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Neueste Zeit (Abt. 3)

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Bibliographic data

fullscreen: Neueste Zeit (Abt. 3)

Multivolume work

Identifikator:
1892063557
Document type:
Multivolume work
Author:
Lamprecht, Karl http://d-nb.info/gnd/118569015
Title:
Deutsche Geschichte
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Gaertner
Year of publication:
1891-
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Volume

Identifikator:
1892073072
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-237292
Document type:
Volume
Author:
Lamprecht, Karl http://d-nb.info/gnd/118569015
Title:
Neueste Zeit
Volume count:
Abt. 3
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Weidmann
Year of publication:
1909
Scope:
IX S., S. [361] - 749
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Multivolume work
Structure type:
Chapter
Title:
Drittes Kapitel. Erste Stufe der kleindeutschen Lösung der Einheitsfrage
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Deutsche Geschichte
  • Neueste Zeit (Abt. 3)
  • Title page
  • Contents
  • Drittes Kapitel. Erste Stufe der kleindeutschen Lösung der Einheitsfrage
  • Viertes Kapitel. Zweite Stufe der kleindeutschen Lösung der Einheitsfrage
  • Fünftes Kapitel. Ursprung, Verlauf und Ausgang des Kulturkampfs

Full text

Erste Stufe der kleindentschen Lösung der Einheitsfrage. 377 
weigerte sich. Worauf England und Frankreich mit der Türkei 
ein Offensiv- und Defensivbündnis schlossen; 28. März 1854. 
Der Krieg wurde zunächst an der Donau geführt. Noch 
im März 1854 setzten die Russen unter dem greisen Paskiewitsch 
über die Donau; im April segelte die englisch-französische Flotte 
mit zwanzigtausend Mann unter Lord Raglan und dem Mar—⸗ 
schall St. Arnaud nach dem Orient und beschoß zunächst Odessa. 
Im ganzen aber wurde der Krieg lau geführt und zog sich 
ohne entscheidende Resultate durch den ganzen Sommer des 
Jahres hin. 
Während nun England und Frankreich auf diese Weise 
eingriffen, schwankte man in Österreich im Beginne des Krieges 
vielfach in seinen Entschlüssen. Solange russische Truppen an 
der Donau standen, lag auch für den österreichisch-ungarischen 
Staat die Möglichkeit nahe, daß wesentliche seiner Interessen 
verletzt wurden. Und so war man im Grunde und schlimmsten⸗ 
falls doch zum Bruche mit Rußland entschlossen. In diesem 
Momente, schon in den letzten Tagen des Februar 1854, ge⸗ 
langte an die Höfe von Wien und auch von Berlin seitens der 
beiden Westmächte die Anfrage, ob sie Rußland mit zu 
schleuniger Räumung der Donaufürstentümer auffordern wollten 
und im Falle der Weigerung mit ihnen den Krieg erklären? 
Osterreich war geneigt, sich den Westmächten anzuschließen; 
Preußen dagegen nicht. In Preußen waren vielmehr die ent⸗ 
scheidenden Stellen dem Zaren eher günstig gesinnt; gleicher 
Meinung war auch Bismarck. Und fso neigte man zu einer 
wohlwollenden Neutralität gegenüber Rußland. Allein auf der 
anderen Seite wiederum befürchtete man eine Diversion 
Napoleons gegen Deutschland und hielt hiergegen ein festes 
Bündnis mit Osterreich für notwendig. Dies wurde daher von 
Preußen am 11. März 1854 gsterreich angeboten. In Wien 
ging man darauf ein, und es kam zu einem Vertrage vom 
20. April, auf folgenden Grundlagen: gegenseitige Gewähr— 
leistung des Besitzstandes für die Dauer des russisch-türkischen 
Krieges; allgemeines Eintreten für die Interessen Deutsch⸗ 
lands; aktives Eintreten beider Reiche, falls Rußland auf 
Lamprecht, Deutsche Geschichte. XI, 9. 25
	        

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Grundriß Des Deutschen Zollrechts. Hermes, 1927.
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