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Neuere Zeit (Abt. 2)

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Bibliographic data

Full text: Neuere Zeit (Abt. 2)

Multivolume work

Identifikator:
1896405266
Document type:
Multivolume work
Title:
J. v. Staudingers Kommentar zum Bürgerlichen Gesetzbuch und dem Einführungsgesetze
Place of publication:
München [u.a.]
Publisher:
Schweitzer
Year of publication:
1910-1911
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Volume

Identifikator:
1896405800
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-236545
Document type:
Volume
Title:
Recht der Schuldverhältnisse
Volume count:
Bd. 2
Place of publication:
München [u.a.]
Publisher:
Schweitzer
Year of publication:
1910
Scope:
924 S.
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Multivolume work
Structure type:
Chapter
Title:
Besonderer Teil. §§ 433 - 661, 705 - 758, 779 - 811 erläutert von Dr. Karl Kober; §§ 662 - 704, 759 - 778, 812 - 852 erläutert von Dr. Theodor Engelmann
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Deutsche Geschichte
  • Neuere Zeit (Abt. 2)
  • Title page
  • Einundzwanzigstes Buch // Erstes Kapitel. Deutschland unter den politischen Nachwirkungen des Dreißigjährigen Krieges
  • Zweites Kapitel. Türkenkriege und spanischer Erbfolgekrieg; Österreich europäische Großmacht
  • Drittes Kapitel. Die norddeutschen Staaten und der nordische Krieg; Entwicklung des preußischen Königtums
  • Viertes Kapitel. Erste Waffengänge Österreichs und Preußens; Preußen europäische Großmacht
  • Index

Full text

516 Einundzwanzigstes Buch. Zweites Kapitel. 
von der Entwicklung übergangen. Was schließlich entstand, 
war ein weitverzweigter gesamtösterreichischer Adel, aus dem 
heraus das Herrscherhaus jahrhundertelang, und teilweise noch 
bis zur Gegenwart, seine Beamten und Berater gewonnen hat. 
Von besonderer Bedeutung wurde dabei die Kategorie 
des hohen Adels. Denn sie vor allem begann tatsächlich all— 
mählich eins der wesentlichsten Bindemittel des Gesamtstaates 
zu werden; sie wurde darum überall im höchsten Grade be— 
günstigt, wußte ungemeinen Landreichtum zu erwerben, und 
hat dann im österreichischen Gesamtstaat bis auf heute eine 
wichtige, oft ausschlaggebende Rolle gespielt. 
Neben ihr aber kam als zweites staatserhaltendes und 
einigendes Element sozialen Charakters eigentlich nur noch der 
Klerus der katholischen Kirche in Betracht. Er übernahm in 
diesem Reiche nationaler Gegensätze, aber kirchlicher Einheit, 
wo seit den Tagen Ferdinands II. die Protestanten nur noch 
in Schlesien und in sterreich unter der Enns eine beschränkte 
Duldung genossen, dieselbe Rolle, die er, Vertreter einer großen 
Kirche, der ein großer Staat am besten entsprach, im Mittel⸗ 
alter seit den Zeiten der späteren Karolinger so häufig gespielt 
hat. Dabei kam aber nicht so sehr der Weltklerus in Betracht, 
der vielmehr doch häufig in nationalen Spaltungen aufging, 
wie die Geistlichkeit der Ordensleute, und unter ihr wieder vor 
allem, ja fast ausschließlich die Jesuiten. Die Jesuiten blieben 
daher bis ins 18. Jahrhundert neben dem Hochadel ton⸗ 
angebende Berater der Herrscher, obschon es bereits in der 
zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts weithin bekannt war, daß 
sie diesseits wie jenseits der Leitha mehr ihr eianes Heil als 
das des Herrscherhauses suchten. 
Neben all diesen Versuchen zur Herbeiführung einer inneren 
Einheit des Staates, die schließlich doch nur auf eine starke 
Begünstigung des Adels und des Klerus, vor allem des Hoch— 
adels und des Jesuitenordens hinausliefen, hätte nun auch das 
natürlichste Mittel einer rein politischen Verschmelzung der 
einzelnen Lande in der Entwicklung einer einheitlichen mon— 
archischen Verwaltung zur Verfügung gestanden. In der Tat
	        

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Citation recommendation

Neuere Zeit. Heyfelder, 1906.
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