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Völkerrecht und Landesrecht

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Bibliographic data

Object: Völkerrecht und Landesrecht

Multivolume work

Identifikator:
1896405266
Document type:
Multivolume work
Title:
J. v. Staudingers Kommentar zum Bürgerlichen Gesetzbuch und dem Einführungsgesetze
Place of publication:
München [u.a.]
Publisher:
Schweitzer
Year of publication:
1910-1911
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Volume

Identifikator:
1896406157
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-242028
Document type:
Volume
Title:
Recht der Schuldverhältnisse
Volume count:
Bd. 2
Place of publication:
München [u.a.]
Publisher:
Schweitzer
Year of publication:
1910
Scope:
S. 926 - 1811
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Multivolume work
Structure type:
Chapter
Title:
Vierzehnter Titel. Gesellschaft / Erläutert von Dr. Karl Kober
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Völkerrecht und Landesrecht
  • Title page
  • Contents
  • Erstes Kapitel. Völkerrecht und Landesrecht als Gegensätze
  • Zweites Kapitel. Das Verhältniss der Rechtssätze
  • Drittes Kapitel. Das Verhältniss der Rechtsquellen
  • Sachregister

Full text

163 — 
oder andere Thatsachen sich — jenachdem — im Einklange oder 
Widerspruche mit dem fremden Rechte befinden. Ein grosser Theil 
des sogenannten internationalen Privat- und Strafrechts, — die „Kolli- 
sionsnormen‘ lasse ich einmal bei Seite, — wird hierher gerech- 
net werden müssen. In keinem der Fälle, die ich im Auge 
habe, wird durch den Blankettsatz der Inhalt des fremden Rechts 
zum Inhalte des eigenen der Rechtsquelle erhoben. 
Auch an dieser Stelle zeigt sich eine Analogie bei gewissen 
Verhältnissen des Rechts .zu Normengebieten nichtrechtlicher 
Natur. Zahlreiche Blankettrechtssätze verweisen in unvollständig 
formulirten Thatbeständen auf Regeln der Sitte, der Moral, ja sehr 
häufig auf „Regeln“ ohne jeden normativen Charakter, ‚etwa öko- 
210mische oder technische Grundsätze, ohne sie durch diesen Hin- 
weis zu Recht zu machen. Wenn der Gesetzgeber die beim Duell 
„mittels Uebertretung der hergebrachten Regeln des Zweikampfes“ 
verursachte Tödtung mit ausgezeichneter Strafe belegt (StGB. 
$ 207), wenn er die Gefährdung Anderer durch Zuwiderhandeln 
gegen „die allgemein anerkannten Regeln der Baukunst“ ver- 
bietet und mit Strafe bedroht (StGB. $ 330), wenn er Jemandem, 
der fremdes Vermögen herauszugeben hat, ein Recht auf Er- 
stattung „nothwendiger‘“ oder „nützlicher Verwendungen“, d. h. 
des nach wirthschaftlichen Grundsätzen erforderlichen oder nütz- 
lichen Aufwands gewährt, u. s. w., So macht er zweifellos weder 
jene Regeln einer ritterlichen Sitte, noch diese technischen oder 
Skonomischen „Grundsätze‘“ zu Rechtsregeln, sondern erklärt 
lediglich ihre Beobachtung oder Verachtung als relevante Merk- 
male, z. B. „Normwidrigkeits‘“- oder „Strafbarkeitsmerkmale‘ eines 
von ihm mit Rechtsfolgen versehenen Thatbestandes. Darum kann 
aber auch weder hier noch bei den Rechtssätzen, die auf fremdes 
Recht verweisen, ohne es zu recipiren, von einer Aenderung 
ihres Inhalts gesprochen werden, wenn etwa die in Bezug ge- 
nommenen Regeln verschwinden oder. sich wandeln; nur der 
Kreis der von den Rechtssätzen betroffenen Thatbestände wird in 
solchem Falle eine Veränderung erleiden. 
Noch in einer letzten Beziehung kann der Inhalt der Rechts- 
zätze einer Rechtsquelle für die einer andern in Betracht kommen. 
Jede Rechtsquelle operirt mit Begriffen, die sie zu Bestand- 
theilen ihrer Rechtssätze macht.!) Die wenigsten unter ihnen 
1) 8. hierzu bes. Zitelmann, Irrtkhum und Rechtsgeschäft. S. 17 ff. und 
11*
	        

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Völkerrecht Und Landesrecht. Mohr Siebeck, 1907.
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