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Probleme der Wirtschaftsgeschichte

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Bibliographic data

Object: Probleme der Wirtschaftsgeschichte

Multivolume work

Identifikator:
1892063557
Document type:
Multivolume work
Author:
Lamprecht, Karl http://d-nb.info/gnd/118569015
Title:
Deutsche Geschichte
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Gaertner
Year of publication:
1891-
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Volume

Identifikator:
1892073803
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-236597
Document type:
Volume
Author:
Lamprecht, Karl http://d-nb.info/gnd/118569015
Title:
Tonkunst, Bildende Kunst, Dichtung, Weltanschauung
Volume count:
E,1.1902
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Gaertner
Year of publication:
1902
Scope:
XXI, 471 Seiten
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Multivolume work
Structure type:
Chapter
Title:
Dichtung
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Probleme der Wirtschaftsgeschichte
  • Title page
  • Contents
  • I. Das kurze Leben einer viel genannten Theorie über die Lehre vom Ureigentum
  • II. Die Haupttatsachen der älteren deutschen Agrargeschichte
  • III. Die Fürsorge des Staates für die Landwirtschaft einer Errungenschaft der Neuzeit
  • IV. Über Theorien der wirtschaftlichen Entwicklung der Völker, mit besonderer Rücksicht auf die Stadtwirtschaft des deutschen Mittelalters
  • V. Die Motive der Zunftbildung im deutschen Mittelalter
  • VI. Großhändler und Kleinhändler im deutschen Mittelalter
  • VII. Die Entstehung des modernen Kapitalismus
  • VIII. Der Untergang der mittelalterlichen Stadtwirtschaft (über den Begriff der Territorialwirtschaft)
  • IX. Die älteste deutsche Steuer
  • Autorenregister
  • Sachregister

Full text

VII. Die Entstehung des modernen Kapitalismus. 471 
höhere Beamte erwerben Vermögen durch ihre Gehälter. Wich- 
tiger noch ist es, daß die Hoheitsrechte in die Hände der Beamten 
bezw. der Großen des Landes übergehen. Von einer gewissen 
Zeit an geschieht dies in einer neuen Form: der Staat verpach- 
tet oder verpfändet die öffentlichen Gefälle an Waren- und 
namentlich Geldhändler. „Damit tritt eine neue Menschen- 
klasse an Stelle der alten, feudalen Funktionäre: eine Klasse . . . 
von Bourgeois, von Finanzleuten. Diese Verbürgerlichung der 
ehemal? feudalen Finanzverwaltung ist eine allen Ländern 
während des Mittelalters gemeinsame Erscheinung.“1) Die 
gleiche Rolle spricht Sombart den Waren- und Geldhändlern 
gegenüber den von ihm sogenannten Grundherren zu. Er sagt: 
„Es ist die bedeutfame historische Mission der Geldleihe oder, 
geradezu gesprochen, des Wuchers gewesen, das moderne kapi- 
talistische Wirtschaftswesen dadurch vorzubereiten, daß durch 
seine Vermittlung in großem Umfange feudaler Reichtum in 
bürgerlichen transformiert worden ist.“ Und zwar schätzt Som- 
bart diese Art der Kapitalakkumulation außerordentlich hoch, 
unter den Arten der Besitzübertragung sogar am höchsten. 
Allein seine Behauptungen sind auch hier wieder von vorn- 
herein hinfällig infolge seiner unglücklichen Kategorie „Grund- 
herren“. Er setßt auch hier wieder „feudalen Reichtum“ als 
identisch mit Reichtum aus Großgrundbesit. Er läßt Kapital 
entstehen durch die Auswucherung des Landbesitzes und berück- 
sichtigt nicht, daß die reicheren unter den sogenannten Grund- 
herren Staatshäupter waren, auch öffentlich-rechtliche Ein- 
nahmen hatten und darunter jolche aus städtischen Verhältnissen?). 
!) Eine Einschränkung ist hier insofern zu machen, als Verpfän- 
dungen von Hoheitsrechten, insbesondere der Verwaltung der terri- 
torialen Amtsdistrikte in sehr großer Zahl an Ritterbürtige, also ,„feu- 
dale Funktionäre“ stattfanden. In Deutschland sind Hoheitsrechte 
an Bürger hauptsächlich nur in den Städten verpfändet worden. 
Wenn Bürger landesherrliche Münzen pachteten, bezw. erwarben, 
so ist zu berücksichtigen, daß die Münze in den Städten besonders nut- 
bar wurde. Val. übrigens oben S. 365 und unten Nr. IX. 
2) An ssich ist es ja vollkommen richtig, daß im Mittelalter viel
	        

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Probleme Der Wirtschaftsgeschichte. Mohr, 1926.
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