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Handbuch der vergleichenden Statistik- der Völkerzustands- und Staatenkunde

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Bibliographic data

Object: Handbuch der vergleichenden Statistik- der Völkerzustands- und Staatenkunde

Monograph

Identifikator:
1831665921
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-222025
Document type:
Monograph
Author:
Maúrtua, Víctor M.
Scott, James Brown http://d-nb.info/gnd/117654191
Title:
Responsibility of states for damage caused in their territory to the person or property of foreigners
Place of publication:
New York
Publisher:
Oxford Univ. Press
Year of publication:
1930
Scope:
V, 67 S.
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • Handbuch der vergleichenden Statistik- der Völkerzustands- und Staatenkunde
  • Title page
  • Contents

Full text

116 
RUSSLAND. — Finanzen (Rudget,. 
Riga, Odessa, Charkow und in andern Städten. Die Regierung hielt 
sich dadurch, dass sie ihre » Garantie « zu Gunsten dieser Institute aus 
sprach, berechtigt, auch über die bei denselben angelegten Gelder zu 
verfügen. So wurden dieselben, so weit jene Anstalten ihrer nicht 
unmittelbar bedurften, vom Staate verbraucht, — ähnlich wie die 
Sparcassengelder in Frankreich. Die bezeichneten Beträge sollen ver- 
sprochenermassen jederzeit rückzahlbar sein. Da schuf man zur Deckung 
ein eigentliches Papiergeld, vielmehr eine Art Assignaten, Credit- 
billets geheissen. MitteOctob. 1864 ward derenBetrag zu642’151,850 
S.-Rub. angegeben. Begreiflicher Weise bedurfte man für diese Credit- 
billets eines Z wangscurses. Sie verlieren gegen Metallgeld längst 
10 bis 15 % , im Oct. 1864 stieg der Verlust auf 22 % . 
Der Versuch, neue Anlehen aufzunehmen, missglückte unter sol 
chen Verhältnissen, die Bedürfnisse aber wurden drängender. Da er 
schien am 20. Aug. 1859 ein vom Kaiser bestätigtes Decret des Staats 
raths, wonach alle bisher in öffentlichen Banken befindlichen Gelder der 
Kirchen und Stiftungen jeder Art, sowie alle Depositen, — förmlich dem 
Finanzminister zur Verfügung gestellt wurden. Diese Capitalien theilte 
man in 4 Classen : für die begünstigtste gab man 4proc. Staatsschuld 
scheine aus, mit der Weisung, wenn die Stiftungen nicht im Stande 
seien, ihre Einrichtungen mit diesem Ertrage fort zu erhalten, so hätten 
sie die Zahl ihrer Pfleglinge zu vermindern. Für eine zweite Kategorie 
Stiftungsgelder wurden blos 3 % Schuldscheine abgegeben. Gelder einer 
dritten Classe erhalten nur 1 % ; solche einer vierten gar keine Zinsen ; 
und darunter alle gerichtlichen Depositen ! — Unterm 23. Sept. 1859 
ward dann ein Ukas veröffentlicht, nach welchem die Billete von Leih-, 
Commerz-, Bank- und Sparcassen und die 4procentigen Rentenscheine 
in 5proc. Bankbillets umgewandelt, und von 1861 an in 37 Jahren 
amortisirt werden sollen. Ferner ward verfügt, dass alle bei der Bank 
deponirten Capitalien, deren Eigenthümer sich zu solcher Umwandlung 
nicht anmelden, nur noch zu 2 (statt bisher 3) ®/o zu verzinsen seien (man 
wollte die Capitalisten damit zwingen, ihre Gelder in neuen 5procent. 
Bankbillets anzulegen). — Alle diese Anordnungen bezweckten, der 
Unbequemlichkeit einer Ungeheuern schwebenden und jederzeit künd 
baren Schuld sich zu entledigen, indem man dieselbe in eine für immer 
unkündbare verwandle. In Folge dessen musste aber auch eine Ver 
zinsung dieser Capitalien übernommen und das Staatsbudget um viele 
Millionen mehr belastet werden. — In Verbindung damit stand die Auf 
hebung aller bisherigen Creditinstitute im Reiche und die Schöpfung 
einer Staatsbank (Ukas vom 1./13. Sept. 1859). Durch diese letzte 
sollte namentlich das gesammtc Papiergeldwesen neu geregelt und es 
sollten alle Verbindlichkeiten der alten Creditinstitute abgeglichen werden. 
Dass dies blos eine neue fiction war, ergibt sich schon daraus, dass man 
der neuen Bank, die mit einem Capitale von nur 15 Mill, gegründet 
wurde, bezüglich des Papiergeldwesens Verpflichtungen auferlegte, die 
auf viele hundert Millionen stiegen. Die Bilanz dieser Bank vom 
12. Oct. 1864 schliesst (bei so geringen eigenen Mitteln) mit der Un 
geheuern Summe von 1294’738,462 R. ab. Es erscheinen dabei Credit- 
billete in Circulation 642*151,850, wogegen der Einlösungsfonds (Metall-
	        

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Handbuch Der Vergleichenden Statistik- Der Völkerzustands- Und Staatenkunde. Felix, 1865.
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