Digitalisate EconBiz Logo Full screen
  • First image
  • Previous image
  • Next image
  • Last image
  • Show double pages
Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

United States

Access restriction


Copyright

The copyright and related rights status of this record has not been evaluated or is not clear. Please refer to the organization that has made the Item available for more information.

Bibliographic data

Full text: United States

Multivolume work

Identifikator:
1896405266
Document type:
Multivolume work
Title:
J. v. Staudingers Kommentar zum Bürgerlichen Gesetzbuch und dem Einführungsgesetze
Place of publication:
München [u.a.]
Publisher:
Schweitzer
Year of publication:
1910-1911
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Volume

Identifikator:
1896405800
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-236545
Document type:
Volume
Title:
Recht der Schuldverhältnisse
Volume count:
Bd. 2
Place of publication:
München [u.a.]
Publisher:
Schweitzer
Year of publication:
1910
Scope:
924 S.
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Multivolume work
Structure type:
Chapter
Title:
Allgemeiner Teil. §§ 241 - 432 erläutert von Dr. Ludwig Kuhlenbeck
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Der Wirtschaftsbetrieb als Betrieb (Arbeit)
  • Title page
  • Contents
  • A. Die Grundlagen
  • B. Die Menschen im Betrieb
  • C. Die Organisation
  • D. Die Wirtschaftlichkeit
  • Index

Full text

Der Standort. 
41 
Das (selbständige) Importgeschäft (für Deutschland vorzugsweise für landwirtschaftliche und 
industrielle Rohstoffe) bevorzugt die Hafenstädte aus folgenden Gründen; 1. aus Überliefe 
rung, weil hier zuerst das Importgeschäft Fuß gefaßt hat; 2. weil das Importgeschäft mit dem 
Exportgeschäft verbunden werden kann (mehr als die Hälfte aller Exportgeschäfte in Ham 
burg sind zugleich Importgeschäfte); 3. weil sich in den großen Hafenstädten die Einrich 
tungen zur Nachprüfung und Beurteilung der Güte und Beschaffenheit der Waren befinden; 
4. weil sich hier zugleich die Hauptverkaufsform, die Großhandelsversteigerung, abspielt; 
endlich 5. weil sich von den Hafenstädten die beste Verteilung der Waren (Verkehr) bewerk 
stelligen läßt, möglicherweise durch Weiterverschiffung nach anderen Ländern (London: 
Welthandelsplatz). Im einzelnen; Näheres bei Hellauer, Welthandelslehre. 
Anhangsweise sei hier der Standort der Banken gestreift: Im Grunde sind 
dieselben Überlegungen wie die bisher genannten wirksam. Die Banken rücken in 
die Nähe ihres Absatzes, wenn sie ihren Standort in die Nachbarschaft ihrer Kredit 
nehmer legen. Hier besteht die Möglichkeit, die Kreditnehmer nicht nur zu über 
prüfen, sondern auch laufend zu überwachen. Insbesondere bei den Privatbankiers 
und den Grundkreditinstituten ist dieses Bestreben anzutreffen. Bei den Groß 
banken ermöglicht die Ausbildung eines Filialsystems die Berücksichtigung des 
obigen Gesichtspunktes. Daneben ist auch das Bestreben vorhanden, möglichst 
in die Nähe derer zu kommen, die ihre Depositen den Banken anvertrauen. 
Außerdem wird der Standort bestimmt durch die Vertretung an dem Geld- und 
Kapitalmarkt. So sind die Hauptstädte, insbesondere die Börsenplätze, bevorzugte 
Standorte. In den Hauptstädten kann außerdem die Verbindung mit den Behör 
den hergestellt werden. Dies führt dazu, daß ein zentralistisch aufgezogener Groß 
bankbetrieb einen ganz anders zusammengesetzten Kundenkreis besitzt als etwa 
ein Privatbankier oder eine Großbank mit Filialen. 
4. Die Betriebsstätte. Im allgemeinen wird unter dem Standort die Lage des 
Betriebes als Ganzes innerhalb der mehr oder minder eng begrenzten räumlichen 
Umwelt, mit der er in Beziehung tritt, verstanden. Es gibt jedoch daneben noch 
innerbetriebliche Standortsfragen, als welche zu kennzeichnen sind; die Lage der 
einzelnen Werkstätten zueinander und zu den Verwaltungsbüros, die Aufteilung 
der Werkstätten und Büros nach Arbeitsstätten, welche wiederum Maschinen- 
und Arbeitsplatzstandorte ergibt. Für die Anordnung und Ausgestaltung des 
innerbetrieblichen Standortes spielen der Verkehr nach der Länge der Verkehrs 
wege und dem Verkehrsumfang sowie die Kontrollmöglichkeit die Hauptrolle. 
Daneben aber sind natürlich andere Gesichtspunkte wirksam, so etwa die Not 
wendigkeit, Waren auszubreiten und darzubieten (im Verkaufsraum) oder die 
erforderliche Sicherheit (beim Kassen- und Tresorraum), die Helligkeit (im Zei 
chenbüro oder in der feinmechanischen Werkstatt), die Lärmvermeidung von 
außen (in den Büros oder in Aufnahmeräumen für Musik). 
Nicht alle Räume sind für jede Arbeit gleicherweise geeignet; schwere Pressen und mecha 
nische Hämmer können nur zu ebener Erde aufgestellt werden, ebenso Werkzeugmaschinen, 
die der Bearbeitung sehr schwerer Werkstücke dienen. Hochexplosible oder feuergefährliche 
Waren müssen nach Lago und Bauart besonders gesichert werden, frostgefährdete in Keller 
gewölben oder heizbaren Räumen untergebracht werden. Wärme und Feuchtigkeit der Um 
gebung spielen bei der Arbeit eine große Rolle und wirken unmittelbar auf die Leistungsfähig 
keit der Menschen, oft auch der Maschinen ein. Die zu bearbeitenden Erzeugnisse brauchen 
ebenfalls vielfach besondere Bedingungen: Kühlräume in Brauereien, Klimaräume bei der 
Tabakbearbeitung. 
Dazu kommt, daß die Baumausstattung jeweils dem zugedachten Zweck anzu 
passen ist: Ein Bunker, der nur der Lagerung oder ein Korridor, der nur dem Ver 
kehr dient, ist anders auszubilden als etwa ein Lagerraum, der neben der Lagerung 
noch dem Verkehr zugänglich sein muß oder ein Warteraum, der dem Verkehr 
und dem Aufenthalt von Menschen dienen soll. Jeder Arbeitsraum ist im Grunde 
ein Mittelding zwischen Lager-, Verkehrs- und Arbeitsraum. Die Entwicklung 
der Arbeitstechnik und der Baumanordnung geht jedoch dahin, die Bäume den
	        

Download

Download

Here you will find download options and citation links to the record and current image.

Monograph

METS MARC XML Dublin Core RIS Mirador ALTO TEI Full text PDF EPUB DFG-Viewer Back to EconBiz
TOC

Chapter

PDF RIS

This page

PDF ALTO TEI Full text
Download

Image fragment

Link to the viewer page with highlighted frame Link to IIIF image fragment

Citation links

Citation links

Monograph

To quote this record the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

This page

To quote this image the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Citation recommendation

L’ Allemagne Économique Ou Histoire Du Zollverein Allemand. Ainé, 1874.
Please check the citation before using it.

Image manipulation tools

Tools not available

Share image region

Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Contact

Have you found an error? Do you have any suggestions for making our service even better or any other questions about this page? Please write to us and we'll make sure we get back to you.

How much is one plus two?:

I hereby confirm the use of my personal data within the context of the enquiry made.