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Neueste Zeit (Abt. 3)

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Bibliographic data

fullscreen: Neueste Zeit (Abt. 3)

Multivolume work

Identifikator:
1892063557
Document type:
Multivolume work
Author:
Lamprecht, Karl http://d-nb.info/gnd/118569015
Title:
Deutsche Geschichte
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Gaertner
Year of publication:
1891-
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Volume

Identifikator:
1892073072
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-237292
Document type:
Volume
Author:
Lamprecht, Karl http://d-nb.info/gnd/118569015
Title:
Neueste Zeit
Volume count:
Abt. 3
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Weidmann
Year of publication:
1909
Scope:
IX S., S. [361] - 749
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Multivolume work
Structure type:
Chapter
Title:
Drittes Kapitel. Erste Stufe der kleindeutschen Lösung der Einheitsfrage
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Deutsche Geschichte
  • Neueste Zeit (Abt. 3)
  • Title page
  • Contents
  • Drittes Kapitel. Erste Stufe der kleindeutschen Lösung der Einheitsfrage
  • Viertes Kapitel. Zweite Stufe der kleindeutschen Lösung der Einheitsfrage
  • Fünftes Kapitel. Ursprung, Verlauf und Ausgang des Kulturkampfs

Full text

Erste Stufe der kleindeutschen Lösung der Einheitsfrage. 488 
wartete Napoleon in Paris auf die preußischen Bedingungen 
und wurde immer ungeduldiger. Endlich, am Abend des 12., 
hatte Goltz Depeschen empfangen und trat am 13. mit dem 
Kaiser in Besprechung. Napoleon erklärte sich dabei zunächst 
mit der Bildung eines Norddeutschen Bundes und den An—⸗ 
nexionen oder der militärischen Unterordnung aller oder ein⸗ 
zelner norddeutscher Staaten einverstanden; nur das König-— 
reich Sachsen müsse selbständig und im Verbande mit den 
süddeutschen Staaten bleiben: non dans l'intérôöt de la 
dynastie, mais pour respecter V'équilibre des masses. Für 
Süddeutschland aber zwinge ihn die öffentliche Meinung, auf 
einer selbständigen Staatengruppe zu bestehen, die das Recht 
erhalten müsse, Krieg zu führen und Bündnisse zu schließen. 
Es war die alte Triasidee in französischer Fassung. Goltz er⸗ 
widerte demgegenüber, Napoleons Wunsche ständen mit den 
preußischen nicht im Widerspruche, falls die französische Regierung 
der deutschen Einheit nicht entgegentrete: geschähe das, so würde 
Preußen etwa an die Einheitsidee appellieren und die Ausführung 
der Reichsverfassung von 1849 auf seine Fahne schreiben. Sollte 
Frankreich durch den an Preußen fallenden Gewinn in der 
europäischen Gleichgewichtsstellung benachteiligt werden, so würde 
Preußen seine Forderungen ermäßigen oder Frankreichs Gegen⸗ 
forderungen erwarten und diskutieren. Aber Napoleon ver⸗ 
zichtete auf Kompensationsforderungen und warf die Frage auf, 
ob Preußen nicht dem Könige von Sachsen die Rheinprovinz 
geben könne? Den Teilannexionen und etwaigen Thron— 
entsagungen kleiner preußenfeindlicher Herrscher schenkte der 
Kaiser nur geringe Aufmerksamkeit. 
Im ganzen glaubte Goltz sich sagen zu können, daß nach 
dem Inhalte dieses Gespräches die Möglichkeit eines Ein⸗ 
verständnisses zwischen Preußen und Frankreich bestünde. Und so 
setzte er sich hin und arbeitete unter Zustimmung Napoleons 
einen Entwurf von Friedensvorschlägen aus, die Napoleon, wenn 
sie König Wilhelm angenommen haben würde, mit dem Be— 
merken nach Wien weitergeben wollte, im Falle ihrer Ablehnung 
hetrachte er seine Vermittlungsmission als erloschen. Es waren
	        

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Neueste Zeit. Weidmann, 1909.
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