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Wirtschaft als Leben

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Bibliographic data

fullscreen: Wirtschaft als Leben

Multivolume work

Identifikator:
1892063557
Document type:
Multivolume work
Author:
Lamprecht, Karl http://d-nb.info/gnd/118569015
Title:
Deutsche Geschichte
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Gaertner
Year of publication:
1891-
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Volume

Identifikator:
1892073072
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-237292
Document type:
Volume
Author:
Lamprecht, Karl http://d-nb.info/gnd/118569015
Title:
Neueste Zeit
Volume count:
Abt. 3
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Weidmann
Year of publication:
1909
Scope:
IX S., S. [361] - 749
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Contents

Table of contents

  • Wirtschaft als Leben
  • Title page
  • Contents
  • Der Wertgedanke ein verhülltes Dogma der Nationalölonomie
  • Die Herrschaft des Wortes
  • Die Grenzen der Geschichte 1903
  • Zur sozialwissenschaftlichen Begriffsbildung 1906-1909
  • Freiheit vom Worte. Über das Verhältnis einer Allwirtschaftslehre zur Soziologie 1923
  • Die Wirtschaftliche Dimension. Eine Abrechnung mit der sterbender Wertlehre 1923
  • Vom Wirtschaftsleben und seiner Theorie 1924
  • Index

Full text

Abschnitt IV. 
365 
dingungen ihres Vollzuges zu erklären, will man erkennen, wie sich 
dieses, als „res gestae“ erschlossene Geschehen in jenen Einen und 
großen Zusammenhang des Erlebten einspinnt, den die 
Historie aufzudecken sucht. 
Jener erste Teil der Interpretation aber, der dem ausübenden 
Historiker so gut wie unbewußt bleibt, hat nicht den Sinn einer 
Erklärung; hier gipfelt die Erkenntnis vielmehr darin, daß ein Ge 
schehen jener besonderen Art, ein Handeln nämlich, erschlossen 
wird. Es ist kein müßiger Streit um Worte, wenn ich dies so nach 
drücklich betone. Die ganze Einsicht in den materiellen Gegensatz 
zwischen der historischen und metahistorischen Erkenntnis steht da 
auf dem Spiele. Man muß sich klar bleiben, daß die historische 
Erkenntnis mit der Erschließung eines Geschehens 
einsetzt, das für die metahistorische Erkenntnis gar 
nicht greifbar istl 
Die letztere ist eben durch und durch eine naturwissen 
schaftliche Erkenntnis; sie vermag stets nur vom Boden der Natur 
gesetze aus ein Geschehen zu erfassen, als eine Abfolge von Er 
scheinungen. Von einer „Römerarbeit“ z. B. darf die metahistorische 
Erkenntnis, will sie sich selber treu bleiben, im grundwesentlichsten 
Sinne nichts wissen; diesem Begriffe unterliegen Kategorien, die der 
Metahistorie völlig fremd und ungreifbar sind. Wo der Historiker 
das Geschehen der Römerarbeit erschließt, darf der Metahistoriker aus 
den Formen des Gesteins nur etwas ablesen, das er etwa einem Biber 
bau oder einem Korallenriff an die Seite stellt. Er bringt eben diese 
Formen in kausale Beziehung mit den Äußerungen eines interpolierten 
Lebewesens, schlecht und recht wie die anderen; höchstens daß bei 
diesem Lebewesen, bei der Spezies „Mensch“, der Modus der Auslösung 
von Bewegungen durch Reize ein verwickelterer ist als bei anderen. 
IV. 
Unsere landläufigen Anschauungen sehen den Abstand zwischen 
historischer und metahistorischer Erkenntnis in einem ganz anderen 
Lichte. Man denkt sich das Feststellen von Tatsachen da und dort 
als einen wesensgleichen Vorgang, und erst bei der „Erklärung“ 
des tatsächlich Festgestellten würde ein prinzipieller Unterschied Platz 
greifen. Alle historische Erkenntnis würde dann zu einer Erklärung 
des Geschehens übergehen, die man zum Unterschied von der „Kausal 
erklärung“ als die „teleologische“ oder „Finalerklärung“ bezeichnet,
	        

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Study Week on the Econometric Approach to Development Planning. North-Holland Publ. Co. [u.a.], 1965.
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