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Neueste Zeit (Abt. 3)

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Bibliographic data

fullscreen: Neueste Zeit (Abt. 3)

Multivolume work

Identifikator:
1892063557
Document type:
Multivolume work
Author:
Lamprecht, Karl http://d-nb.info/gnd/118569015
Title:
Deutsche Geschichte
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Gaertner
Year of publication:
1891-
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Volume

Identifikator:
1892072254
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-237894
Document type:
Volume
Author:
Lamprecht, Karl http://d-nb.info/gnd/118569015
Title:
Neueste Zeit
Volume count:
Abt. 3
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Weidmann
Year of publication:
1907
Scope:
XII, 539 S.
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Multivolume work
Structure type:
Chapter
Title:
Fünftes Kapitel. Fortschritte des politischen Denkens
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Deutsche Geschichte
  • Neueste Zeit (Abt. 3)
  • Title page
  • Contents
  • Erstes Kapitel. Die Frühromantik
  • Zweites Kapitel. Die Spätromantik
  • Drittes Kapitel. Beginnender Realismus
  • Viertes Kapitel. Politische Restauration; wirtschaftliche Fortschritte
  • Fünftes Kapitel. Fortschritte des politischen Denkens
  • Index

Full text

482 Vierundzwanzigstes Buch. Fünftes Kapitel. 
und im Grunde erscheint eigentlich nur das Prinzip des Klassi— 
zismus von der Erziehung der Einzelpersönlichkeit, der dann 
die richtige Lösung des subjektivistischen Staatsproblems ohne 
weiteres folgen werde, auf die Erziehung und das Wirken in 
der Familie angewendet: ähnlich, wie das klassizistische Problem 
der Lebenstotalität, zunächst auf die Einzelpersonen bezogen, 
in der romantischen Formulierung des Organismus seine Er— 
weiterung auf Familie, Gesellschaft und Staat gefunden hatte. 
Von diesem Gesichtspunkte aus beantwortet Kühne die Frage 
nach der Zukunft des deutschen Gesamtwesens noch sehr zu— 
versichtlich und einfach. Was wohl aus ihm werden solle? 
„Aber, mein Freund, was aus ihm werden kann! Jeder im 
kleinen wahrhaft deutsch, das Ganze gestaltet sich dann von 
selber.“ 
Minder zuversichtlich spricht Gutzkow in seinen „Briefen 
eines Narren an eine Närrin“ (1832), einem Werke, das schon 
alle Eigenschaften dieses Autors zeigt: die zerflatternde Kom— 
position, die packende Behandlung von Zeitfragen und die oft 
divinatorisch richtige Beurteilung wichtiger Strömungen der 
Zukunft. Gutzkow prophezeit da für Deutschland eine Revolu— 
tion, aber keine in der Art der französischen vom Jahre 1789. 
Deutschland werde nie eine Republik haben; dazu seien die 
Begriffe der Freiheit partikular zu verschieden. Worauf es 
— DD 
einzigen Einheit und Freiheit zu erziehen; deren genauere po⸗ 
litische Ziele schon aufzuhellen, sei müßig. Doch geht Gutzkow 
der Erörterung von Einzelfragen nicht aus dem Wege, wenn 
diese auch schon mehr der sozialen Welt zuneigen; er trägt ein 
persönliches System kollektivistischer Geschichtsauffassung vor; 
er setzt sich mit dem Saint-Simonismus auseinander; und leise 
tauchen schon einige Sozialprobleme der Frauenemanzipation 
empor, die den Dichter später besonders fesseln sollten. 
Einen anderen Weg, sich dennoch den politischen Fragen 
eingehender zu nähern, hatte etwa um dieselbe Zeit Laube ein⸗ 
geschlagen. In dem ersten Teile seines ‚,Fungen Europa“ (1833) 
geht er noch einmal von dem alten Humanitätsideale des
	        

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Oeuvres Complètes. Guillaumin, 1847.
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