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Neueste Zeit (Abt. 3)

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Bibliographic data

fullscreen: Neueste Zeit (Abt. 3)

Multivolume work

Identifikator:
1892063557
Document type:
Multivolume work
Author:
Lamprecht, Karl http://d-nb.info/gnd/118569015
Title:
Deutsche Geschichte
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Gaertner
Year of publication:
1891-
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Volume

Identifikator:
1892072254
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-237894
Document type:
Volume
Author:
Lamprecht, Karl http://d-nb.info/gnd/118569015
Title:
Neueste Zeit
Volume count:
Abt. 3
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Weidmann
Year of publication:
1907
Scope:
XII, 539 S.
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Multivolume work
Structure type:
Chapter
Title:
Erstes Kapitel. Die Frühromantik
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Deutsche Geschichte
  • Neueste Zeit (Abt. 3)
  • Title page
  • Contents
  • Erstes Kapitel. Die Frühromantik
  • Zweites Kapitel. Die Spätromantik
  • Drittes Kapitel. Beginnender Realismus
  • Viertes Kapitel. Politische Restauration; wirtschaftliche Fortschritte
  • Fünftes Kapitel. Fortschritte des politischen Denkens
  • Index

Full text

Ue Frühromantik. 
57 
söhnung des alten Glaubens mit dem Neugewordenen brachte; 
faft gleichzeitig mit den entscheidenden Schriften Schellings 
sind seine Reden über die Religion an die Gebildeten unter 
ihren Verächtern (1799), seine Monologen (1800), seine Grund⸗ 
linien einer Kritik der bisherigen Sittenlehre (1803) erschienen 
und haben einen neuen Christengott geschaffen und einen neuen 
Christenglauben begründet. 
Mit Emphase wandte sich Schleiermacher gegen die ein⸗ 
seitige Weiterbildung, welche Kants Kritizismus seit Fichte in 
der Richtung eines absoluten Idealismus, einer Verflüchtigung 
der realen Welt in Gebilde des Gedankens gefunden hatte: 
dieser Idealismus wird nach ihm „das Universum vernichten, 
indem er es bilden zu wollen scheint; er wird es herab⸗ 
würdigen zu einer bloßen Allegorie, zu einem nichtigen Schatten⸗ 
hilde der einseitigen Beschränktheit seines leeren Bewußtseins“. 
Vielmehr geht Schleiermacher erkenntnistheoretisch zunächst 
ganz konservativ von den beiden in der Kantschen Lehre ge⸗ 
gebenen Elementen der Erkenntnis aus: dem rationalen in 
uns gegebenen wie dem empirischen, aus der Erscheinungswelt 
eindringenden: beide müßten, meint er, miteinander verbunden 
werden, denn andernfalls würden einseitige Rationalisten alles 
in starre Begriffe auflösen und einseitige Empiriker alles in 
Relationen, ohne daß sich ein ruhender Punkt in der Flucht 
der Erscheinungen fände. Allein indem Schleiermacher von diesen 
Betrachtungen aus fortfuhr, wurden in ihm doch alle erkenntnis⸗ 
theoretischen Grundgedanken der Romantik lebendig: und hinter 
den beiden Erkenntniselementen Kants erschien, nicht ihnen gleich— 
geordnet, sondern über ihnen, das romantische Absolute. Dabei 
war Schleiermacher dieses Absolute als Einheit des Realen und 
des Idealen allerdings nicht erkennbar. Wohl aber können wir es 
fühlen, können wir seiner gewiß werden in einer seelischen Funk⸗ 
tion, die zwischen Denken und Wollen steht, im Gemüte. Und 
das Gefühl in diesem Sinne, in seiner Richtung auf das Ewige, 
ist nun Schleiermacher Frömmigkeit, ist Religion. Anknüpfend 
an Spinoza, sowie an einzelne Außerungen Herders und Jugend⸗ 
eindrücke des herrnhutischen Pietismus, getragen von der Glut
	        

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Neueste Zeit. Weidmann, 1907.
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