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Neueste Zeit (Abt. 3)

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Bibliographic data

fullscreen: Neueste Zeit (Abt. 3)

Multivolume work

Identifikator:
1892063557
Document type:
Multivolume work
Author:
Lamprecht, Karl http://d-nb.info/gnd/118569015
Title:
Deutsche Geschichte
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Gaertner
Year of publication:
1891-
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Volume

Identifikator:
1892073803
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-236597
Document type:
Volume
Author:
Lamprecht, Karl http://d-nb.info/gnd/118569015
Title:
Tonkunst, Bildende Kunst, Dichtung, Weltanschauung
Volume count:
E,1.1902
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Gaertner
Year of publication:
1902
Scope:
XXI, 471 Seiten
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Contents

Table of contents

  • Deutsche Geschichte
  • Neueste Zeit (Abt. 3)
  • Title page
  • Contents
  • Erstes Kapitel. Neue Anschauungen von Staat und Gesellschaft
  • Zweites Kapitel. Sprengung des alten Reiches und der alten Staatsverhältnisse
  • Drittes Kapitel. Liquidation der alten Formen des wirtschaftlichen und sozialen Lebens; Beginn innerer Neubildungen
  • Viertes Kapitel. Die Freiheitskriege: 1809, 1813
  • Fünftes Kapitel. Weitere kämpfe gegen Frankreich; Wiener Kongreß; Heilige Allianz
  • I. Sachregister
  • II. Personenregister

Full text

304 Dreiundzwanzigstes Buch. Drittes Kapitel. 
verwandten Pfaden vor; und bei weitem überwogen im Reiche 
die verständigen und pflichttreuen Absolutisten die freilich besser 
bekannte Zahl der Herrscher von Laune, Willkür und wohl gar 
ausgesprochener Bosheit. Dieser gute Wille zum Herrschen aber 
erhielt seinen Inhalt zum größeren Teile aus der Aufklärung 
der Zeit: und das hieß je länger je mehr aus der öffentlichen 
Meinung!. Es ist einer der merkwürdigsten Zusammenhänge 
namentlich der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts; immer 
wieder wird der Blick auf ihn zurückgelenkt; denn er vor allem 
erklärt die Ruhe und Zufriedenheit der Zeit, den Mangel an 
dem Bedürfnis staatstheoretischen Fortdenkens, die praktische 
Indifferenz gegenüber der französischen Revolution, die weit 
verbreitete Empfindung, daß man in dem tatsächlich oder wenig⸗ 
stens potenziell besten aller Staaten lebe. 
Und eins stand in der Tat fest: in den aufgeklärten Mon— 
archien Deutschlands während der zweiten Hälfte des 18. Jahr⸗ 
hunderts erlebte der reine Staat des Individualismus wirk— 
lich eine seiner höchsten wie auch besten Verkörperungen, 
und die Zeitgenossen waren im ganzen glücklich im Gefühl 
dieser Erscheinung. Wie jedes individualistische Zeitalter das 
historische Gefühl unterdrückt, da es von der Anschauung einer 
nie zu durchbrechenden absoluten Statik der menschlichen Seele 
ausgeht, so empfand man den bestehenden Zustand als im 
Grunde unveränderlich, die soziale Schichtung in Bauer, Bürger 
und Edelmann als ein für alle Mal gegeben: und den in der 
Zeit getroffenen Ausgleich sozialer Interessen auf Grund dieser 
unabänderlichen Basis als vollendet. Indem dann über diese 
Ordnung der sozialen Verhältnisse hinaus die Monarchien danach 
strebten, den höchsten Grad wirtschaftlichen Wohlseins und 
geistiger Bewegung zu erreichen, schien gleichsam das Ende der 
politischen Zeiten nahe herbeigekommen; schon träumten selbst 
realistisch gewandte Denker wie Lessing und Kant von kommenden 
höheren, staatenlosen Jahrhunderten. Es war auf politischem 
Gebiete die genaue Anwendung des Entwicklungsgedankens der 
1S. dazu oben S. 12ff.
	        

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Neueste Zeit. Weidmann, 1907.
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