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Neueste Zeit (Abt. 3)

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Bibliographic data

fullscreen: Neueste Zeit (Abt. 3)

Multivolume work

Identifikator:
1892063557
Document type:
Multivolume work
Author:
Lamprecht, Karl http://d-nb.info/gnd/118569015
Title:
Deutsche Geschichte
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Gaertner
Year of publication:
1891-
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Volume

Identifikator:
1892073072
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-237292
Document type:
Volume
Author:
Lamprecht, Karl http://d-nb.info/gnd/118569015
Title:
Neueste Zeit
Volume count:
Abt. 3
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Weidmann
Year of publication:
1909
Scope:
IX S., S. [361] - 749
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Multivolume work
Structure type:
Chapter
Title:
Viertes Kapitel. Zweite Stufe der kleindeutschen Lösung der Einheitsfrage
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Deutsche Geschichte
  • Neueste Zeit (Abt. 3)
  • Title page
  • Contents
  • Drittes Kapitel. Erste Stufe der kleindeutschen Lösung der Einheitsfrage
  • Viertes Kapitel. Zweite Stufe der kleindeutschen Lösung der Einheitsfrage
  • Fünftes Kapitel. Ursprung, Verlauf und Ausgang des Kulturkampfs

Full text

606 Fünfundzwanzigstes Buch. Viertes Kapitel. 
Was dabei nach 1866 noch schwer und sonderbar erschien, 
das wurde nach 1870 fast selbstverständlich und leichter. Es 
war jetzt kaum noch ein Zweifel, daß sich die Geschicke Oster— 
reichs in manchem Betracht von den deutschen trennten. Und 
dabei handelte es sich nicht etwa bloß um die alte Einflußnahme 
Hsterreichs auf die deutschen Staaten, wie sie freilich auch schon 
in den sechziger, ja fünfziger Jahren, bei Gelegenheit der Er— 
neuerung des Zollvereins, beim Plan, die Bundesstaaten 1855 
zum Anschluß an die orientalische Politik der habsburgischen 
Dynastie zu veranlassen, und sonst gescheitert waren. Nein, 
die innere Entwicklung Osterreichs selbst lenkte von der deutschen 
ab. Indem der Kaiser und die kaiserliche Familie, mit Aus— 
nahme wohl nur der Kaiserin Elisabeth, nunmehr von dem 
Gedanken durchdrungen wurden, sich gegen ein Deutschland 
sichern zu müssen, das zu erwerben seit 1870 kaum noch mög— 
lich schien, begann sich die Dynastie immer mehr auf die 
Ungarn und die Slawen, insbesondere die Tschechen zu stützen. 
Gewiß trat diese Wendung in den siebziger Jahren noch nicht 
völlig ausgesprochen zutage, wenn sie auch seit dem Ministerium 
Hohenwart, das einen Monat nach der Kaiserproklamation in 
Versailles ins Amt trat, entschieden beabsichtigt wurde. Aber 
sie begann doch schon die innere Situation zu beherrschen — 
ein Moment, das naturgemäß von den weiteren Schicksalen der 
gesamtdeutschen Nation trennte. Und mehr: auch auf die aus— 
wärtige Politik hatte die neue Situation schon Einfluß gewonnen. 
Langsam setzte sich der Rat Bismarcks an Karolyi vom Jahre 
1862, den Schwerpunkt der habsburgischen Monarchie nach Ofen 
zu verlegen, in eine, wenn auch noch entfernte Wirklichkeit um; 
Ungarn trat mehr hervor; die Interessen des nahen Orients 
begannen zu fesseln. Wenn auch noch nicht so stark, wie eben 
angedeutet, alsbald in klare Erscheinung tretend war dies alles 
doch eine Erleichterung der ferneren Entwicklung wie für Italien, 
so namentlich für das Deutsche Reich; es wurde damit Platz für 
ein Paar mächtiger Staatsbildungen, einer deutschen und einer 
halbdeutschen, in Mitteleuropa; und die alte Erfahrung, daß sich 
Preußen und Österreich immer leicht verständigt haben, wenn
	        

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Neueste Zeit. Weidmann, 1909.
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