lamprecht, Karl http://d-nb.info/gnd/118569015
Title:
Deutsche Geschichte
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Gaertner
Year of publication:
1891-
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Volume

Identifikator:
1892072033
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-239036
Document type:
Volume
Author:
Lamprecht, Karl http://d-nb.info/gnd/118569015
Title:
Neueste Zeit
Volume count:
Abt. 3
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Weidmann
Year of publication:
1907
Scope:
XIV, 516 S.
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Multivolume work
Structure type:
Chapter
Title:
Viertes Kapitel. Die Freiheitskriege: 1809, 1813
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Deutsche Geschichte
  • Neueste Zeit (Abt. 3)
  • Title page
  • Contents
  • Erstes Kapitel. Neue Anschauungen von Staat und Gesellschaft
  • Zweites Kapitel. Sprengung des alten Reiches und der alten Staatsverhältnisse
  • Drittes Kapitel. Liquidation der alten Formen des wirtschaftlichen und sozialen Lebens; Beginn innerer Neubildungen
  • Viertes Kapitel. Die Freiheitskriege: 1809, 1813
  • Fünftes Kapitel. Weitere kämpfe gegen Frankreich; Wiener Kongreß; Heilige Allianz
  • I. Sachregister
  • II. Personenregister

Full text

394 Dreiundzwanzigsies Buch. Viertes Kapitel. 
für Osterreich ein wesentlicher Anlaß gewesen, Bündnis— 
anerbietungen Napoleons gegen Rußland zu folgen. Am 
14. März 1812 war es daraufhin zu einem Vertrage ge⸗ 
kommen, in dem sich beide Mächte ihren Besitzstand sowie den 
Besitzstand der Türkei gewährleisteten. Außerdem sollte Oster⸗ 
reich Napoleon ein Hilfskorbs zum Kampfe gegen Rußland 
stellen und erhielt dafür, im Falle der Wiedererrichtung eines 
Königreichs Polen, die Aussicht auf Galizien, an dessen Stelle 
indes, wenn Galizien zu Polen geschlagen werden sollte, jetzt 
noch in der Hand Napoleons befindliche illyrische Provinzen 
treten sollten. Es war im Grunde ein glimpflicher Vertrag, 
zumal sich das Hilfskorps auf nur 30000 Mann und 60 Ge⸗ 
schütze belaufen sollte und Metternich es später fertig bekam, 
dies Korps so wenig in Aktion treten zu lassen, daß dadurch 
sogar ein leidliches Verhältnis zu Rußland erhalten blieb. 
Der ganze Vertrag bedeutete daher eigentlich mehr eine Aus— 
schaltung Osterreichs aus dem großen Kampfe als eine Be— 
teiligung: die Schiedsgerichtsstellung des Reiches zwischen und 
womöglich über den europäischen Mächten, die Metternich 
später anstrebte, wurde damit vorbereitet. Aber die geschaffene 
Lage sprach an sich doch zunächst noch immer weit mehr zu— 
gunsten Napoleons als des Zaren. 
Mit dem Zaren aber waren, während die deutsche 
Fürstenwelt so gegen ihn stand, deutsche Vaterlandsliebe und 
deutsches Heldentum. Welch rührender Anblick, die besten der 
deutschen Patrioten nun, da ihr Vaterland ihnen zu eng zu 
werden begann, einhellig dem Manne und dem Volke zuwandern 
zu sehen, von dem sie ein letztes Heil erwarteten. Ihr geistiger 
Führer aber war und wurde von Tag zu Tag mehr der 
Freiherr vom Stein. Er wußte mit seiner Unbeugsamkeit und 
seinem Stolze die weiche und wetterwendische Seele des Zaren 
zu gewinnen; bald konnte er, der einzelne Mann, als eine 
Macht für sich gelten im Bereiche der politischen Kräfte der 
europäischen Völker. Und wir begreifen diese eigenartige 
Wendung der Dinge, die den Zaren schließlich in den Kreis 
der deutschen vaterländischen Interessen bannte, wenn wir uns
	        

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Neueste Zeit. Weidmann, 1907.
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