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Neueste Zeit (Abt. 3)

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Bibliographic data

fullscreen: Neueste Zeit (Abt. 3)

Multivolume work

Identifikator:
1892063557
Document type:
Multivolume work
Author:
Lamprecht, Karl http://d-nb.info/gnd/118569015
Title:
Deutsche Geschichte
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Gaertner
Year of publication:
1891-
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Volume

Identifikator:
1892073072
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-237292
Document type:
Volume
Author:
Lamprecht, Karl http://d-nb.info/gnd/118569015
Title:
Neueste Zeit
Volume count:
Abt. 3
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Weidmann
Year of publication:
1909
Scope:
IX S., S. [361] - 749
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Multivolume work
Structure type:
Chapter
Title:
Viertes Kapitel. Zweite Stufe der kleindeutschen Lösung der Einheitsfrage
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Deutsche Geschichte
  • Neueste Zeit (Abt. 3)
  • Title page
  • Contents
  • Drittes Kapitel. Erste Stufe der kleindeutschen Lösung der Einheitsfrage
  • Viertes Kapitel. Zweite Stufe der kleindeutschen Lösung der Einheitsfrage
  • Fünftes Kapitel. Ursprung, Verlauf und Ausgang des Kulturkampfs

Full text

Zweite Stufe der kleindeutschen Lösung der Einheitsfrage. 605 
von 1866 und 1870 zuließen, die von Bismarck jetzt eingeleitet 
wurde: das Ziel war die Herstellung eines engen politischen 
Bündnisses zwischen den beiden Reichen. Und war es nicht 
im Grunde auch eine alte preußische Politik, die damit erneuert 
wurde? Im Mai 1849 hatte Friedrich Wilhelm IV. in Wien 
die Lösung der deutschen Frage durch einen deutschen Bundes— 
staat unter Preußens Führung vorgeschlagen, der dann mit 
Osterreich einen völkerrechtlichen Bund zu Schutz und Trutz 
schließen sollte: mit einer gemeinsamen Vertretung sogar nach 
außen, deren Beamte, Gesandte, Botschafter, abwechselnd von 
beiden Teilen ernannt werden sollten. Aber auch Bismarck 
hatte schon sehr früh, in den fünfziger Jahren, fast sobald er 
fich davon überzeugt hatte, daß Osterreich aus dem künftigen 
deutschen Einheitsstaat werde wegbleiben müssen, den Gedanken 
gefaßt, daß nach einem Ausschlusse dieser Art der festeste Bund 
zwischen Osterreich und dem neuen Reiche zu begründen sei; und 
bereits Ende der fünfziger Jahre war ihm eine solche Lösung 
kaum noch einem Zweifel unterworfen gewesen. Als er dann, 
in den verworrenen Zeiten während und nach dem Kriege um 
Schleswig⸗Holstein, sah, wie in Osterreich im Grunde doch nur 
eine dünne Schicht von Gebildeten für die Einbeziehung der 
habsburgischen Monarchie in ein künftiges neues Deutschland 
jchwärmte, da hatte sich in ihm diese Uberzeugung noch mehr 
befestigt. Zur Maxime seines Handelns aber wurde sie ihm in 
einer schicksalsschweren Stunde während des Krieges von 1866, 
auf den Fluren von Königgrätz. Er mochte damals auf das 
Schlachtfeld in der Absicht geritten sein, im Getümmel den Tod 
zu suchen, falls seine Politik die Probe nicht bestehen würde. 
Es war eine Stimmung, die ihm die durchsichtigste Klarheit 
des Entschlusses geben mochte, als ihn bald darauf Ströme von 
Glücksgefühl umflossen. Noch auf dem Schlachtfeld wurde er 
mit sich einig, Osterreich einen ehrenvollen Frieden anzubieten: 
„Nicht vernichten und demütigen dürfen wir Hsterreich; wir 
müssen es zum Freunde und Bundesgenossen gewinnen für das 
unter Preußen zu einigende Deutschland.“ Und nach diesem 
Entschlusse hat er seitdem stetig gehandelt.
	        

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Neueste Zeit. Weidmann, 1909.
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