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Neueste Zeit (Abt. 3)

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Bibliographic data

fullscreen: Neueste Zeit (Abt. 3)

Multivolume work

Identifikator:
1892063557
Document type:
Multivolume work
Author:
Lamprecht, Karl http://d-nb.info/gnd/118569015
Title:
Deutsche Geschichte
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Gaertner
Year of publication:
1891-
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Volume

Identifikator:
1892072254
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-237894
Document type:
Volume
Author:
Lamprecht, Karl http://d-nb.info/gnd/118569015
Title:
Neueste Zeit
Volume count:
Abt. 3
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Weidmann
Year of publication:
1907
Scope:
XII, 539 S.
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Multivolume work
Structure type:
Chapter
Title:
Viertes Kapitel. Politische Restauration; wirtschaftliche Fortschritte
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Deutsche Geschichte
  • Neueste Zeit (Abt. 3)
  • Title page
  • Contents
  • Erstes Kapitel. Die Frühromantik
  • Zweites Kapitel. Die Spätromantik
  • Drittes Kapitel. Beginnender Realismus
  • Viertes Kapitel. Politische Restauration; wirtschaftliche Fortschritte
  • Fünftes Kapitel. Fortschritte des politischen Denkens
  • Index

Full text

386 Vierundzwanzigstes Buch. Viertes Kapitel. 
führten. Ganz anders lagen dagegen die Dinge in dem ge— 
wöhnlich tagenden engeren Rat von 17 Stimmen. Hier hatten 
die elf größeren Staaten je eine Stimme, die anderen kleinen 
sechs Kuriatstimmen: es konnten somit Osterreich und Preußen 
sehr leicht überstimmt, ja unter Umständen konnten neun 
Fehntel der Nation durch ein Zehntel majorisiert werden. 
Die Folge dieser Bevorzugung der Kleinen war, daß 
Osterreich und Preußen mit ihnen, statt sachlich und gemein— 
sam, vielmehr einzeln, persönlich und diplomatisch von Hof zu 
Hof verhandelten; und so kam es zu ständigen Intrigen und 
Zetteleien, und die bundesstaatliche Diplomatie gewann langsam 
wieder den Charakter der veralteten Kabinettspolitik des 17. 
und 18. Jahrhunderts. 
Der unförmlichen Zentralbehörde des Bundes aber wurde 
nun die Ausführung des einzigen Zweckes des Bundes bei— 
zelegt, „über die Sicherheit Deutschlands nach innen und außen 
zu wachen“. Und der Unbestimmtheit dieser Aufgabe ent— 
sprachen die dürftigen Bestimmungen über die Stellung der 
Einzelländer. Den Fürsten war gestattet, Gesandtschaften zu 
halten, auch Bünde zu schließen außer gegen den Deutschen 
Bund; außerdem war im Artikel 13 der Akte in ziemlich un— 
klarer Sprache festgestellt, in jddem Bundesstaate „werde“ — ur⸗ 
sprünglich hatte es geheißen „solle“ — eine landständische 
Verfassung statthaben; für den Staatsbürger kamen dazu ver⸗ 
schwommene Redensarten über Preßfreiheit und Handelsfreiheit, 
neben einer sehr genauen Aufzählung der Privilegien der Me— 
diatisierten und der Thurn und Tarisschen Postrechte. 
Natürlich hätten diese unfertigen Bestimmungen, mehr 
Direktiven als Gebote, einer gesetzgeberischen Ausgestaltung 
bedurft. Aber dazu kam es nie. Zwar gab sich Preußen 
während des ersten Jahrfünftes der Bundesverfassung Mühe, 
wenigstens eine leidliche Heeresverfassung herzustellen, und 
wenigstens scheinbar wurde es dabei von Osterreich unterstützt, 
aber das nach endlosen Verhandlungen gewonnene Resultat 
war kläglich. Als im Jahre 1821 endlich eine provisorische 
Kriegsverfassung zustande kam, sollte das Bundesheer aus
	        

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Neueste Zeit. Weidmann, 1907.
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