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Neueste Zeit (Abt. 3)

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Bibliographic data

fullscreen: Neueste Zeit (Abt. 3)

Multivolume work

Identifikator:
1892063557
Document type:
Multivolume work
Author:
Lamprecht, Karl http://d-nb.info/gnd/118569015
Title:
Deutsche Geschichte
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Gaertner
Year of publication:
1891-
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Volume

Identifikator:
1892073072
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-237292
Document type:
Volume
Author:
Lamprecht, Karl http://d-nb.info/gnd/118569015
Title:
Neueste Zeit
Volume count:
Abt. 3
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Weidmann
Year of publication:
1909
Scope:
IX S., S. [361] - 749
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Multivolume work
Structure type:
Chapter
Title:
Viertes Kapitel. Zweite Stufe der kleindeutschen Lösung der Einheitsfrage
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Deutsche Geschichte
  • Neueste Zeit (Abt. 3)
  • Title page
  • Contents
  • Drittes Kapitel. Erste Stufe der kleindeutschen Lösung der Einheitsfrage
  • Viertes Kapitel. Zweite Stufe der kleindeutschen Lösung der Einheitsfrage
  • Fünftes Kapitel. Ursprung, Verlauf und Ausgang des Kulturkampfs

Full text

Zweite Stufe der kleindeutschen Lösung der Einheitsfrage. 601 
In letzterer Hinficht war es von Wert, daß die neue 
Grenze gegen Frankreich, mit Metz und Straßburg, einem 
französischen Angriff die größten Schwierigkeiten entgegenstellte. 
Denn diese Grenze, die eine Verteidigung des Reiches schon an 
der oberen Mosel nicht ausschließt, legte die französische Haupt⸗ 
stadt für deutsche Angriffe um einige strategische Abschnitte näher 
als bisher; und die Franzosen haben wohl gar, sehr über⸗ 
trieben, ausgesprochen, daß sie sich erst an der Loire verteidigen 
könnten. Aber noch blieb hier eine Lücke, die gefährlich werden 
konnte, Luxemburg. Sie vor allem mußte verstopft werden. 
Zu dem Zwecke hatte Bismarck schon seit März 1872 im Ver⸗ 
folg der Übernahme der französischen Eisenbahnen in Elsaß⸗ 
Lothringen über den Ankauf der luxemburgischen Wilhelmsbahn 
verhandelt, deren Verwaltung durch die französische Ostbahn 
eine beständige Bedrohung des Moselabschnittes um Trier. be⸗ 
deutete. Und es kam hier zu einem Vertrag vom 10. Juni 1872, 
wonach die Wilhelmsbahn gegen Entschädigung von 54 Millionen 
Mark bis zum Jahre 1912 in die Verwaltung der Reichs— 
eisenbahnen überging; gleichzeitig begab sich Luxemburg des 
Rechtes, bis zu diesem Termin den deutschen Zollverein zu 
kündigen, wogegen das Reich die Achtung strenger Neutralität 
im Kriegsfall aussprach. 
War damit die unmittelbare Grenze gegen Frankreich be— 
friedigend gedeckt, so galt es daheim vor allem die Wieder⸗ 
herstellung des Kriegsmaterials und eine neue Vorbereitung 
gegenüber jeder kriegerischen Bedrohung. Hier konnte man 
reichlich vorgehen: die Mittel waren in den Milliarden der 
französischen Kriegsschuld vorhanden. So wurde denn eine große 
Summe von Bargeld in dem Juliusturm zu Spandau als Kriegs⸗ 
schatz für die ersten Nöte einer neuen Mobilmachung niedergelegt; 
die wichtigsten Festungen wurden zum großen Teile umgebaut 
und erweitert, eine Fülle strategischer Bahnen geplant und aus⸗ 
geführt, endlich das Heerwesen den neuen Verhältnissen an⸗ 
gepaßt. 
Daneben war auch in Frankreich die politische Lage mög— 
lichst in dem Sinne zu beeinflussen, daß der Ausbruch eines 
Lamprecht, Deutsche Geschichte. XI. 2. 39
	        

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Neueste Zeit. Weidmann, 1909.
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