Digitalisate EconBiz Logo Full screen
  • First image
  • Previous image
  • Next image
  • Last image
  • Show double pages
Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Neueste Zeit (Abt. 3)

Access restriction


Copyright

The copyright and related rights status of this record has not been evaluated or is not clear. Please refer to the organization that has made the Item available for more information.

Bibliographic data

fullscreen: Neueste Zeit (Abt. 3)

Multivolume work

Identifikator:
1892063557
Document type:
Multivolume work
Author:
Lamprecht, Karl http://d-nb.info/gnd/118569015
Title:
Deutsche Geschichte
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Gaertner
Year of publication:
1891-
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Volume

Identifikator:
1892072254
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-237894
Document type:
Volume
Author:
Lamprecht, Karl http://d-nb.info/gnd/118569015
Title:
Neueste Zeit
Volume count:
Abt. 3
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Weidmann
Year of publication:
1907
Scope:
XII, 539 S.
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Multivolume work
Structure type:
Chapter
Title:
Zweites Kapitel. Die Spätromantik
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Deutsche Geschichte
  • Neueste Zeit (Abt. 3)
  • Title page
  • Contents
  • Erstes Kapitel. Die Frühromantik
  • Zweites Kapitel. Die Spätromantik
  • Drittes Kapitel. Beginnender Realismus
  • Viertes Kapitel. Politische Restauration; wirtschaftliche Fortschritte
  • Fünftes Kapitel. Fortschritte des politischen Denkens
  • Index

Full text

236 Vierundzwanzigstes Buch. Zweites Kapitel. 
daß alle Historiker früherer Zeiten in der Art der Autoren 
des 18. Jahrhunderts gearbeitet haben, und legt daher nur 
den Maßstab grober Unterscheidungsmerkmale, der Parteilichkeit, 
der Unzuverlässigkeit, der Nachlässigkeit an. Den Einfluß des 
Milieus dagegen, überhaupt in der Zeit wie im Subjekt des 
Schreibers gelegene unbewußt-objektive Mängel, wie z. B. Be⸗— 
schränktheit des Blickes oder Bedingtheit des Urteils durch die 
Logik einer bestimmten Kulturstufe, sieht er noch nicht; und 
ebensowenig kennt er schon die Ableitungskritik, die Notwendig⸗ 
keit, die Herkunft des Materials, das sich in einer bestimmten 
Quelle vorfindet, zu untersuchen, obwohl sie durch den kom— 
pilatorischen Charakter der von ihm benußtzten mittelalterlichen 
Quellen nahegelegt wurde. 
Mit dieser Art der Quellenkritik war natürlich auch der 
zweituntersten Manipulation der historischen Methode, der kriti⸗ 
schen Wiederherstellung des Verlaufs eines einzelnen Faktums, 
eines einzelnen Ereignisses schon eine Schranke, und zwar eine 
vielfach recht enge Schranke gezogen. Soweit nun aber inner⸗ 
halb dieses Rahmens die Konstituierung eines solchen Ge— 
schehens vorgenommen wurde, ist der kritische Maßstab zur Ab⸗ 
hörung der Quellen und zur Gruppierung ihrer Aussagen nach 
objektiver Wahrscheinlichkeit und Unwahrscheinlichkeit auch noch 
recht unvollkommen. Es kommt eigentlich nur zu einem juristisch⸗ 
inquisitorischen Verhör der Zeugnisse, wobei namentlich die 
Chronologie eine Rolle spielt: noch schimmert, namentlich auch 
in der gern geübten Gewohnheit, in irgendeiner Weise eine 
Schuldfrage zu konstruieren, die Herkunft der Geschichtsforschung 
nicht zum geringsten Teile aus den historisch-juristischen Deduk— 
tionen der Wissenschaft des Reichsstaatsrechtes durch. Wo aber 
diese Mittel versagen, so namentlich in dem Falle, daß zwei 
gleich gut überlieferte gleichzeitige Quellen in ihren Angaben 
von einander abweichen, da versagt die Methode überhaupt. 
Man sieht: noch recht primitive Anfänge historischer 
Methode. Aber eins darf nicht verkannt werden: sie waren 
höchst solid; etwas wie von gesteigertem juristischem Ver— 
antwortlichkeitsgefühl geht durch diese Forschung. Schon die
	        

Download

Download

Here you will find download options and citation links to the record and current image.

Volume

METS METS (entire work) MARC XML Dublin Core RIS Mirador ALTO TEI Full text PDF EPUB DFG-Viewer Back to EconBiz
TOC

Chapter

PDF RIS

This page

PDF ALTO TEI Full text
Download

Image fragment

Link to the viewer page with highlighted frame Link to IIIF image fragment

Citation links

Citation links

Volume

To quote this record the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Chapter

To quote this structural element, the following variants are available:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

This page

To quote this image the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Citation recommendation

Neueste Zeit. Weidmann, 1907.
Please check the citation before using it.

Image manipulation tools

Tools not available

Share image region

Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Contact

Have you found an error? Do you have any suggestions for making our service even better or any other questions about this page? Please write to us and we'll make sure we get back to you.

How many letters is "Goobi"?:

I hereby confirm the use of my personal data within the context of the enquiry made.