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Preußisches Landbuch

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Bibliographic data

fullscreen: Preußisches Landbuch

Multivolume work

Identifikator:
1896405266
Document type:
Multivolume work
Title:
J. v. Staudingers Kommentar zum Bürgerlichen Gesetzbuch und dem Einführungsgesetze
Place of publication:
München [u.a.]
Publisher:
Schweitzer
Year of publication:
1910-1911
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Volume

Identifikator:
1896405800
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-236545
Document type:
Volume
Title:
Recht der Schuldverhältnisse
Volume count:
Bd. 2
Place of publication:
München [u.a.]
Publisher:
Schweitzer
Year of publication:
1910
Scope:
924 S.
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Multivolume work
Structure type:
Chapter
Title:
Allgemeiner Teil. §§ 241 - 432 erläutert von Dr. Ludwig Kuhlenbeck
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Kritische Geschichte der Nationalökonomie und des Socialismus
  • Title page
  • Contents

Full text

437 
in-îmwiargstgjaacg 
noch keine natürliche Ordnung, Die Gesellschaftsverfassung 
mit Sklaverei oder Leibeigenschaft wäre sicherlich ein schlechtes 
Bild im nahmen der „natürlichen Organisation.” Die Rechts 
gestaltung, die doch jederzeit irgend eine Form haben muss, 
ist bei Bastiat vollständig umgangen, und unser Harmoniker 
hat sich offenbar eingebildet, dass der heutige Gang der Dinge, 
nämlich die vom Capital abhängige Lohnarbeit, eine reine 
Naturorganisation sei, die unter allen Umständen aus dem 
freien Spiel der individuellen Wirthschaftsinteressen folge. Dies 
ist aber nur unter der Voraussetzung der Fall, dass sich auch 
in socialer Beziehung geschichtlich eine Unterordnung durch 
nichtwirthschaftliche Hülfsmittel gebildet hat und fernerhin auf 
recht erhält. Bastiat hat also sein nicht nur abstractes, son 
dern auch fingirtes Gebilde von natürlicher Organisation, welches 
nie und nirgend existirt hat und auch nicht existiren kann, 
denjenigen Gestaltungen untergeschoben, die eine nothwendige 
Wirkung der rein socialen oder politischen Arrangements sind. 
Er hat zwar das Recht der Arbeiter auf freie Coalitionen an 
erkannt, aber die Ausübung desselben als wirthschaftlich gleich 
gültig angesehen. Wer nun behaupten kann, dass die socialen 
Coalitionen keinen Einfluss auf die Vertheilung und auf das 
ökonomische Verhältniss von Arbeit und Capital üben, der be 
weist, dass er von den Gesetzen der Socialökonomie noch nicht 
einmal die ersten Anfangsgründe festgestellt habe. Er ver 
bleibt in jener alten und einseitigen Auffassungsart, derzufolge 
die reinen Productionsgesetze allmächtig und die socialpoliti 
schen Bestimmungsgründe ohne Einfluss sein sollen. In der 
That verschränkte sich Bastiat noch einseitiger, als es jemals 
geschehen war, in das Vorurtheil der händlerischen Oekonomie, 
dass es sich bei der Bestimmung der Einkünftegrössen um reine 
Austauschungen und wohl gar um Austauschungen auf gleichem 
Fuss handle. Dies ist nicht vollständig aber doch beinahe ein 
ähnlicher Fehler, als wenn man den Sold der nicht frei ange- 
worbonen, sondern ihrer Bürgerpflicht nachkommenden Truppen 
für ein Kaufgeld ihrer Dienste halten wollte. Schliesslich 
könnte man am Ende gar das Futter des Sklaven und des 
Leibeignen als die Folge eines Austauschgeschäfts von Dienst 
gegen Dienst ansehen. Dadurch, dass Bastiat die politische 
Oekonomie ausdrücklich im Austausch aufgehen lässt, hat er 
sich zum Theoretiker des sogenannten Manchesterthums ge-
	        

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Zwei Bücher Zur Socialen Geschichte Englands. Duncker & Humblot, 1881.
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