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Neueste Zeit (Abt. 3)

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Bibliographic data

fullscreen: Neueste Zeit (Abt. 3)

Multivolume work

Identifikator:
1892063557
Document type:
Multivolume work
Author:
Lamprecht, Karl http://d-nb.info/gnd/118569015
Title:
Deutsche Geschichte
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Gaertner
Year of publication:
1891-
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Volume

Identifikator:
1892073072
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-237292
Document type:
Volume
Author:
Lamprecht, Karl http://d-nb.info/gnd/118569015
Title:
Neueste Zeit
Volume count:
Abt. 3
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Weidmann
Year of publication:
1909
Scope:
IX S., S. [361] - 749
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Multivolume work
Structure type:
Chapter
Title:
Viertes Kapitel. Zweite Stufe der kleindeutschen Lösung der Einheitsfrage
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Deutsche Geschichte
  • Neueste Zeit (Abt. 3)
  • Title page
  • Contents
  • Drittes Kapitel. Erste Stufe der kleindeutschen Lösung der Einheitsfrage
  • Viertes Kapitel. Zweite Stufe der kleindeutschen Lösung der Einheitsfrage
  • Fünftes Kapitel. Ursprung, Verlauf und Ausgang des Kulturkampfs

Full text

Zweite Stufe der kleindeutschen Cösung der Einheitsfrage. 581 
war eine Entwicklung, die gegenüber der ursprünglich rein 
staatenbundlichen Verfassung des Norddeutschen Bundes, wie 
sie von Bismarck unter der Hegemonie Preußens geplant war, 
die bundesstaatliche immer mehr begünstigte, ja in gewissem 
Sinne abschloß: jetzt stand das Reich auch in der Mitwirkung 
an der Gesetzgebung über Preußen, wie über den anderen 
Bundesstaaten, als ein für sich lebendes Staatswesen: nichts 
fehlte ihm mehr zu einer staatlichen Persönlichkeit. 
Als solche steht uns jedenfalls jetzt das Reich vor Augen — 
ganz anders, als es ursprünglich gemeint war; und fast un— 
bewußt, so ruhig ist diese Entwicklung vor sich gegangen, freuen 
wir uns dieser Errungenschaft. Verdankt wird sie in vielen 
Dingen der einfachen Wucht der Tatsachen, vor allem der fort⸗ 
während verstärkten Einheitswirkung des Verkehrs. Daneben 
sind aber gerade auf diesem Gebiete die großen Verdienste des 
Reichstages zu suchen. Der Reichstag war von vornherein als 
der Repräsentant der Volkseinheit geschaffen — als die breite 
Basis einer Verfassung, die, von dieser Basis aus betrachtet, 
unwillkürlich eine bundesstaatliche, nicht staatenbundliche Spitze 
haben mußte. Der Reichstag hat daher in seinen guten Zeiten 
auch immer nach dieser Spitze ausgeschaut und den Bundesrat 
in der Zulassung der Entwicklung eines Reichsstaates vorwärts 
gedrängt: das war und ist noch heute sein tiefster geschicht⸗ 
licher Beruf. — 
Unsere Erzählung ist mit den letzten Mitteilungen an eine 
Stelle gelangt, an der sie eigentlich abbrechen könnte; wir 
sehen das Reich so weit gekräftigt und auf eigene Füße gestellt, 
daß es selbständig zu wandeln vermag: die Einheitsbewegung, 
nun durch eine steigende zentripetale Bewegung des Wirtschafts⸗ 
lebens kraftvoller als je sekundiert, ist wenigstens innerhalb der 
Grenzen des kleindeutschen Ideals zum Abschlusse gelangt: der 
Deutsche hat wieder ein nicht bloß geistiges, sondern auch staat⸗ 
liches Vaterland. 
Allein würde nicht eine der freudigsten Pflichten deutscher 
Geschichtserzählung in diesem Momente unerfüllt bleiben, wenn 
wir nicht zum Schlusse noch dasjenige Mitglied des neuen
	        

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Neueste Zeit. Weidmann, 1909.
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