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Recht der Schuldverhältnisse (Bd. 2)

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Bibliographic data

fullscreen: Recht der Schuldverhältnisse (Bd. 2)

Multivolume work

Identifikator:
1896405266
Document type:
Multivolume work
Title:
J. v. Staudingers Kommentar zum Bürgerlichen Gesetzbuch und dem Einführungsgesetze
Place of publication:
München [u.a.]
Publisher:
Schweitzer
Year of publication:
1910-1911
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Volume

Identifikator:
1896405800
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-236545
Document type:
Volume
Title:
Recht der Schuldverhältnisse
Volume count:
Bd. 2
Place of publication:
München [u.a.]
Publisher:
Schweitzer
Year of publication:
1910
Scope:
924 S.
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Multivolume work
Structure type:
Chapter
Title:
Allgemeiner Teil. §§ 241 - 432 erläutert von Dr. Ludwig Kuhlenbeck
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Die wirtschaftliche Zukunft des Ostens
  • Title page
  • Contents

Full text

168 
Zu erwähnen jind endlid die malerild am Niemen gelegenen Heil- 
bäder von Drufkieniki und Birfytany, fowie das Heilbad von Naleczow 
in der LandjdHaft Lublin. — — 
Ms Bedingungen der bisherigen indultriellen Entwidlung Kon- 
greß-Bolens müljen wir vor allem die natürliden Grundlagen ihrer 
Ezxijtenz prüfen. 
Die Hauptmotorenkraft der Snduftrie ftellt Kohle dar, den 
Hauptrohjtoff derjelben Eifjen. 
Die Kohlenproduktion des Dabrowner Gebiets bheirug im 
SXahre 1913 6,8 Millionen, im Verhältnis zur Produktion des Donezer 
Reviers 27 0%, Galiziens 340 %, Oberfchlefiens 16 %, Öfterr.-Schle= 
Hens 90 0%. 
Der Berbrauc an Steinkohle in Kongrek-Polen betrug im Jahre 
1913 71,5 Millionen Meterzentner, hiervon an Dabrowaer Kohle 59,7 
Millionen oder 83 0%, an ausländifdher Kohle 11,3 Millionen oder 
16 9%, an ruffifder 0,5 Millionen oder zirka 1%, Gleichzeitig wurden 
ungefähr 9 Millionen Meterzentner Dabrowaer Kohle außerhalb der 
Grenzen Polens verfandt (nad) Rußland 7,8, nad) Ölterreih 0,8 Mil- 
[ionen Zentner). Demnad würde die Produktion der Drabowaer 
Kohlengruben ohne Ausfuhr den Landesbedarf beinahe zu deden in 
ber Lage fein. 
Die Zufuhr ausländifher Kohle ift dennoch weiterhin für Kon- 
greB-Bolen unumgänglid notwendig und zwar aus dem Grunde, weil 
Dabrowaer Kohle nicht die Eigen[haft der Verkokung bhelißt und daher 
für Nobheifen- und Gasproduktion nit 3U verwenden ijt. Dabei ik 
zu beachten, daß infolge der bisherigen hbedauernswerten Verkehrs- 
verhältniffje viele Ortjdhaften auf die Verwendung der Dabrowaer 
Rohle verzidhten mußten, wogegen in die nahe der Grenze gelegenen 
Bläße ausländifjde Kohle zugeführt wurde. 
Laut annähernden Beredhnungen Ionnten ungefähr 33000 akm, 
alfo über ein Viertel Kongrek-Polens, Dabrowaer Kohle infolge Man- 
gels an Berkehrsmittteln nicht benußen. Zu diefen benachteiligten Gegen- 
den gehörte der nordöftlidHe Teil des SGouvernements Plock, der Slt- 
lige und füdlidhe Kreis des Gouvernements Ktielce, wie auch einige 
Gegenden der Gouvernements Warfhau, Radom, Lublin und Siedlee. 
Der technifde Zujtand der groben Dabrowaer Kohlengruben fteht 
denjenigen des AWuslandes nicht wefentlidh nad; IOhlechter inftalliert 
Hind die Heineren Gruben, welde von undbedeutenden Unternehmunngen 
exploitiert werden. Die durchjHnittliche Leiltungsfähigfeit des polnifdhen 
Urbeiters jteht der des Wejtens nach (in KongreH-Polen 276 Tonnen, 
in Oberfchlefien 344 Tonnen); hingegen überfteigt die Produktion be- 
deutend die Ergiebigkeit der rulliiden Gruben (157 Tonnen auf einen 
YMrbeiter). 
_ 
LANo full text available for this image
	        
260 Italien (Urproduktion: Schaf-, Seidenzucht, Fischerei). Stufe, veredelte Schafe haben nur Pie mont und die Lombardei. Der jährliche Er trag wird auf 13—14 Mill, kg geschätzt, doch importierte man im Durchschnitt noch für 22-28 Mill. Mk. Rohwolle jährlich. Die S e i d e n z u ch t, welche in der Lom bardei ihre Sitze hat, bildet eine der aller wichtigsten Erwerbsquellen. Die Seiden zucht zählt gegenwärtig 2030 Unterneh mungen (Venetien 928, Piemont 514), welche ungefähr 16,000 Männer, 120,000 Frauen und 76,000 Kinder beschäftigen. Drei Viertel der Seidenernte Europas kommen von hier. Seit dem Auftreten der Seidenraupenkrankheit ist die Produktion allerdings eine bedeutend geringere; I. produzierte 1879: 1,276,000 kg gegen 3,710,000 kg in 1862, dem letzten Jahr vor der Epidemie. Seit jener Zeit führt man japanesischen Samen ein; so verwen dete man 1878 ungefähr 95 Proz. japa nesischen Raupensamen und nur 5 Proz. der gelben, einheimischen Rasse. In neuester Zeit ist die Einfuhr wieder be deutend gesunken. Für diesen Import a#c 3. 1877: 12,i Wiü., 1878: 4,5 Mill. Mk. Die Kokonsernte belief sich auf 14,100,959 kg im Wert von 41,s Mill. Mk. Voit Kokons empfängt und versendet I. zieinlich gleiche Quantitäten; 1878 wertete die Einfuhr 8,i, die Ausfuhr 10,3 Mill. Mk. Im Handel mit Rohseide hat Mailand bisher ein Monopol gehabt, daS ihm aber schon durch Lyon streitig gemacht würd, und hinsichtlich derbearbeiteten Seide hat Lyon seine Absicht zum Teil auch schon erreicht. Im ganzen Königreich wareil 1878 nicht weniger als 1,824,707 Seiden- haspcln (185,722 Arbeiter) in Thätigkeit, welche nicht nur die eignen, sondern mich importierte Kokons verarbeiteten. Die Seidenspinnerei zählt nach Jannasch 2,083,168 Spindeln, davon 1,637,961 in der Lombardei, 357,038 in Piemont, 54,067 in Venetien. Die Zahl der Hand stühle wird auf 7394 angegeben, die der mechanischen auf 665. Der Wert des Sei denhandels mit Rohprodtlkteir wie Fabri katen betrug 1879in: Einfuhr 109,5Mill., Ausfuhr 203,o Mill. Mk. 1880 stieg die Einfuhr une 40,000 kg, und Manufakte überwiegen. I. ist also über die ersten Stadieil der Industrie noch nicht hinausge langt. 1878 betrug (in Millionen Mark): Einfuhr Ausfuhr Scidengarn .... 48,a 181,4 Seidenabfälle ... 1,6 21,v Seidengewebe . . . 20,o 2,3 Die Fischerei Italiens beschäftigte Ende 1869 (mit Ausnahme des damaligen ÜberrestcsvomKirchenstaat)29,384Fischcr in 11,219 Fahrzeugen, wovon sich 20,745 mit der Küstenfischerei beschästigten. Der Thunsischfang (1869: 48 Anstalten) fin det hauptsächlich an den Westküsten von Neapel und Sicilien sowie bei der Insel Sardinien statt. Den Ertrag schätzt man auf 5 Mill. Mk. Die Sardcllcnfischerei, der Fang des Schwertfisches und Tinten fisches bilden andre beträchtliche Einnahme quellen. Eigentümlich sind die Fischerei- gehege in den Strandseen, von denen sich an der venetianischen Küste 173 befin den , welche 1000 Fischer beschäftigen und 2.600.000 kg Fische jährlich liefern; die Fischgehegc bei Comacchio ergeben 1.200.000 kg jährlich, weiter an der Ost- küste liefert Eapitanata mit seinen zahl reichen Strandseen über 2,740,000 kg. Auch die Westküste von Neapel und Sar dinien kultiviert die Gehegesischerei. Atan schätzt das Jahreserträgnis her italieni schen Seefischerei in den einheimischen und ausländischen Gewässern auf 32 Mill. Mk. Die Binnenfischerei müsste gute Resultate ergeben, ist aber in tiefem Verfall. Die Zahl der Fischer auf den oberitalienischen Seen schätzt man ans 3000 Köpfe mit einer Jahresproduktion von 1,400,000 kg; davon gibt der Lago Maggiore auf italienischer Seite 330,000, der Comer See 240,000 kg. Der Kon sum des italienischen Volks ist aber ein außerordentlich starker, und so ist I. ein importierendes Land, während es ein exportierendes sein müßte, würde die Fischerei rationeller betrieben. So em pfing denn I. 1878 für 16,9 Mill. Mk. Fische (namentlich gesalzene), während es nur für 2,5 Mill. Mk. ausführte. Weit wichtiger für den Außenhandel ist die Korallen fischerei, an den afrikanischen und sardinifchen Küsten. In den Gewäs sern von Algerien fordert die französische

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Lexikon Der Handelsgeographie. Verl. des Bibliogr. Inst., 1882.
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