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Das Jungdeutsche Manifest

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Bibliographic data

fullscreen: Das Jungdeutsche Manifest

Multivolume work

Identifikator:
1892063557
Document type:
Multivolume work
Author:
Lamprecht, Karl http://d-nb.info/gnd/118569015
Title:
Deutsche Geschichte
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Gaertner
Year of publication:
1891-
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Volume

Identifikator:
1892073072
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-237292
Document type:
Volume
Author:
Lamprecht, Karl http://d-nb.info/gnd/118569015
Title:
Neueste Zeit
Volume count:
Abt. 3
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Weidmann
Year of publication:
1909
Scope:
IX S., S. [361] - 749
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Multivolume work
Structure type:
Chapter
Title:
Drittes Kapitel. Erste Stufe der kleindeutschen Lösung der Einheitsfrage
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Die deutsche Zigarettenindustrie
  • Title page
  • Contents
  • I. Abschnitt. Die Entwicklung der deutschen Zigarettenindustrie bis zur Gegenwart
  • II. Abschnitt. Der Zigarettentabak
  • III. Abschnitt. Die Zigarettenfabrikation
  • IV. Abschnitt. Die Absatzverhältnisse
  • V. Abschnitt. Die Arbeiterverhältnisse
  • Ergebnisse

Full text

117 
größeren Teile wird diese Handarbeit von Fabrik- und nur in 
geringem Maße von Heimarbeiterinnen ausgeführt. Die kleineren 
Betriebe, die sich aus wirtschaftlichen Gründen keine Maschinen 
anschaffen können, beschränken ihre Tätigkeit vielfach überhaupt 
auf das Handstopfen der Zigaretten und beziehen den dazu nötigen 
Tabak in geschnittenem und die erforderlichen Hülsen in fertigem 
Zustand aus maschinell arbeitenden Spezialbetrieben. Auf diese 
Weise wird die mechanische. Technik, deren Anwendung sonst nur 
Großbetrieben möglich wäre, auch für die kapitalschwachen Betriebe 
nutzbar gemacht. Diesen Teilbetrieben stehen auf der anderen Seite 
Großbetriebe mit starker Betriebsvereinigung gegenüber, die ihre 
Tätigkeit nicht auf die Zigarettenfabrikation allein beschränken, 
sondern auch noch die zur Verpackung nötigen Kartonnagen selbst 
herstellen. 
Für den Absatz ihrer Produkte sind die Zigarettenfabrikanten 
heute fast ausschließlich auf das Inland angewiesen. Der Export 
ist im Laufe der Jahre fast bedeutungslos geworden. Ja der stei 
gende Konsum hat noch einen starken Import ausländischer Ziga 
retten ermöglicht, der auch durch die Zollerhöhung im Jahre 19(16 
keine allzu große Einschränkung erfahren hat. 
In sozialer Hinsicht ergab sich, daß die meisten Personen, die 
in der Zigarettenindustrie beschäftigt werden, weiblichen Geschlechts 
sind, weil es fast nur leichte Arbeit zu verrichten gibt. Ihrer Natio 
nalität nach sind es heute zumeist Deutsche. Die früher vielfach 
beschäftigten Ausländer, namentlich Russen, sind fast verschwunden. 
Die Arbeitsbedingungen haben sich im großen ganzen im Laufe 
der Jahre verbessert. So ist die Arbeitszeit in den meisten Betrieben 
verkürzt worden. Die Löhne sind dagegen andauernd gestiegen 
und sind heute im allgemeinen höher als in andei'en Industrien, 
die gleichfalls vorwiegend weibliche Arbeitskräfte beschäftigen. Ihren 
niedrigsten Stand haben sie in Ostdeutschland, weil sich dort eine 
außerordentlich anspruchslose Bevölkerung vorfindet; ihr höchstes 
Niveau erreichen sie in Plätzen mit besonders teueren Lebensbe 
dingungen, wie Berlin, Hamburg, Hannover, Frankfurt. Am günstig 
sten gestalten sich die Arbeitsbedingungen in der Regel in den 
Großbetrieben, die zugleich die hygienisch am besten eingerichteten 
Arbeitslokale aufweisen und zumeist auch sonst noch für ihre Ar 
beiter durch besondere Wohlfahrtseinrichtungen gesorgt haben. 
Die gezahlten Löhne ermöglichen im allgemeinen eine aus 
kömmliche Lebensführung. Wenn trotzdem viele Zigarettenarbei 
terinnen in schlechten Verhältnissen leben, so erklärt sich das daraus,
	        

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Geschichte Des Zentralverbandes Der Stickerei-Industrie Der Ostschweiz Und Des Vorarlbergs Und Ihre Wirthschafts- Und Sozialpolitischen Ergebnisse. Hasselbrink, 1891.
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