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Neueste Zeit (Abt. 3)

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Bibliographic data

fullscreen: Neueste Zeit (Abt. 3)

Multivolume work

Identifikator:
1896405266
Document type:
Multivolume work
Title:
J. v. Staudingers Kommentar zum Bürgerlichen Gesetzbuch und dem Einführungsgesetze
Place of publication:
München [u.a.]
Publisher:
Schweitzer
Year of publication:
1910-1911
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Volume

Identifikator:
1896405800
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-236545
Document type:
Volume
Title:
Recht der Schuldverhältnisse
Volume count:
Bd. 2
Place of publication:
München [u.a.]
Publisher:
Schweitzer
Year of publication:
1910
Scope:
924 S.
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Multivolume work
Structure type:
Chapter
Title:
Besonderer Teil. §§ 433 - 661, 705 - 758, 779 - 811 erläutert von Dr. Karl Kober; §§ 662 - 704, 759 - 778, 812 - 852 erläutert von Dr. Theodor Engelmann
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Deutsche Geschichte
  • Neueste Zeit (Abt. 3)
  • Title page
  • Contents
  • Drittes Kapitel. Erste Stufe der kleindeutschen Lösung der Einheitsfrage
  • Viertes Kapitel. Zweite Stufe der kleindeutschen Lösung der Einheitsfrage
  • Fünftes Kapitel. Ursprung, Verlauf und Ausgang des Kulturkampfs

Full text

Ursprung, Verlauf und Ausgang des Kulturkampfs. 653 
darüber noch hinaus, indem sie die Superiorität des Papstes 
als Dogma erklärte. So war das Ergebnis in der Tat so, 
wie es die gut katholische französische Regierung vorausgesagt 
hatte: „Je mehr man diese Lehre prüft, um so weniger ist 
zu verkennen, daß sie im Grunde so viel bedeutet, als die 
gänzliche Unterordnung der bürgerlichen unter die religiöse 
Gesellschaft.“ 
Hiernach mußte es als selbstverständlich erscheinen, daß 
alle Staaten gegen die Verkündigung des 18. Juli 1870 Ver—⸗ 
wahrung einlegen und schon gegen deren Vorbereitung Vor—⸗ 
kehrungen treffen würden. Und eben von diesem Standpunkte 
aus hatte der damalige bayerische Ministerpräsident, Fürst 
Hohenlohe, ein Bruder des Kardinals Hohenlohe, die Sache 
angegriffen. Schon am 9. April 1869 forderte er in einem 
Rundschreiben die Mächte zu einer gemeinsamen Verständigung 
gegenüber den jesuitisch-papalen Plänen auf. Allein im ganzen 
erfolglos: denn sterreich und Frankreich lehnten jede Be— 
teiligung ab. 
Dagegen wurde Bismarck, an sich schon wegen des im 
Gange befindlichen Verlaufes der Entwicklung der katholischen 
Kirche bedenklich, durch die Anregung Hohenlohes in seinen 
Sorgen poch bestärkt. Einen direkten Eingriff in die kirchlichen 
Verhältnisse allerdings lehnte auch er ab; aber im Einverständnis 
mit den anderen deutschen Regierungen suchte er wenigstens 
auf indirekten Wege in Rom zum Maß zu raten und auf 
die schweren Folgen einer etwaigen Verkündigung der Un— 
fehlbarkeit aufmerksam zu machen. Er traf sich dabei mit viel 
unmittelbareren Warnungen der französischen Regierung und 
fkonnte sich diesen darum anschließen. 
Aber alle diese Einreden hatten schließlich, ebensowenig 
wie die Opposition der bedeutendsten Bischöfe, die Erklärung 
der Unfehlbarkeit verhindert. Trat damit an alle Staaten eine 
harte Entscheidung heran, die für Deutschland, das sich eben 
mit Frankreich im Kriege befand, besonders schwierig war, so 
wurde die Lage noch um vieles bedenklicher durch die Haltung 
der deutschen Bischöäfe. Am 17. Juli 1870 hatten sie Rom
	        

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Neueste Zeit. Weidmann, 1909.
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