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Neueste Zeit (Abt. 3)

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Bibliographic data

fullscreen: Neueste Zeit (Abt. 3)

Multivolume work

Identifikator:
1892063557
Document type:
Multivolume work
Author:
Lamprecht, Karl http://d-nb.info/gnd/118569015
Title:
Deutsche Geschichte
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Gaertner
Year of publication:
1891-
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Volume

Identifikator:
1892073072
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-237292
Document type:
Volume
Author:
Lamprecht, Karl http://d-nb.info/gnd/118569015
Title:
Neueste Zeit
Volume count:
Abt. 3
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Weidmann
Year of publication:
1909
Scope:
IX S., S. [361] - 749
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Multivolume work
Structure type:
Chapter
Title:
Viertes Kapitel. Zweite Stufe der kleindeutschen Lösung der Einheitsfrage
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Deutsche Geschichte
  • Neueste Zeit (Abt. 3)
  • Title page
  • Contents
  • Drittes Kapitel. Erste Stufe der kleindeutschen Lösung der Einheitsfrage
  • Viertes Kapitel. Zweite Stufe der kleindeutschen Lösung der Einheitsfrage
  • Fünftes Kapitel. Ursprung, Verlauf und Ausgang des Kulturkampfs

Full text

Zweite Stufe der kleindeutschen Lösung der Einheitsfrage. 587 
Frage gelöst worden war — in Frankreich hatte man geglaubt, 
man werde die Französlinge ungeschoren im Lande walten 
lassen —, wurden auch die sonstigen Verdeutschungsmaßregeln 
in Angriff genommen. 
Hier war für die schon herangewachsene Generation weitaus 
die wichtigste die Einführung der allgemeinen Wehrpflicht. Sie 
wurde alsbald, im Jahre 1871, verkündet, und an ihr selbst— 
verständlich auch, gegen die Bitte von siebenundvierzigtausend 
Jungfrauen und Frauen, festgehalten. Doch begann man, zur 
Schonung der Gefühle der neuen Landsleute, erst 1872 mit 
der Aushebung. Die Ergebnisse waren dabei von vornherein 
sehr erfreulich; und gerade durch den Dienst bei der Waffe 
find die breiten Kreise, vor allem auch des Landvolkes, Alt- 
deutschland wieder näher getreten. 
Der heranwachsenden Generation aber trat das alte Vater⸗ 
land in der Schule sorgend entgegen. Bis zum Jahre 1870 
war der Schulbesuch nicht obligatorisch gewesen und die vor— 
handenen Schulen hatten sich fast durchweg in geistlichen und das 
hieß vielfach in klerikal-katholischen Händen befunden. Natürlich 
waren dabei die geistlichen Schulbruder, Mönche, Nonnen, zum 
größten Teile für ihren Beruf weder vorbereitet noch geprüft 
gewesen; im Oberelsaß zum Beispiel waren unter hundertsieben⸗ 
undzwanzig Schulbrüdern nur neunzig geprüfte Lehrer, unter 
sechshundertsechs Schulschwestern nur drei geprüfte Lehrerinnen. 
So verband sich mit dem fakultativen und klerikalen Charakter 
der Schule ungenügende Vorbildung der Lehrkräfte. Und da 
der Katholizismus durchaus welsche Sympathien hatte, so war 
diese an sich ungenügende Institution auch noch im ganzen 
deutschfeindlich gesinnt. Hier bedurfte es also energischer Ein— 
griffe. Zunächst wurde, unter schwerem Gezeter der Klerikalen 
und Französlinge, schon am 18. April 1871 die allgemeine 
Schulpflicht eingeführt. Dem folgte dann die Hebung des 
Laienlehrerstandes; im Jahre 1872 wurden seine Gehälter ver— 
doppelt und mindestens überall auf neunhundert Franken ge— 
bracht. Zugleich wurden zur Ausbildung von Lehrern und 
Lehrerinnen Seminare geschaffen. Im Jahre 1873 war man 
882*
	        

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Neueste Zeit. Weidmann, 1909.
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