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Das Erkenntnisproblem in der Philosophie und Wissenschaft der neueren Zeit (Bd. 1)

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Bibliographic data

fullscreen: Das Erkenntnisproblem in der Philosophie und Wissenschaft der neueren Zeit (Bd. 1)

Multivolume work

Identifikator:
1896405266
Document type:
Multivolume work
Title:
J. v. Staudingers Kommentar zum Bürgerlichen Gesetzbuch und dem Einführungsgesetze
Place of publication:
München [u.a.]
Publisher:
Schweitzer
Year of publication:
1910-1911
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Volume

Identifikator:
1896405800
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-236545
Document type:
Volume
Title:
Recht der Schuldverhältnisse
Volume count:
Bd. 2
Place of publication:
München [u.a.]
Publisher:
Schweitzer
Year of publication:
1910
Scope:
924 S.
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Multivolume work
Structure type:
Chapter
Title:
Besonderer Teil. §§ 433 - 661, 705 - 758, 779 - 811 erläutert von Dr. Karl Kober; §§ 662 - 704, 759 - 778, 812 - 852 erläutert von Dr. Theodor Engelmann
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Das Erkenntnisproblem in der Philosophie und Wissenschaft der neueren Zeit (Bd. 1)
  • Title page
  • Contents
  • Einleitung
  • Erstes Buch: Die Renaissance des Erkenntnisproblems
  • Zweites Buch: Die Entdeckung des Naturbegriffs
  • Drittes Buch: Die Grundlegung des Idealismus

Full text

Sm x 
1 
Descartes. 
auch in der spekulativen Naturphilosophie, die nach ihrem 
Grundgedanken den Geist nur als Objekt unter Objekten zu ver- 
stehen vermag, kündigt sich allmählich eine veränderte Wendung 
der Betrachtung an. Bei Campanella, dessen Philosophie nur 
die Lehre des Telesio fortsetzt und ausbaut, taucht dennoch 
bereits der Plan einer eigenen Wissenschaft auf, die nicht mehr 
die Natur der Dinge, sondern die Art unserer Erkenntnis zu 
ihrem Gegenstand haben soll; „rerum naturas Cognoscere difficile 
quidem est, at modum cognoscendi longe difficilius“.!) Und bei 
Bruno nimmt, wenn man das Ganze seiner literarischen Tätig- 
keit überblickt, der Inbegriff der „methodologischen“ Schriften 
bereits einen grösseren Umfang ein, als seine Werke zur Re- 
form der Kosmologie und Naturanschauung. Freilich lehrt eben 
dieses Beispiel deutlich, dass der Sinn des Problems in all 
diesen verschiedenen Versuchen nicht eindeutig gefasst und fest- 
gestellt ist. Bei Bacon soll die Methode, so sehr ihr scheinbar 
nur die Aufgabe gestellt ist, das empirische Material zu sammeln 
und zu sichten, zuletzt zur Entdeckung der „Formen“ der 
Dinge im scholastischen Sinne dienen: bei Bruno wird sie 
zum Mittel der Lullischen Kunst, vermöge deren die Unendlich- 
keit des Wissensinhalts in das Netzwerk bestimmter symbolischer 
Formeln eingefangen und für das Gedächtnis aufbewahrt 
werden soll. So ist hier überall die Methode nur ein Schlagwort, 
das sehr verschiedenartige Inhalte deckt und das an, sich selbst 
noch keine prinzipielle Erneuerung des Erkenntnisideals bedeutet 
und gewährleistet. Selbst dort, wo sie am reinsten erfasst 
und gebraucht wird, bildet sie nicht das Grundprinzip, sondern 
eine nebenhergehende Instanz, die den Erwerb des Wissens 
unterstützt und kontrolliert. Sie leitet zu den Quellen, aus 
denen uns die Erkenntnis fliesst; aber sie ist nicht selbst der 
Urgrund und das Fundament. Zum Begründer der neueren 
Philosophie wird Descartes daher nicht dadurch, dass er den 
Gedanken der Methode an die Spitze stellt, sondern dadurch, 
dass er in ihm eine neue Aufgabe erfasst. Nicht lediglich die 
formale Gliederung, sondern der gesamte Inhalt der „reinen“ Er- 
kenntnis soll aus dem ursprünglichen methodischen Prinzip ge- 
wonnen und in lückenloser Folge hergeleitet werden. Er selbst 
hat alle seine mannigfachen wissenschaftlichen Leistungen nur
	        

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Das Erkenntnisproblem in Der Philosophie Und Wissenschaft Der Neueren Zeit. Cassirer, 1906.
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