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Neueste Zeit (Abt. 3)

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Bibliographic data

fullscreen: Neueste Zeit (Abt. 3)

Multivolume work

Identifikator:
1892063557
Document type:
Multivolume work
Author:
Lamprecht, Karl http://d-nb.info/gnd/118569015
Title:
Deutsche Geschichte
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Gaertner
Year of publication:
1891-
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Volume

Identifikator:
1892073072
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-237292
Document type:
Volume
Author:
Lamprecht, Karl http://d-nb.info/gnd/118569015
Title:
Neueste Zeit
Volume count:
Abt. 3
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Weidmann
Year of publication:
1909
Scope:
IX S., S. [361] - 749
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Multivolume work
Structure type:
Chapter
Title:
Drittes Kapitel. Erste Stufe der kleindeutschen Lösung der Einheitsfrage
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Deutsche Geschichte
  • Neueste Zeit (Abt. 3)
  • Title page
  • Contents
  • Drittes Kapitel. Erste Stufe der kleindeutschen Lösung der Einheitsfrage
  • Viertes Kapitel. Zweite Stufe der kleindeutschen Lösung der Einheitsfrage
  • Fünftes Kapitel. Ursprung, Verlauf und Ausgang des Kulturkampfs

Full text

Erste Stufe der kleindeutschen Lösung der Einheitsfrage. 387 
so erschien denn Italien um die Mitte des 19. Jahrhunderts 
in der Tat, trotz allen Einigungsbestrebungen schon seit Aus— 
gang des 18. Jahrhunderts, als das klassische Land nationaler 
Dekomposition: und ein Idealist des Nationalismus auf dem 
Throne mußte sich wie von magischer Macht versucht fühlen, 
eben auf diesem Boden Träume Wirklichkeit, Ziele Tatsachen 
werden zu lassen. 
Indem aber Napoleon III. von diesen Einflüssen getragen 
den Gedanken der Einheit Italiens erfaßte und zu einer der 
wichtigsten Absichten seine Politik machte, vergaß er keineswegs 
völlig, daß er französischer Herrscher war. Nicht als einheit⸗ 
lichen Staat begriff er darum das Italien der Zukunft, sondern 
nur als Staatenbund nationalen Charakters unter einem mora⸗ 
lischen französischen Protektorat, dessen Halt er in der Ver— 
wandtschaft der Völker und in den Gefühlen italienischer Dank— 
barkeit finden zu können glaubte. Und von diesem Standpunkte 
aus betrachtet erschienen denn seine Bestrebungen, objektiv be— 
leuchtet, doch eigentlich nur als Parallel- und Wettbewerbs⸗ 
bestrebungen zu der poch immer bestehenden italienischen Hege⸗ 
monie Osterreichs: wie Österreich Italien legitimistisch beherrscht 
hatte und beherrschte, so sollte es nunmehr Frankreich kraft 
der liberalen und nationalen Prinzipien einer neuen Zeit seiner⸗ 
eits beherrschen lernen und beherrschen. 
In weiterer Ferne aber verfolgte Napoleon, nach dem 
aber die zentraleuropäische Entwicklung Bemerkten fast selbst— 
derständlich, auch den Plan der Begründung eines nationalen 
Deutschlands. Und dies war ein neuer Grund für seine Ab— 
neigung gegen sterreich, während er Preußen als den künftigen 
Träger der deutschen Einheit bis 1866 fast unausgesetzt mit 
seinen Sympathien gestützt hat. Dabei faßte er freilich auch 
die deutsche Einheit nur im Sinne eines Staatenbundes — 
selbstverständlich mit mindestens moralischem französischen Pro— 
tektorate — ins Auge. 
Daß aber nach der Durchführung dieser großen Beispiele 
nationalen Zusammenschlusses auch sonst die politische Konsti— 
tution der europäischen Nationen unter französischer und Napoleo—
	        

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Neueste Zeit. Weidmann, 1909.
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