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Neueste Zeit (Abt. 3)

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Bibliographic data

fullscreen: Neueste Zeit (Abt. 3)

Multivolume work

Identifikator:
1892063557
Document type:
Multivolume work
Author:
Lamprecht, Karl http://d-nb.info/gnd/118569015
Title:
Deutsche Geschichte
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Gaertner
Year of publication:
1891-
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Volume

Identifikator:
1892073072
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-237292
Document type:
Volume
Author:
Lamprecht, Karl http://d-nb.info/gnd/118569015
Title:
Neueste Zeit
Volume count:
Abt. 3
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Weidmann
Year of publication:
1909
Scope:
IX S., S. [361] - 749
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Multivolume work
Structure type:
Chapter
Title:
Drittes Kapitel. Erste Stufe der kleindeutschen Lösung der Einheitsfrage
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Deutsche Geschichte
  • Neueste Zeit (Abt. 3)
  • Title page
  • Contents
  • Drittes Kapitel. Erste Stufe der kleindeutschen Lösung der Einheitsfrage
  • Viertes Kapitel. Zweite Stufe der kleindeutschen Lösung der Einheitsfrage
  • Fünftes Kapitel. Ursprung, Verlauf und Ausgang des Kulturkampfs

Full text

476 Fünfundzwanzigstes Buch. Drittes Kapitel. 
Vereinigung nicht weiter; am 16. Juli rückte Vogel von Falcken⸗ 
stein an der Spitze der siegreichen Truppen in Frankfurt ein, 
hon wo sich inzwischen der Durchlauchtigste Bundestag nach 
Augsburg geflüchtet hatte, legte der Stadt eine Kontribution 
von sechs Millionen Gulden auf, übernahm durch ein Manifest 
die Regierung von Oberhessen, Frankfurt und Nassau, und 
telegraphierte an König Wilhelm: „Alles Land nördlich des 
Mains liegt zu den Füßen Eurer Majestät.“ 
Am selben Tage erhielt er seine Ernennung zum General⸗ 
gouverneur des Königreichs Böhmen. Sie war ein Ausdruck 
der großen und um vieles mehr entscheidenden Ereignisse, die 
sich inzwischen im Osten vollzogen hatten. 
In Osterreich verfügte man für die Nordarmee, die gegen 
Preußen kämpfen sollte, über zweihundertachtunddreißigtausend 
Mann, wozu noch dreiundzwanzigtausend Sachsen stoßen sollten. 
Dazu kamen neunzigtausend Mann in Festungen und fünfund— 
zwanzigtausend Mann zum Schutze Wiens und zur Sicherung 
don Ungarn. Den Oberbefehl über die Feldarmee hatte der Feld⸗ 
zeugmeister Benedek übernommen. Benedek, in jüngeren Jahren 
ein tollkühner Führer, 1889 mit großer Auszeichnung tätig, klar 
im Mittleren und Kleinen, ein ausgezeichneter Korpsführer, aber 
kein Feldherr, fühlte sich seiner Aufgabe von vornherein nicht 
gewachsen und hatte den Kaiser gebeten, einen anderen General an 
die Spitze zu stellen. Der Kaiser soll erwidert haben, er habe 
keinen besseren. Sicher ist, daß Benedek in die verantwortungs⸗ 
reiche Stelle — denn viele der besten österreichischen Generäle 
waren keineswegs unbedingt siegesbewußt — erst dann eintrat, 
als aufs entscheidenste an seine dynastischen Gefühle und damit 
den Mittelpunkt der Lebensanschauung so vieler Offiziere der 
kaiserlichen Armee appelliert worden war. 
Benedeks erste Absicht war nun, in Olmütz die Armee zu 
konzentrieren und den Feind mitten im Lande zu erwarten. Es 
war im Grunde ein Gedanke vielmehr des unfähigen tat— 
sächlichen Generalstabschefs Krismanis, der noch in den Vor—⸗ 
stellungen der Positionsstrategie des 18. Jahrhunderts lebte. 
Später nahm Benedek dann doch den Vormarsch gegen Böhmen
	        

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Neueste Zeit. Weidmann, 1909.
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