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Neueste Zeit (Abt. 3)

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Bibliographic data

fullscreen: Neueste Zeit (Abt. 3)

Multivolume work

Identifikator:
1892063557
Document type:
Multivolume work
Author:
Lamprecht, Karl http://d-nb.info/gnd/118569015
Title:
Deutsche Geschichte
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Gaertner
Year of publication:
1891-
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Volume

Identifikator:
1892072254
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-237894
Document type:
Volume
Author:
Lamprecht, Karl http://d-nb.info/gnd/118569015
Title:
Neueste Zeit
Volume count:
Abt. 3
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Weidmann
Year of publication:
1907
Scope:
XII, 539 S.
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Multivolume work
Structure type:
Chapter
Title:
Fünftes Kapitel. Fortschritte des politischen Denkens
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Deutsche Geschichte
  • Neueste Zeit (Abt. 3)
  • Title page
  • Contents
  • Erstes Kapitel. Die Frühromantik
  • Zweites Kapitel. Die Spätromantik
  • Drittes Kapitel. Beginnender Realismus
  • Viertes Kapitel. Politische Restauration; wirtschaftliche Fortschritte
  • Fünftes Kapitel. Fortschritte des politischen Denkens
  • Index

Full text

40 Vierundzwanzigstes Buch. Fünftes Kapitel. 
für die Bildung politischer Meinungen keineswegs so sehr von den 
praktischen Bedürfnissen des Augenblicks, wie von Prinzipien aus— 
ging: nicht realpolitisch, sondern ideologisch war demgemäß der 
Charakter des neuen Denkens; nicht induktiv, sondern deduktiv 
verfuhr man; und war im Einzelfalle de lege ferenda zu reden, 
so gaben nicht Interessen, sondern Grundsätze den Ausschlag. 
Es ist das Wesen deutsch-politischen Denkens noch weit 
über die vierziger Jahre hinaus, durchaus bis 1848 und noch 
tief hinein in die fünfziger Jahre geblieben; und erst die 
Zeit der Reaktion, die Weiterentwicklung des Wirtschafts⸗ 
und Gesellschaftslebens der Unternehmung und der Vorgang 
Bismarcks hat zu einem realpolitischen Denken von Interessen- 
gegensätzen aus hinübergeführt. 
Für die erste Hälfte des 19. Jahrhunderts, vor allem für 
die Zeit vor 1840 war damit gesagt, daß das politische Denken 
wurzelhaft von den großen Bewegungen auf dem Gebiete der 
Philosophie, der Wissenschaft, ja noch der Poesie: also von 
Dichten und Denken überhaupt auszugehen habe; und eben 
darin, die einzelnen Schattierungen festzustellen, in denen es 
sich von dieser Plattform her ins Konkret-Politische abwandelte, 
beruht der hohe Reiz seiner Erforschung. 
Unter diesen allgemeinsten Umständen nun mochte es von 
vornherein zweifelhaft sein, welche politische Anschauung sich 
früher und reicher entwickeln werde, die konservative oder die 
liberale. Die liberale hatte, wie man leicht sieht, von vorn⸗ 
herein alle Vorteile der Deduktion für sich: denn da sie vom 
Gewordenen und dem Werden, wie es seinerseits aus dem Ge⸗ 
wordenen unmittelbar hervorgeht, abzusehen geneigt war, so 
mußte es ihr scheinbar leicht fallen, die Neigung der Deduktion 
zur Aufstellung eines allgemeinsten Systemes auszunutzen. Indes 
wir werden bald sehen, daß dies ein Vorteil war, der doch zugleich 
an das Denksystem eines früheren Zeitalters fesseln konnte und 
dadurch dem Leben, so wie es nun einmal tatsächlich verlief, nur 
zu leicht bis zu dem Grade entfremdete, daß sich zwischen Theorie 
und Praxis einstweilen nur eine schmale Brücke zu finden 
schien. Der konservativen Anschauung konnte es demgegenüber
	        

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Neueste Zeit. Weidmann, 1907.
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