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Neueste Zeit (Abt. 3)

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Bibliographic data

fullscreen: Neueste Zeit (Abt. 3)

Multivolume work

Identifikator:
1892063557
Document type:
Multivolume work
Author:
Lamprecht, Karl http://d-nb.info/gnd/118569015
Title:
Deutsche Geschichte
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Gaertner
Year of publication:
1891-
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Volume

Identifikator:
1892072254
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-237894
Document type:
Volume
Author:
Lamprecht, Karl http://d-nb.info/gnd/118569015
Title:
Neueste Zeit
Volume count:
Abt. 3
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Weidmann
Year of publication:
1907
Scope:
XII, 539 S.
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Multivolume work
Structure type:
Chapter
Title:
Fünftes Kapitel. Fortschritte des politischen Denkens
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Deutsche Geschichte
  • Neueste Zeit (Abt. 3)
  • Title page
  • Contents
  • Erstes Kapitel. Die Frühromantik
  • Zweites Kapitel. Die Spätromantik
  • Drittes Kapitel. Beginnender Realismus
  • Viertes Kapitel. Politische Restauration; wirtschaftliche Fortschritte
  • Fünftes Kapitel. Fortschritte des politischen Denkens
  • Index

Full text

452 Vierundzwanzigstes Buch. Fünftes RKapitel. 
damit auch als die anscheinend praktischste von allen, so stellte 
sich doch bald heraus, wie außerordentlich schwer sie in die 
Wirklichkeit einzuführen sein würde. Wer waren denn die 
Stände? Die Frage wurde in einer Zeit schon stärker auf— 
steigenden wirtschaftlichen Unternehmertums, dessen herrschende 
und dienende Stände im Laufe des Jahrhunderts jegliche alte 
soziale Bildung verändern, sprengen, umstürzen sollten, noch 
einmal dahin beantwortet, daß man an den „gottgewollten“ 
Ständen der Bürger, Bauern, Edelleute von ehedem festhielt. 
Jda mehr noch: indem die agrarischen Stände als die noch 
„gottgewollteren“ erschienen, und indem unter ihnen der des 
Adels, des „höheren Landmanns“, als der im Grunde doch 
wesentlichere gedacht wurde, da er die Vertretung der Bauern 
zweifellos zu deren Nutzen führen werde: konzentrierte sich 
schließlich das Interesse in einseitigster Weise auf den agrarischen 
Adel. Auf ihn vor allem komme es an. Er müsse, ein ver⸗ 
mittelndes, harmonisierendes Element, zwischen Volk und König 
treten. Er sei der natürlichste Träger des Rufes „Für König 
und Vaterland!“ Er würde wieder der königliche Adel von 
einstmals werden; und zu seiner Leitung und inneren Festigung 
sei nur noch die Vertretung der Kirche heranzuziehen. Laien⸗ 
adel also und geistlicher Adel des Mittelalters in verjüngter 
Form: so lautete schließlich die ins feinste getriebene Lösung! 
Allein während sich so, im zweiten und spätestens dritten 
Jahrzehnt des Jahrhunderts, das Bild einer romantisch-katholi— 
schen Staatslehre dahin abrundete, daß, je nach seiner Beleuch⸗ 
tung, unter einem allgemeinen klerikalen Farbentone bald demo⸗ 
kratische, bald aristokratische Lichter aufblitzten und ebensosehr 
eine klerikale Volkspartei wie eine Partei klerikal-konservativen 
Adels vorahnen ließen, begannen verwandte Lehren, und zwar 
durchaus nicht ohne Verbindung mit den Vorgängen auf 
katholischem Boden, auch unter den Protestanten Wurzel zu 
fassen: und wurden hier schließlich innerhalb der preußischen 
Grenzen ebenso lebendig wie die katholisch-klerikalen im Herr⸗ 
schaftsbereiche und Einflußgebiete Osterreichs. 
Der moderne Mystizismus, wie ihn der Verlauf der Ro—
	        

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Neueste Zeit. Weidmann, 1907.
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