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Neueste Zeit (Abt. 3)

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Bibliographic data

fullscreen: Neueste Zeit (Abt. 3)

Multivolume work

Identifikator:
1892063557
Document type:
Multivolume work
Author:
Lamprecht, Karl http://d-nb.info/gnd/118569015
Title:
Deutsche Geschichte
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Gaertner
Year of publication:
1891-
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Volume

Identifikator:
1892073072
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-237292
Document type:
Volume
Author:
Lamprecht, Karl http://d-nb.info/gnd/118569015
Title:
Neueste Zeit
Volume count:
Abt. 3
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Weidmann
Year of publication:
1909
Scope:
IX S., S. [361] - 749
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Multivolume work
Structure type:
Chapter
Title:
Fünftes Kapitel. Ursprung, Verlauf und Ausgang des Kulturkampfs
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Deutsche Geschichte
  • Neueste Zeit (Abt. 3)
  • Title page
  • Contents
  • Drittes Kapitel. Erste Stufe der kleindeutschen Lösung der Einheitsfrage
  • Viertes Kapitel. Zweite Stufe der kleindeutschen Lösung der Einheitsfrage
  • Fünftes Kapitel. Ursprung, Verlauf und Ausgang des Kulturkampfs

Full text

Ursprung, Verlauf und Ausgang des Kulturkampfs. 679 
heit, und ich erfülle meine Pflicht, allen die Wahrheit zu sagen, 
zuch denen, die nicht Katholiken sind. Denn jeder, der die 
Taufe empfangen hat, gehört in irgendeiner Beziehung oder 
auf irgendeine Weise dem Papste an.“ 
Die Antwort, die Kaiser Wilhelm am 3. September 1873 
diesem Briefe zuteil werden ließ, drückte zunächst die Freude des 
Kaisers darüber aus, von seiner Heiligkeit wie in früheren Zeiten 
durch ein Schreiben geehrt worden zu sein, um so mehr, als ihm 
damit Gelegenheit werde, Irrtümer zu berichtigen, die in den dem 
Papste über deutsche Verhältnisse zugegangenen Meldungen vor⸗ 
gekommen sein müßten: Irrtümer vor allem über seine, des 
Kaisers, persönliche Stellung zu der kirchlichen Gesetzgebung. 
Zum Schlusse aber fuhr der Kaiser fort: „Ich gebe mich gern 
der Hoffnung hin, daß Eure Heiligkeit, wenn von der wahren 
Lage der Dinge unterrichtet, Ihre Autorität werden anwenden 
wollen, um der unter bedauerlicher Entstellung der Wahrheit 
und unter Mißbrauch des priesterlichen Ansehens betriebenen 
Agitation ein Ende zu machen. Die Religion Jesu Christi hat, 
wie ich Eurer Heiligkeit vor Gott bezeuge, mit diesen Um— 
trieben nichts zu tun, auch nicht die Wahrheit, zu deren von 
Eurer Heiligkeit angerufenem Panier ich mich rückhaltlos be— 
kenne. Noch eine Äußerung in dem Schreiben Eurer Heiligkeit 
kann ich nicht ohne Widerspruch übergehen, nämlich daß jeder, 
der die Taufe empfangen hat, dem Papste angehöre. Der 
evangelische Glaube, zu dem ich mich, wie Eurer Heiligkeit be⸗ 
kannt sein muß, gleich meinen Vorfahren und der Mehrheit 
meiner Untertanen bekenne, gestattet uns nicht, in dem Ver— 
hältnis zu Gott einen anderen Vermittler als unseren Herrn 
Jesum Christum anzunehmen.“ 
Es waren Worte, die in ihrer Wucht wohl an den denk— 
würdigen Brief Kaiser Heinrichs IV. an Papst Gregor VII. 
erinnern konnten, an Stärke des Rechtsbewußtseins und stolzer 
Demut ihn übertrafen. Das deutsche Volk bekannte sich durch die 
gesetzlichen Außerungen seiner Meinung im Herbst und Winter 
don 1873 auf 1874 ganz zu ihrem Inhalt. Die Wahlen zum 
preußischen Abgeordnetenhause am 4. November 1873 ergaben
	        

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Neueste Zeit. Weidmann, 1909.
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