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Neueste Zeit (Abt. 3)

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Bibliographic data

fullscreen: Neueste Zeit (Abt. 3)

Multivolume work

Identifikator:
1892063557
Document type:
Multivolume work
Author:
Lamprecht, Karl http://d-nb.info/gnd/118569015
Title:
Deutsche Geschichte
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Gaertner
Year of publication:
1891-
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Volume

Identifikator:
1892073072
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-237292
Document type:
Volume
Author:
Lamprecht, Karl http://d-nb.info/gnd/118569015
Title:
Neueste Zeit
Volume count:
Abt. 3
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Weidmann
Year of publication:
1909
Scope:
IX S., S. [361] - 749
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Multivolume work
Structure type:
Chapter
Title:
Viertes Kapitel. Zweite Stufe der kleindeutschen Lösung der Einheitsfrage
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Deutsche Geschichte
  • Neueste Zeit (Abt. 3)
  • Title page
  • Contents
  • Drittes Kapitel. Erste Stufe der kleindeutschen Lösung der Einheitsfrage
  • Viertes Kapitel. Zweite Stufe der kleindeutschen Lösung der Einheitsfrage
  • Fünftes Kapitel. Ursprung, Verlauf und Ausgang des Kulturkampfs

Full text

616 Fünfundzwanzigstes Buch. Viertes Kapitel. 
verschiedenheiten bestanden; es kam so weit, daß Lord Beaconsfield, 
der die englischen Interessen persönlich vertrat, mit seiner Ab— 
reise drohte. Da hat dann Bismarck vermittelt: in friedlichem 
Sinne: aber eben deshalb doch gegen Rußland. Neben der 
bulgarischen Frage aber berührte die drei Kaisermächte des 
Kongresses vor allem die Frage nach dem Schicksal der türkischen 
Westprovinzen. Hier leitete nun Andrassy die Beschlußfassung 
des Kongresses ein, indem er für Bosnien und die Herzegowina 
die Regierung durch eine starke und unparteiische Macht forderte. 
Dem stimmte Salisbury zu: eine solche Macht sei aber weder 
in der Türkei noch in den slawischen Nachbarreichen zu finden: 
so bleibe nur Okkupation und Verwaltung durch die habsburgische 
Monarchie übrig. Und Bismarck empfahl die Annahme dieser 
Lösung als eine gemeinsame Pflicht. Es war eine kurze, aus⸗ 
gezeichnet inszenierte Verhandlung; sie entsprach im ganzen 
den Abmachungen Rußlands mit Osterreich; nichtsdestoweniger 
hinterließ sie bei den Russen schmerzliche Gefühle. Und diese 
Empfindungen konnten dadurch nicht gemildert werden, daß sich 
während der Kongreßtage schon, wenn auch zunächst noch nicht 
amtlich, Verhandlungen entspannen, die England auf den Er—⸗ 
werb Cyperns, Frankreich auf die Okkupation von Tunis ver—⸗ 
wiesen. 
Mußte nun das Verhältnis Rußlands zum Deutschen 
Reiche unter alledem gespannter werden, so ging andererseits 
das Reich aus dem Kongreß, trotz aller amtlichen Zurückhaltung 
Bismarcks, nicht ohne Gewinn und vor allem mit einer viel 
klareren Direktive für die nächste und selbst fernere Zukunft seiner 
auswärtigen Angelegenheiten hervor. Rußland mochte langsam 
in die Zahl seiner Gegner eintreten; Österreich war durchaus 
gewonnen und doch zugleich aus dem Kreise der deutschen 
Dinge wiederum um einen gewaltigen Schritt weiter nach Süd⸗ 
osten geschoben, wie denn im Westen Frankreich auf den Weg 
kolonialen Erwerbes im Mittelmeer an einer für Italien be— 
sonders empfindlichen Stelle so verwiesen war, daß es, selbst wenn 
es sich mit Rußland hätte verbinden wollen, einstweilen wenig 
zu fürchten war; Englands Einfluß endlich war in den Haupt—
	        

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Neueste Zeit. Weidmann, 1909.
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