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Neueste Zeit (Abt. 3)

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Bibliographic data

fullscreen: Neueste Zeit (Abt. 3)

Multivolume work

Identifikator:
1892063557
Document type:
Multivolume work
Author:
Lamprecht, Karl http://d-nb.info/gnd/118569015
Title:
Deutsche Geschichte
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Gaertner
Year of publication:
1891-
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Volume

Identifikator:
1892073072
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-237292
Document type:
Volume
Author:
Lamprecht, Karl http://d-nb.info/gnd/118569015
Title:
Neueste Zeit
Volume count:
Abt. 3
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Weidmann
Year of publication:
1909
Scope:
IX S., S. [361] - 749
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Multivolume work
Structure type:
Chapter
Title:
Viertes Kapitel. Zweite Stufe der kleindeutschen Lösung der Einheitsfrage
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Deutsche Geschichte
  • Neueste Zeit (Abt. 3)
  • Title page
  • Contents
  • Drittes Kapitel. Erste Stufe der kleindeutschen Lösung der Einheitsfrage
  • Viertes Kapitel. Zweite Stufe der kleindeutschen Lösung der Einheitsfrage
  • Fünftes Kapitel. Ursprung, Verlauf und Ausgang des Kulturkampfs

Full text

Zweite Stufe der kleindeutschen Lösung der Einheitsfrage 595 
geworden wäre, und die wider ihren Willen annektierten Ab⸗ 
geordneten wollten in der Pariser Versammlung so sprechen. 
Wir brauchen nur die erste beste Sitzung der französischen Ver— 
sammlung in Versailles in den Zeitungen beschrieben zu lesen, 
um sicher zu sein, daß, wenn nicht die Mehrheit, so doch 
schließlich der Herr Präsident ... die Redefreiheit der Beschwerde⸗ 
führer bald illusorisch machen würde. Noch bedenklicher würde 
aber die Redefreiheit für die Herren Abgeordneten auf den 
Pariser Straßen und in den Gasthöfen zutage treten, und es 
würde des ganzen Aufwandes der französischen Polizeimacht 
hedürfen, um die Redner, die ihren Gefühlen gegen Frankreich 
Ausdruck gegeben, vor unparlamentarischen Unannehmlichkeiten 
zu sichern. Unsere Regierung aber ist stark genug, so kräftige, 
wenigstens in den Worten so kräftige Ausbrüche des Miß⸗ 
fallens ruhig und öffentlich mit anzuhören, und für ganz Europa 
drucken zu lassen, daß sie diese Kritik verträgt. Die Herren 
aus Elsaß beklagen sich, daß wir die drei Jahre sie nicht so 
glücklich gemacht haben, wie sie zwar unter der französischen 
Herrschaft nicht gewesen sind, aber wie sie es doch gern sein 
möchten; wir wünschen es ihnen; aber der Zweck der Annexion 
war es eigentlich nicht; wir haben mit derselben nicht die 
Hoffnung verbunden, daß diese Herren sofort nun enthufiastische 
Anhänger unserer dentschen Einrichtungen, Freunde unserer 
dorthin gesendeten neuen Beamten sein und ihnen mit wohl— 
wollender Kritik und kindlichem Vertrauen entgegentreten 
würden. Wir haben uns darüber gar nicht getäuscht, daß 
wir einen harten Kampf zu bestehen haben würden, ehe es 
uns gelänge, ihre Anhänglichkeit zu gewinnen, die wir aller— 
dings erstreben, die wir aber augenblicklich ohne Zweifel noch 
nicht besitzen. Die Zeit ist zu kurz dazu. Wenn die Herren erst 
einmal zweihundert Jahre zu Deutschland gehört haben werden 
wie zweihundert Jahre zu Frankreich), dann bin ich über— 
zeugt, daß sie bei uns doch im ganzen angenehmer gelebt 
haben werden.“ 
Indes hielt diese Erkenntnis der vollen politischen Unreife, 
wie sie selbst bei einem staatsmännisch so begabten Stamme wie
	        

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Neueste Zeit. Weidmann, 1909.
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