Digitalisate EconBiz Logo Full screen
  • First image
  • Previous image
  • Next image
  • Last image
  • Show double pages
Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Recht der Schuldverhältnisse (Bd. 2)

Access restriction


Copyright

The copyright and related rights status of this record has not been evaluated or is not clear. Please refer to the organization that has made the Item available for more information.

Bibliographic data

fullscreen: Recht der Schuldverhältnisse (Bd. 2)

Multivolume work

Identifikator:
1896405266
Document type:
Multivolume work
Title:
J. v. Staudingers Kommentar zum Bürgerlichen Gesetzbuch und dem Einführungsgesetze
Place of publication:
München [u.a.]
Publisher:
Schweitzer
Year of publication:
1910-1911
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Volume

Identifikator:
1896405800
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-236545
Document type:
Volume
Title:
Recht der Schuldverhältnisse
Volume count:
Bd. 2
Place of publication:
München [u.a.]
Publisher:
Schweitzer
Year of publication:
1910
Scope:
924 S.
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Multivolume work
Structure type:
Chapter
Title:
Allgemeiner Teil. §§ 241 - 432 erläutert von Dr. Ludwig Kuhlenbeck
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • J. v. Staudingers Kommentar zum Bürgerlichen Gesetzbuch und dem Einführungsgesetze
  • Recht der Schuldverhältnisse (Bd. 2)
  • Title page
  • Contents
  • Allgemeiner Teil. §§ 241 - 432 erläutert von Dr. Ludwig Kuhlenbeck
  • Besonderer Teil. §§ 433 - 661, 705 - 758, 779 - 811 erläutert von Dr. Karl Kober; §§ 662 - 704, 759 - 778, 812 - 852 erläutert von Dr. Theodor Engelmann

Full text

218 
II, Abidnitt: Schuldverhältnifie auz Verträgen, 
Ein Vertrag kann zugleich gegen ein gefebliches Verbot und die guten Sitten ver“ 
ftoßen; auch danır finden die SS 307, 308 Keine entfpredhende Unwendung; denn beide 
Tontrahenten mülen wijjen, mas gegen die guten Sitten verftößt. Die guten Sitten 
haben zwingenden Charakter; maßgebend if au8ichließlich die deutiche Anfhauung 
und ein Ausländer kann fich nicht darauf berufen, daß er in anderen fittlichen Anichau“ 
ungen aufgewachjen fei, . 
Mie hier, au Ennecceru8 I, 2 4./5. Aufl. S. 76 f., Scholmeyer S. 161, Dertmanil, 
2. Aufl. S. 134. Mit Recht hebt übrigens Enneccerus a. a. DO. Anm. 2 hervor, daß S 309 
analog anzuwenden ift, wenn einer Un die Tatfadhen unbekannt waren, welche die 
Unfittlichfeit begründen. Bal. auch KXipp-Windfcheid 11 S, 272 Nr. 4. 
4. Auf ein Vermächtnis, das gegen ein zur Zeit des Erbfalls beftehendes gefeb“ 
{iche8 Merbot veritößt, it S 308 entiprechend anmenddar (S 2171). 
8 310. 
Sin Vertrag, durch den fich der eine Theil verpflichtet, fein Fünftiges Ber 
mögen oder einen Bruchtheil jenes Kinftigen Vermögens zu Übertragen oder mit 
einem Nießbrauche zu belaften, ft nichtig. 
@. 1, 850 2Df. 1; 11, 262; IN, 304. 
1. Nichtigkeit der obligatorijgen EC betr. Nebertragung eines fünftige" 
Bermögens; Zweck und Tragweite der Beitimmung: Nach gemeinem Rechte WAl 
die Schenfung des Fünftigen Vermögens zuläfiig (Dernburg, Rand. Bd. 2 8 106 Anm. 7; 
Windjcheid, Band. Bd. 2 5 368 Ann. 8 und 9), EU ein das Künftige Vermögen 
umfaflender GefellichaftSvertrag Windfcheid, SO 5. 2 8405 Anm. 2 und 3; Dernburd 
Band. Bd. 2 S 124 Anm. 7 und 8; ebenjo BLR, IL IV cap. 8 $1 Nr. 2 und 3). 
Das BOB, dagegen erklärt jeden Vertrag, durch welchen fich der eine Teil ver“ 
pflichtet, fein Fünftiges Bermögen oder einen Bruchteil desjelben zu übertragen nder 
mit einem Niekbrauche zu belalten, für nichtig. 
, Die Gründe diejer Yeltimmung liegen auf wirtfdhaftlidhem Gebiete. € fol 
jedermann jeine wirtjchaftlidhe Freiheit erhalten bleiben, insbejondere joll verhütet merdell, 
daß jemand fihH gewifjermaßen feiner Ermerbsfähigfeit begebe und dadurch allen Antrieb 
zum Erwerb verliere. Bei dem auf Üebertragung eines Bruchteil8 deS künftigen Ber“ 
mögens8 gerichteten Bertrage befteht das weitere Bedenken, daß die Zulafung Jolcher 
N Braxi3 zu unabfehbaren Verwidelungen führen würde. (Val. M. I, 
18 , 5. 1, % 
Das Verbot trifft nur Mebertragungsverträge und Belaftungen mit Nießbhrauc; 
Mu8 der befonderen A Ua leßteren ergibt jidh per arg. a contrario, daß 
etwaige andere Verträge über fünftiges Vermögen an ih zuläffig find, Jo 3. SB. Verein“ 
barung einer societas quoad usum, eine3 obligatoriih wirliamen Borvertraas über 
Verpfändung. Dal. DVertmann Bem. 2. 
2. Das Verbot eritredt ih aber au auf folge Verträge, durch welche jemand 
een das Veriprechen einer Gegenleiftung (Veibrente, VBerjorgung und dgl.) jeim 
ünftiges Vermögen ganz oder teilmeife. zu übertragen oder mit einem Nießbrauche IM 
befaften fich verpflichtet. Insbejondere ijt im Gegenfaß zum früheren gem. NR. nach 8 810 
die Vereinbarung einer allgemeinen Gütergemeinfhaft unter Perfonen, die nicht Chegatten 
ind, societas omnium bonorum ungültig. Bal. Anoke, Gejfellidhaft S. 16. 
_ Ueber die Geltung de8 8 310 für Klofterverfonen vgl. v. Brünnerk in Gruchot 
Beitr. Bd. 45 S. 197. 
3. Erbverträge (88 2274 ff), fowie ECheberträge über die ehelihHe Güter“ 
gemein] aft (SS 1432, 1437 ff.) werden durch die Vorfehrift des $ 310 jelbitverjtändlid 
nicht berührt. ME, IN, 187), Michtig it jedoch ein Ehevertrag, dur weldhen alles, was 
der Chemann erwirbt, al3 VBorbehaltsgut der Ehefrau erklärt wird. Bal. Bem. 3, © « 
zu 81432 in Bd. IV und Neumann, Jahrb. I S. 215. 
4, Haftung des Veripredhenden auf das negative Vertragsintereffe? Streitig it, 
ob 8310 nur al8 ein gefeblidhes Berbot zu gelten hat oder ob ein dagegen veritoßende! 
Vertrag auch gegen die guten Sitten ver]tößt, ob alio $ 309 und durch diejen entiprechen? 
8307 auf den Fall deg S 310 anwendbar it oder nicht. Schollmeyer II S. 161 erachtet 
die Beftimmung des S 310 nur als eine foldhe des pojitiven Kechtes, bejaht alfo die Un“ 
wmendbarfett des & 309, da S 310 lediglich auf vollSwirtidhaftlidhen Erwägungen berube- 
Ennecceru8 4./5. Mufl., 1,2 S. 77 hült den Erfabanfipruch des $ 309 nur dann für auß 
zefchlolen, wenn, Mas zwar häufig, aber feinesweg8 immer zutreffe, der Vertrag einen 
uniittlichen Grad yeriönlicher Gebundenheit hervorrufen mürde. A, M. Pland Bem-
	        

Download

Download

Here you will find download options and citation links to the record and current image.

Volume

METS METS (entire work) MARC XML Dublin Core RIS Mirador ALTO TEI Full text PDF EPUB DFG-Viewer Back to EconBiz
TOC

Chapter

PDF RIS

This page

PDF ALTO TEI Full text
Download

Image fragment

Link to the viewer page with highlighted frame Link to IIIF image fragment

Citation links

Citation links

Volume

To quote this record the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Chapter

To quote this structural element, the following variants are available:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

This page

To quote this image the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Citation recommendation

Recht Der Schuldverhältnisse. Schweitzer, 1910.
Please check the citation before using it.

Image manipulation tools

Tools not available

Share image region

Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Contact

Have you found an error? Do you have any suggestions for making our service even better or any other questions about this page? Please write to us and we'll make sure we get back to you.

What is the fourth digit in the number series 987654321?:

I hereby confirm the use of my personal data within the context of the enquiry made.