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Recht der Schuldverhältnisse (Bd. 2)

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Bibliographic data

fullscreen: Recht der Schuldverhältnisse (Bd. 2)

Multivolume work

Identifikator:
1896405266
Document type:
Multivolume work
Title:
J. v. Staudingers Kommentar zum Bürgerlichen Gesetzbuch und dem Einführungsgesetze
Place of publication:
München [u.a.]
Publisher:
Schweitzer
Year of publication:
1910-1911
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Volume

Identifikator:
1896405800
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-236545
Document type:
Volume
Title:
Recht der Schuldverhältnisse
Volume count:
Bd. 2
Place of publication:
München [u.a.]
Publisher:
Schweitzer
Year of publication:
1910
Scope:
924 S.
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Multivolume work
Structure type:
Chapter
Title:
Allgemeiner Teil. §§ 241 - 432 erläutert von Dr. Ludwig Kuhlenbeck
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • J. v. Staudingers Kommentar zum Bürgerlichen Gesetzbuch und dem Einführungsgesetze
  • Recht der Schuldverhältnisse (Bd. 2)
  • Title page
  • Contents
  • Allgemeiner Teil. §§ 241 - 432 erläutert von Dr. Ludwig Kuhlenbeck
  • Besonderer Teil. §§ 433 - 661, 705 - 758, 779 - 811 erläutert von Dr. Karl Kober; §§ 662 - 704, 759 - 778, 812 - 852 erläutert von Dr. Theodor Engelmann

Full text

366 Il. AbdjHnitt: Erlöfchen der Schuldverhältnife. 
Gefjebes ein, der Oläubiger kann vielmehr in”diefem Falle nur die Annahme der Leiftung 
ablehnen, obre in Verzug zu geraten. Weil 
Nimmt aber der Gläubiger die Zahlung an, To ift fein Proteft gegen die Beiiim- 
mung des Schuldners wirkungslos (protestatio facto contraria); die Zahlung ilt alf9 
BU HART auf die Gauptforberung anzurechnen, wenn der Schuldner dieje Anrechnung 
ausdrücklich beftimmt hat, der ©läubiger aber tie mit dem Bemerken, fie als Binszahlung 
zu verrechnen, behält. 
„3. Durch die Vorfehriften des 8 367 wird das Recht des Gläubiger8, eine an 
Tilgung der ganzen Schuld nicht ausreichende Leiftung als Teilleiftung überhaup 
abzulehnen, nicht berührt. gl. hierüber die Anm. 3 und 4 zu S 266. . . 
3, Die Vorfdhriften des S 367 find dispofitiv. Vereinbaren die Parteien eINE 
andere Reihenfolge, {jo hat e8 hei der vereinbarten Anrechnung fein Bewenden. 
. 4. 8 367 findet auch Anwendung auf die Senn durch einen Dritten S 267), 
ferner auf die Hinterlegung und auf die Leiftung im Wege der Zwang8V ollitredung: 
ur ft bei lebferer ein Beftimmungsrecht des Schuldners ausgeichlofien, die Borichtt 
de8 Ubj. 2 $ 367 alio nicht anwendbar. Bol. M. I, 88. Ne 
Sür die Nufredhnung ift die entivredhende Anwendbarkeit de S 367 ausdrücklich 
anerfannt in S 396 Ybf. 2. 
S 368.*) 
Der Gläubiger Hat gegen Empfang der Leiftung auf Verlangen ein {Orift 
liches EmpfangSbefenntnif (Quittung) zu ertheilen. Hat der Schnldner cin recht 
liches Intereffe, daß die Yuittung in anderer Form ertheilt wird, fo kann er bie 
Srtheilung in diejer Form verlangen. 
@, I, 269; IL 817: IM, 362, 
u ee ARE und Inhalt der Quittung. Die Quittung ift 08 
[chriftliche Bekenntnis des Gläubiger8 über den Empfang der Leitung. Sie ijt von einem 
bloßen „Empfangsichein“ zu unterjcheiden ; fie gibt „Aufichluß über die an den Empfang 
9 fnüpfende Hecht8 folge“, mährend der reine EmpfangS/hein mur die Tatjache N 
mpfang8 einer Leiftung, nicht aber die Erfüllung einer Schuld bekundet. Vgl 
Bacmann, Ueber die rechtliche Bedeutung der Quittung, Arch. f. bürgerl. N. Bd. 31 S. 46 E 
Daß der 5 368 fihH nur auf EmpfangSbekenntniffe der KEN nicht au 
alle EmpfangSfheine bezieht, ergibt fidh aus der Zitelüberfchrift. Eine Beltimmung darüber, 
mas die Quittung enthalten muß, gibt das Gefeß nicht. Allein aus ihrem Zwecke, dem 
Schulbner als Beicdheinigung über die bewirkte SG zu dienen, wird gefolgert werden 
dürfen, Daß fie das Schuldverhältnis, auf welches die Leiftung {ich gründet, ferner Segel 
ftand, Ort und Beit der Leiftung mit binreidhender Deutlichkeit erkennen lajlen muß- 
2. Form. Für die Quittung ift fOhriftlidhe Form vorgefchrieben. Zufolge S 126 
muß fie allo vom Ausiteller eigenhändig durch Namensunterfchrift vder mittelit geridhtlid 
pder notariell Geglaubigten HandzeihenZ unterzeichnet werden. Die di, der 
Unterfchrift des Gläubiger3 im Wege der mecdhanifchen Vervielfältigung ent!pricht iefer 
Ze IE, Der Schuldner kann eine Quittung mit Ioldher Unterfchrift zurüd“ 
weten. „31, 339. 
.. *%) Siteratur: Reindold, Quittungskojten und Quittungspflicht. Vergleichende 
Studie nach Sfterr. N. unter Rückicdhtnahme auf d. preuß., franz5ö7., bayr. und fäch]. Gel- und 
den Entw. eines BGB, und auf d. Iudikatur. Wien, Breitenftein, 1892; Dikllow, Die 
Ouittung im Recht und Verkehr. Diff. Berlin 1895; Behrend, Beiträge zur Lehre von der 
Dutittung. Leipzig, Veit & Co., 1896; Collag, in Iherings IJahrb. Bd. 40 S. 1835 ff. 
Reyzner, Der Yuittungsträger, in der Feltgabe der Iuriftijchen SGejellihaft in Berlin für 
Roc S. 189 ff., Berlin 1893; Hedemann, Das Recht auf Rücgabe eines Schuldjheines 
im Dogmat. Jahrb. Bd. 48 S. 63 f.; Sangbein, Der Quittungsanipruch nad) dem BGB. 
Diff. Leipzig 1903; Dryander, Die rechtlide Bedeutung der Quittung. Diff. Greifswald 1899; 
Möller-Holtfamp, Die Quittung nach BGB., Diff. Roftod 1904; Exner, Fragment in 
Srlinhut3 BZtichr. Bd. 22 S. 670 ff.; Glager, Boftidein al3 Quittung und das Eigentum AN 
Rohn- und Gehaltshüichern im „Recht“, Bd. 12 S. 809; derfelbe, Banknoten bei X. Bank, 
im „Recht“ 12 S. 744; Stein, Zahlung auf gefäljhte Quittung in Bayr. 3. f. N., Bd. 2 
5.292; Lacmann, Die rechtlige Bedeutung der Quittung im Arc, f. bürgerl. KR, Bd. 31 
S. 47 fi.; Manigk, Willenserklärung und Wikensgejhäft S. 715 ff; XuhH3, Bentral-Bl. f. 
itetm, Gerichtab. Bd. 6 S. 489 F.. 497.
	        

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Recht Der Schuldverhältnisse. Schweitzer, 1910.
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