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Neueste Zeit (Abt. 3)

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Bibliographic data

fullscreen: Neueste Zeit (Abt. 3)

Multivolume work

Identifikator:
1892063557
Document type:
Multivolume work
Author:
Lamprecht, Karl http://d-nb.info/gnd/118569015
Title:
Deutsche Geschichte
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Gaertner
Year of publication:
1891-
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Volume

Identifikator:
1892073072
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-237292
Document type:
Volume
Author:
Lamprecht, Karl http://d-nb.info/gnd/118569015
Title:
Neueste Zeit
Volume count:
Abt. 3
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Weidmann
Year of publication:
1909
Scope:
IX S., S. [361] - 749
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Multivolume work
Structure type:
Chapter
Title:
Drittes Kapitel. Erste Stufe der kleindeutschen Lösung der Einheitsfrage
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Deutsche Geschichte
  • Neueste Zeit (Abt. 3)
  • Title page
  • Contents
  • Drittes Kapitel. Erste Stufe der kleindeutschen Lösung der Einheitsfrage
  • Viertes Kapitel. Zweite Stufe der kleindeutschen Lösung der Einheitsfrage
  • Fünftes Kapitel. Ursprung, Verlauf und Ausgang des Kulturkampfs

Full text

436 Fünfundzwanzigstes Buch. Drittes Kapitel. 
Die Mittelmächte, vornweg Bayern, waren von dem eigen— 
mächtigen Vorgehen Osterreichs und Preußens durchaus nicht 
erbaut; sie wollten jetzt auf die Holsteiner Bundesexekution, die 
noch immer in Kraft war, um so größeres Gewicht legen und 
süddeutsche Truppen nach Holstein nachschieben. Unter den 
deutschen Großmächten aber herrschten Meinungsverschieden- 
heiten über die Fortsetzung des Krieges. Moltke wünschte aus 
militärischen Gründen die sofortige Überschwemmung Jütlands 
durch deutsche Truppen, um Dänemark auf diese Weise aus— 
zuhungern. OÖsterreich dagegen wollte kein Vorgehen über die 
Grenzen Schleswigs hinaus, und plaidierte demgemäß für einen 
Angriff auf Düppel oder Alsen. Bestimmend für diese Haltung 
war die Furcht, in der Besetzung Jütlands möchten die euro— 
päischen Mächte eine Erweiterung der Kriegsziele sehen, was 
Napoleon vielleicht zu einer Diversion in Italien veranlassen 
könne. Hinzu kam, daß Ästerreich überhaupt des Krieges satt 
war; er wurde in Wien entschieden unpopulär; und im Lande 
wie in den Staatskassen herrschte finanzielle Not. 
Dieser Gegensatz zwischen Osterreich und Preußen wurde 
nun offenkundig und peinlich, als Wrangel am 10. Februar, 
übrigens ohne Ermächtigung aus Berlin, einzelne Teile Jüt— 
lands besetzte. Es blieb nichts übrig, als ihn sofort zu des⸗ 
avouieren und zur Ausgleichung der Gegensätze zwischen den 
Bundesgenossen den schon damals gelegentlich in diplomatischen 
Diensten verwendeten General von Manteuffel nach Wien zu 
senden. Manteuffel aber gelangte am Wiener Hof nach längeren 
Konferenzen mit dem Kaiser und dem leitenden Minister Rech— 
berg am 1. März tatsächlich zu einem Einverständnis. Gegen⸗ 
über der Großmannssucht der Mittelstaaten wurde beschlossen, 
vom Bunde die Ermächtigung zur Teilnahme an der holsteinschen 
Exekution zu erlangen, etwaige dem Augustenburger günstige 
Maßregeln des Bundes aber mit Abberufung der Gesandten 
von Frankfurt zu beantworten. Hinsichtlich der Kriegsaktionen 
ferner sollten die weiteren Maßregeln sich namentlich auf Düppel 
und Alsen beziehen; doch sollte es Wrangel freistehen, gegenüber 
dänischen Angriffen auch Truppen nach Jütland einrücken zu
	        

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Neueste Zeit. Weidmann, 1909.
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