Digitalisate EconBiz Logo Full screen
  • First image
  • Previous image
  • Next image
  • Last image
  • Show double pages
Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Statistik der evangelischen Liebestätigkeit

Access restriction


Copyright

The copyright and related rights status of this record has not been evaluated or is not clear. Please refer to the organization that has made the Item available for more information.

Bibliographic data

Object: Statistik der evangelischen Liebestätigkeit

Multivolume work

Identifikator:
1892063557
Document type:
Multivolume work
Author:
Lamprecht, Karl http://d-nb.info/gnd/118569015
Title:
Deutsche Geschichte
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Gaertner
Year of publication:
1891-
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Volume

Identifikator:
1892073803
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-236597
Document type:
Volume
Author:
Lamprecht, Karl http://d-nb.info/gnd/118569015
Title:
Tonkunst, Bildende Kunst, Dichtung, Weltanschauung
Volume count:
E,1.1902
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Gaertner
Year of publication:
1902
Scope:
XXI, 471 Seiten
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Multivolume work
Structure type:
Chapter
Title:
Bildende Kunst
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Ursachen und Ziele des Zusammenschlusses im Gewerbe
  • Title page
  • Contents
  • I. Die Perioden der gewerblichen Freiheit und Bindung
  • II. Die letzten Gründe zur Ausschaltung der freien Konkurrenz
  • III. Die Mittel zur Milderung der Folgen des Wettkampfes; insbesondere die Kombinationsbestrebungen
  • IV. Die Konkurrenzregulierung durch die Kartelle und die Trusts

Full text

Raum für wirtschaftliche Betätigung so rasch erweiterte, daß die Köpfe 
und Hände nicht ausreichten, ihn zu füllen. 
Produktivitätsfortschritte auf einzelnen Gebieten haben auch die 
Jahrhunderte der gewerblichen Bindung aufzuweisen, so besonders Handel 
und Verkehr. Der Fernhandel, als Zwischenhandel oder als Handel mit 
den Produkten des heimischen Gewerbefleißes, wuchs an Bedeutung und 
schuf sich seine besonderen Verkehrsinstrumente. Die Jahrmärkte und 
vor allem die Messen, die schon seit dem 12. Jahrhundert auf kamen, 
führten die Händler aus allen Ländern zusammen. Der Zahlungs- und 
Geldverkehr paßte sich den neuen Bedürfnissen an und ging Hand in 
Hand mit der Entfaltung des Bankwesens. Kapitalbörsen entstanden. 
Neben See- und Flußsjphiffahrt wurde allmählich auch der Frachtverkehr 
zu Lande, besonders im Anschluß an die Messen, organisiert und aus dem 
mittelalterlichen Botendienst entwickelte sich seit dem 16. Jahrhundert 
ein regelmäßiger Postverkehr für Nachrichten, Personen und Waren, der 
durch den Bau der Chausseen im 17. und 18. Jahrhundert erheblich ge 
fördert wurde. Überall, wo größere Gebiete unter einem Herrscher zu 
sammengefaßt wurden, fielen die Binnenzölle, bahnten einheitliches Recht 
und einheitliche Geld-, Maß- und Gewichtsysteme dem Handel den Weg. 
Eine tiefgreifende Umwälzung des Fernhandels rief die Entdeckung 
Amerikas, der Verkehr mit den Kolonien hervor. So erlangte für manche 
Städte und Gegenden der fremde Markt neben dem lokalen Markt immer 
größere Bedeutung. Doch diese Markterweiterung vollzog sich zu langsam 
und war vor allem nicht umfassend genug, da die Transportmittel einen 
Massenversand nicht zuließen, folglich die hohen Kosten nur von den 
wertvolleren Gütern getragen werden konnten. Die Fortschritte auf dem 
Gebiete des Handels und Verkehrs reichten nicht aus, um Raum für eine 
neue Periode der Gewerbefreiheit zu schaffen. Immerhin: wo die Markt 
ausweitung ausgiebig und nachhaltig war, mußten auch die Handwerker 
Nutzen aus der neuen Absatzmöglichkeit ziehen; zunächst jene, die für 
den fernen Markt arbeiteten, dann alle, weil durch die erhöhte Erwerbs 
möglichkeit die lokale Kaufkraft wuchs. 
Diese neue Nachfrage in der Fremde brachte nicht die Freiheit, sondern 
eine neue Abhängigkeit und Bindung, die vielfach ihren Ausdruck in einer 
neuen Organisationsform fand und finden mußte. Das Verlag System, die 
Hausindustrie, entwickelte sich. Die Kleinheit des Handwerksbetriebes 
und der Mangel an Kapital gestattete es dem einzelnen Handwerker nicht, 
selbst den Fernabsatz seiner Produkte in die Hand zu nehmen, er mußte 
sich eines Vermittlers bedienen. Ein Händler oder ein Handwerksgenosse 
übernahm als Verleger den Verkauf der Waren einer größeren Zahl Hand 
werker, Hausindustrieller, auf dem fernen Markt. Aber nicht nur auf die
	        

Download

Download

Here you will find download options and citation links to the record and current image.

Monograph

METS MARC XML Dublin Core RIS Mirador ALTO TEI Full text PDF EPUB DFG-Viewer Back to EconBiz
TOC

Chapter

PDF RIS

This page

PDF ALTO TEI Full text
Download

Image fragment

Link to the viewer page with highlighted frame Link to IIIF image fragment

Citation links

Citation links

Monograph

To quote this record the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Chapter

To quote this structural element, the following variants are available:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

This page

To quote this image the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Citation recommendation

Ursachen Und Ziele Des Zusammenschlusses Im Gewerbe. Verlag von Gustav Fischer, 1916.
Please check the citation before using it.

Image manipulation tools

Tools not available

Share image region

Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Contact

Have you found an error? Do you have any suggestions for making our service even better or any other questions about this page? Please write to us and we'll make sure we get back to you.

What is the fourth digit in the number series 987654321?:

I hereby confirm the use of my personal data within the context of the enquiry made.