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Probleme der Wirtschaftsgeschichte

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Bibliographic data

fullscreen: Probleme der Wirtschaftsgeschichte

Multivolume work

Identifikator:
1896405266
Document type:
Multivolume work
Title:
J. v. Staudingers Kommentar zum Bürgerlichen Gesetzbuch und dem Einführungsgesetze
Place of publication:
München [u.a.]
Publisher:
Schweitzer
Year of publication:
1910-1911
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Volume

Identifikator:
1896406157
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-242028
Document type:
Volume
Title:
Recht der Schuldverhältnisse
Volume count:
Bd. 2
Place of publication:
München [u.a.]
Publisher:
Schweitzer
Year of publication:
1910
Scope:
S. 926 - 1811
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Multivolume work
Structure type:
Chapter
Title:
Elfter Titel. Geschäftsführung ohne Auftrag / Erläutert von Dr. Th. Engelmann
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Probleme der Wirtschaftsgeschichte
  • Title page
  • Contents
  • I. Das kurze Leben einer viel genannten Theorie über die Lehre vom Ureigentum
  • II. Die Haupttatsachen der älteren deutschen Agrargeschichte
  • III. Die Fürsorge des Staates für die Landwirtschaft einer Errungenschaft der Neuzeit
  • IV. Über Theorien der wirtschaftlichen Entwicklung der Völker, mit besonderer Rücksicht auf die Stadtwirtschaft des deutschen Mittelalters
  • V. Die Motive der Zunftbildung im deutschen Mittelalter
  • VI. Großhändler und Kleinhändler im deutschen Mittelalter
  • VII. Die Entstehung des modernen Kapitalismus
  • VIII. Der Untergang der mittelalterlichen Stadtwirtschaft (über den Begriff der Territorialwirtschaft)
  • IX. Die älteste deutsche Steuer
  • Autorenregister
  • Sachregister

Full text

284 V. Die Motive der Zunftbildung im deutschen Mittelalter. 
trat ein Gewerbe dem andern zu nahe, oder es drängten Söhne 
von Vertretern anderer Berufe zu einem bestimmten Hand- 
werk. Nicht ganz fällt es damit zusammen, daß man ~ wir 
kommen darauf zurück + mit dem Wunsch der Handwerks- 
gehilfen nach einer selbständigen Stellung zu rechnen hatte. 
Diesen Erwägungen, die die Tendenz der Abschließung wahr- 
scheinlich machen, fügen wir noch eine Reihe direkter Hinweise 
der Zunftbriefe bei. Die Kölner Drechslerurkunde von 117882 
bemißt die Eintrittsgebühr für die neuen Gewerbegenossen 
viel höher als für diejenigen, die nur um religiöser und geselliger 
Zwecke willen der Zunft beitreten, also für diejenigen, die mit 
den vorhandenen Mitgliedern nicht wirtschaftlich konkurrieren. 
Die Begünstigung von Verwandten der Zunftmitglieder bei 
der Aufnahme in den Verband wird in der ersten Hälfte des 
13. Jahrhunderts schon in mehreren Zunftbriefen ausgesprochen!). 
In der Urkunde der Braunschweiger Goldschmiede von 1231 
wird die Aufnahme eines neuen Mitglieds durchaus von dem 
Willen (voluntas et licencia) der bisherigen Zunftbrüder ab- 
hängig gemacht, nicht von objektiven Vorausseßungen. Be- 
zeichnend ist es, wenn in kräftigen Worten auch das fremde 
Fabrikat dem Fabrikat der heimischen Zunft gegenübergestellt 
wird?). Um noch einige charakteristische Stellen aus den Zunft- 
briefen herauszuheben, so liegt in den Worten der Magdeburger 
Schuhmacherurkunde „ius et distinctio, que inter eos est“, 
doch wohl, daß die vorherrschende Anschauung nicht die war, 
die Zunft sei gezwungen, alle Schuster in sich zu bergen, sondern 
die, es stünden diesseits und jenseits der Grenze Schuhmacher, 
die einen aber ohne Recht. Dieselbe Urkunde macht denn auch 
weiterhin die Zulassung zum Gewerbebetrieb einfach von der 
1) Basel 1226 g 6. Stendal 1231 g 3; 1233 g 6; 1251 ß 3. Die 
Wormser. Fischerurkunde von 1106 wollen wir in dieser Beziehung 
nicht verwerten, da die Gebundenheit der Fischerei an ein bestimmtes 
Areal besondere Verhältnisse voraussett. 
?) Vgl. z. B. Magdeburg 1152-1192; Basel 1248 § 7; Wien 1288 
(der Inhalt, wie es scheint, weit älter). S. ferner die scharfe Gebiets- 
abgrenzung in der Baseler Urkunde von 1226 g 1 u. 2.
	        

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Probleme Der Wirtschaftsgeschichte. Mohr, 1926.
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