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Neueste Zeit (Abt. 3)

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Bibliographic data

fullscreen: Neueste Zeit (Abt. 3)

Multivolume work

Identifikator:
1892063557
Document type:
Multivolume work
Author:
Lamprecht, Karl http://d-nb.info/gnd/118569015
Title:
Deutsche Geschichte
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Gaertner
Year of publication:
1891-
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Volume

Identifikator:
1892073072
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-237292
Document type:
Volume
Author:
Lamprecht, Karl http://d-nb.info/gnd/118569015
Title:
Neueste Zeit
Volume count:
Abt. 3
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Weidmann
Year of publication:
1909
Scope:
IX S., S. [361] - 749
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Multivolume work
Structure type:
Chapter
Title:
Drittes Kapitel. Erste Stufe der kleindeutschen Lösung der Einheitsfrage
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Deutsche Geschichte
  • Neueste Zeit (Abt. 3)
  • Title page
  • Contents
  • Drittes Kapitel. Erste Stufe der kleindeutschen Lösung der Einheitsfrage
  • Viertes Kapitel. Zweite Stufe der kleindeutschen Lösung der Einheitsfrage
  • Fünftes Kapitel. Ursprung, Verlauf und Ausgang des Kulturkampfs

Full text

Erste Stufe der kleindeutschen Lösung der Einheitsfrage. 395 
I 
V 
2 
unvernunftigen Maßregeln der Regierungen mit Berufung auf 
die Grundsaäͤtze des Legitimismus nunmehr als ad absurdum 
geführt; eine praktische Behandlung politischer Fragen erschien 
dem aufgärenden Wirtschaftsleben der Nation und seinen Ver— 
tretern als selbstverständliche Folge eines ökonomischen 
Opportunismus; und Bismarck konnte bereits 1887 das Wort 
aussprechen: „Wenn ich ein Prinzip als oberstes und allgemein 
durchschlagendes anerkenne, so kann ich das nur insoweit, als 
es sich unter allen Umständen und zu allen Zeiten bewahr— 
heitet:“ ein Satz, der die Verwendung so starrer Prinzipien, 
wie sie bisher im politischen Leben gegolten hatten, so gut wie 
ausschloß. 
Der Lockerung der alten Denkweise aber folgte die Ver— 
schiebung der herkömmlichen politischen Ziele. Selbst dem 
deutschen Bureaukraten wurde das Erstreben liberaler und 
nationaler Zwecke allmählich nicht völlig undenkbar; das Eis 
der Reaktion schmolz, und ein voraussetzungsloseres Denken 
zeitigte einen frischeren Strom des politischen Handelns in fast 
allen deutschen Ländern. 
Charakteristisch war, daß die neue Bewegung im Jahre 
1859, nach dem Unglück des italienischen Krieges, selbst in 
Osterreich hereinbrach, wie Rußland nach dem Krimkriege unter 
seinem neuen Herrscher, Alexander II., eine große Zeit innerer 
Reformen zu erleben begonnen hatte. Denn das eine war jetzt 
auch für sterreich unverkennbar: schwieg man auch noch von 
der Anteilnahme des Volkes an den politischen und kriegerischen 
Ereignissen, so hatte sich doch der alte Staat ganz augenscheinlich 
den Erfordernissen eines großen Krieges weder militärisch noch 
auch finanziell gewachsen gezeigt. 
Trat dabei die militärische Unterlegenheit schon während 
des Krieges hervor, so ergaben sich die finanziellen Mängel 
erst recht nachher. Denn nun zeigte sich, daß bei der be— 
stehenden geheimen Finanzwirtschaft die Regierung das National⸗ 
anlehen um hundertundelf Millionen Gulden überschritten hatte; 
man munkelte zudem von Unterschleifen hochgestellter Personen; 
der General von Eynatten, zur Rechenschaft gezogen, endete im 
26*
	        

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Neueste Zeit. Weidmann, 1909.
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