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Recht der Schuldverhältnisse (Bd. 2)

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Bibliographic data

fullscreen: Recht der Schuldverhältnisse (Bd. 2)

Multivolume work

Identifikator:
1896405266
Document type:
Multivolume work
Title:
J. v. Staudingers Kommentar zum Bürgerlichen Gesetzbuch und dem Einführungsgesetze
Place of publication:
München [u.a.]
Publisher:
Schweitzer
Year of publication:
1910-1911
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Volume

Identifikator:
1896406157
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-242028
Document type:
Volume
Title:
Recht der Schuldverhältnisse
Volume count:
Bd. 2
Place of publication:
München [u.a.]
Publisher:
Schweitzer
Year of publication:
1910
Scope:
S. 926 - 1811
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Multivolume work
Structure type:
Chapter
Title:
Fünfundzwanzigster Titel. Unerlaubte Handlungen / Erläutert von Dr. Th. Engelmann
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Encyklopädie der Rechtswissenschaft
  • Encyklopädie der Rechtswissenschaft (Bd. 1)
  • Title page
  • Contents
  • I. Rechtsphilosophie und Universalrechtsgeschichte von Professor J. Kohler in Berlin
  • II. Zivilrecht

Full text

318 II. Zivilrecht. 
Fahre für trustses bestellt, welche aus dem Erlöse eine Rente auszahlen, den Rest dem 
Figner des Grundstücks belassen; das Verhältnis kann außer durch Erledigung des 
Stiftungszwecks vor allem durch Konsolidation (merger) enden. 
d) Unter den bedingten, states (e upon condition) hat sich vor allem 
das mortgags, das Pfandrecht, zu einem besonderen Rechtsinstikut ausgewachsen. 
Obwohl schon dem angelsächsischen sowie dem anglonormannischen Recht ein als dingliches 
Recht an fremder Sache erscheinendes Nutzungspfand nach Art der deutschen älteren Satzung 
bekennt ist, hat sich doch das geltende englische Pfandrecht aus dem ebenfalls früh auf⸗ 
retenden Proprietätspfand, der Sicherung durch resolutiv bedingte Übereignung, ent— 
dickelt und zeigt noch heute deutlich die Spuren dieses Ursprungs. Das moderne Im⸗ 
nobiliarmortgage ist die formgerechte Ubertragung des Immobiles an den Gläubiger 
mortagee) mit der Beredung, daß es bei rechtzeitiger Zahlung der Schuld an den 
Verpfänder (mortgagor) zurückfällt, sowie mit der weiteren Beredung, daß der Schuldner 
bis zum Stichtage im Besitze des Pfandes bleibt. Das schwer zu konstruierende Ver⸗ 
hältnis (vgl. dazü Franken, Franz. Pefor. 1681, Brunner, Sav.e8. 17, 182) ent- 
pricht praktisch einer Hypothek mit Verfallklausel. Doch ist diese gemeinrechtliche harte Form 
ie der Zeit Jakobs J. allmählich durch das Equity⸗Recht, allerdings in sehr verwickelter 
Weise (s. die Beurteilung bei Pollock, Grundbes. 181) gemildert worden: der Schuldner 
hat auch nach dem Verfalltage die „equity of redemption“, das unverzichtbare Recht auf 
Wiedereinlösung des verfallenen Pfandes durch Zahlung der Schuld, und zwar 12 Jahre 
vor 1874 20 Jahre), gerechnet von der (fakultativen) Besitzergreifung des Pfandes durch den 
Flaäubiger oder auch von einem bloßen Anerkenntnis an; der Gläubiger wiederum ist eben⸗ 
falls 12 Jahre lang (von der letzten Teilzahlung an) zur Besitzergreifung berechtigt; er kann 
rußerdem aber auch innerhalb der Redemptionsfrist — bei Nichtzahlung von Kapital 
hezw. Zins innerhalb réasonable time — ein judgement for foreéclosure erwirken, 
velches (bedingt, d. h. bei Nichtzahlung innerhalb kurzer Frist, als „rule nisi“) den 
Verfall ausspricht, und an dessen Stelle auch der Verkauf des Pfandes angeordnet werden 
lann. Letzteres Ergebnis kann übrigens auch durch eine von vornherein in den Vertrag 
aufgenommene Distraktionsklausel (power of sale) erreicht werden. — Dem Schuldner 
wird bis zur endgültigen Lösung des Verhältnisses nur ein éequitable estate neben dem 
legal estate des Gläubigers zugesprochen. Kraft dieses equitable estate ist es ihm aber 
dauernd möglich, weitere Pfandrechte — und zwar formlos, insbesondere durch bloße 
hinterlegung seiner Erwerbsurkunden — zu bestellen, so daß also immer nur der erste 
Pfandelaubiger ein legal estate, die folgenden nur equitabis mortgages haben. Für 
den Rang der Pfandrechte gilt der Satz prior tempore potior iure. An Offenkundigkeit 
des Pfandrechts fehlt es; nur in sehr geringem Umfange wird von der Möglichkeit einer 
Registrierung Gebrauch gemacht (s. u. Nr. 7). Doch besteht zum Schutz gegen heimliche 
pᷣfaͤndbestelluͤngen das eigentümliche Recht des tacking ein naͤchstehender Pfandgläubiger 
hat das Recht, den ersten Pfandgläubiger auszuzahlen und damit unter Verdrängung 
iller ihm unbekannt gewesenen Zwischenhypotheken mit seiner eigenen Forderung an die erste 
Stelle zu rücken, ebenso wie der erfte Pfandgläubiger selbst, sofern er von nachfolgenden 
rothetaren · nichts wußte, jederzeit durch Neukreditierung an den Schuldner seine 
dypothek zum Schaden der Nachhypothekare erweitern kann (val. Salomonsohn, Der 
ef Schutz der Baugläubiger S. 27 ff.). 
Ale nicht gefetztes sondern genommenes mortgago“ (Franken) erscheint (seit dem 
¶I. Westminsterstatut Edwards J.) der ostate by elegit, d. i! die durch Einweisung seitens 
des Sheriffs entstehende Judikatshypothek am schuldnerischen Immobiliarvermögen, — und 
—D 116 am ganzen, früher nur am halben Vermögen (ogl 
Schuster, Rechtspflege 216). Das vifgage, das besonders als sog. welsb mortsage auf⸗ 
rretende Ruͤtzungspfand mit Amortisationswirkung, ist heute nicht mehr üblich, ebensowenig 
seine alten „genommenen Nebenformen“, die éstates by statute merchant und by e 
taple, die ursprünglich zur Sicherung von Handelsforderungen, seit Heinrich VIII. zur 
Zicherung auch anderer Forderungen bestimmt waren. 
e Terporeal hereditaments (o. Nr. 1 und 3) sind hier —
	        

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Organizacion Política Y Económica de La Confederacion Argentina, Que Contiene: 1. Bases Y Puntos de Partida Para La Organización Política de La República Argentina; 2. Elementos Del Derecho Público Provincial Argentino; 3. Sistema Económico Y Rentístico de La Confederacion Argentina; 4. De La Integridad Nacional de La República Argentina, Bajo Todos Sus Gobiernos. Impr. de José Jacquin, 1856.
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