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Neueste Zeit (Abt. 3)

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Bibliographic data

fullscreen: Neueste Zeit (Abt. 3)

Multivolume work

Identifikator:
1892063557
Document type:
Multivolume work
Author:
Lamprecht, Karl http://d-nb.info/gnd/118569015
Title:
Deutsche Geschichte
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Gaertner
Year of publication:
1891-
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Volume

Identifikator:
1892073072
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-237292
Document type:
Volume
Author:
Lamprecht, Karl http://d-nb.info/gnd/118569015
Title:
Neueste Zeit
Volume count:
Abt. 3
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Weidmann
Year of publication:
1909
Scope:
IX S., S. [361] - 749
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Multivolume work
Structure type:
Chapter
Title:
Viertes Kapitel. Zweite Stufe der kleindeutschen Lösung der Einheitsfrage
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Deutsche Geschichte
  • Neueste Zeit (Abt. 3)
  • Title page
  • Contents
  • Drittes Kapitel. Erste Stufe der kleindeutschen Lösung der Einheitsfrage
  • Viertes Kapitel. Zweite Stufe der kleindeutschen Lösung der Einheitsfrage
  • Fünftes Kapitel. Ursprung, Verlauf und Ausgang des Kulturkampfs

Full text

560 Fünfundzwanzigstes Buch. Viertes Kapitel. 
dem König von Preußen die Kaiserkrone anzubieten. Schon 
waren in dieser Hinsicht vorher Verhandlungen gepflogen 
worden, an denen sich namentlich der Großherzog von Baden 
beteiligt hatte: jetzt wurden sie dringlich. Da ein Brief des 
badischen Großherzogs ohne durchschlagende Wirkung geblieben 
war, so suchte Bismarck den König dadurch zu einem raschen 
Entschluß zu bringen, daß er in München verlauten ließ, er 
werde mit dem Könige von Sachsen dahin ins Einvernehmen 
treten, daß dieser das Angebot der Kaiserkrone übernehme. Es 
war das rechte Mittel. König Ludwig, eifersüchtig auf seine 
Stellung unter den Fürsten, sandte jetzt, zunächst allerdings 
nur um sich über die allgemeine Lage zu informieren, einen 
seiner Adjutanten, den Grafen von Holnstein, direkt nach 
Versailles, zu Bismarck. Holnstein war ein glühender deutscher 
Patriot, und er kannte den König. Er riet Bismarck, ihn 
zum Könige mit einer völlig fertigen Vorlage des Angebotes 
der Kaiserkrone, die der König nur zu unterschreiben brauche, 
zurückzusenden. Es geschah: und der König unterschrieb nach 
geringfügigen Anderungen. Am 3. Dezember hatte König Wil— 
helm das Angebot in Händen; und bald folgte die allgemeine 
Zustimmung der Fürsten und freien Städte. 
Inzwischen hatte aber Bismarck, am 15. November, schon 
mit Baden und Hessen formell abgeschlossen: der neue Bund, 
der aus der Vereinigung der beiden Länder mit dem Norddeutschen 
Bunde hervorging, sollte am 1. Januar 1871 ins Leben treten. 
Es war ein Zeichen für Württemberg und Bayern, mit dem Ab— 
—D— 
sollten sie nicht durch das Angebot der Kaiserkrone und noch 
mehr durch eine sich regende Entrüstung in der Nation über 
das Säumen bedrängt und dem Verluste mancher Chance zu— 
getrieben werden, die sich ihnen jetzt noch in den Konferenzen 
darbot. 
Bismarck verhandelte nun an erster Stelle mit Bayern; 
hier war er zu jenen starken Zugeständnissen an die besondere 
geschichtliche Stellung des Landes bereit, welche die heutige 
Reichsverfassung aufweist. Darauf kam man rasch zum Ab—
	        

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Neueste Zeit. Weidmann, 1909.
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