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Die englische Agrarenquete von 1913

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Bibliographic data

fullscreen: Die englische Agrarenquete von 1913

Multivolume work

Identifikator:
1896933912
Document type:
Multivolume work
Author:
Keith, Arthur Berriedale http://d-nb.info/gnd/119086794
Title:
Responsible government in the Dominions
Place of publication:
Oxford
Publisher:
Clarendon Press
Year of publication:
1912-
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Volume

Identifikator:
1896935052
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-238139
Document type:
Volume
Author:
Keith, Arthur Berriedale http://d-nb.info/gnd/119086794
Title:
Responsible government in the Dominions
Volume count:
Vol. 2
Place of publication:
Oxford
Publisher:
Clarendon Pr.
Year of publication:
1912
Scope:
XI Seiten, Seiten 570-1100
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Multivolume work
Structure type:
Chapter
Title:
Chapter VIII. The constitutional relations of the houses
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Die englische Agrarenquete von 1913
  • Title page
  • Contents
  • Erster Teil
  • Zweiter Teil
  • Dritter Teil
  • Vierter Teil
  • Fünfter Teil

Full text

Nachwort. 
51 
effieren; beiderseits haben wir jetzt mit denl landlosen Arbeiter zu 
rechnen, dessen Interessen nicht mehr parallel mit denen des wirklichen 
Landwirtes laufen, sondern der bei stetem Rückgang der Naturallöhnung 
mehr und mehr als Konsument seinem Arbeitgeber, dem Produzenten, 
gegenübertritt, der also beispielsweise ein Interesse an niedrigen Brot 
preisen, an niedrigen Milchpreisen u. ä. hat. 
Nun hat sich ja in unseren östlichen Provinzen eine für ein ge 
wisses Zeitalter ganz glückliche Übergangsform erhalten, indem der zum 
unselbständigen Gutsarbeiter herabgesunkene Kleimvirt den größten Teil 
seines Lohnes in Form von Landnutzung (oder dessen vornehmstem 
Produkt: Getreide), Viehnutzung, Holznutzung und anderem erhielt. 
Diese Lohnform hat fast ein Jahrhundert lang vermocht, die Schäden 
der Ausstoßung des Landarbeiters aus der Dorfgemeinschaft hintan- 
zuhalten. 
Während sich bei uns diese Übergangsstufe als etwas ganz Natür 
liches ergab, stießen in England Niedergang und Ruin des Kleinbauern 
tums bereits mit dem Anfang der industriellen Entwicklung zusammen, 
und es geschah dort in viel rascherem Tempo und viel größerem Um 
fange das, was auch bei uns niehrere Dezennien später in jenen Land 
teilen unabweisbar wurde, in denen ein rasches Aufblühen der Industrie 
erfolgte: der Landarbeiter wurde ganz wesentlich auf Geldlohn gestellt, 
der von Anfang an nicht niedriger war als der der Industrie (denn auch 
die Industrie zahlte ursprünglich nur niedrige Löhne), der aber den Auf 
stieg der Jndustrielöhne nicht mitmachen konnte, weil das inzwischen er 
folgte Einsetzen des Freihandels das Einkommen der Pächter so niedrig 
hielt, daß sie sich sowohl hinsichtlich der Zahl ihrer Arbeiter wie auch 
hinsichtlich ihrer Entlohnung auf das äußerste einschränkten. Auch wo 
immer bei uns Industrie und Landwirtschaft hart aufeinanderstießen, 
wie in Schlesien, im Königreich Sachsen, Westfalen, in der Rhein 
provinz, nahm die Entwicklung des Entlohnnngssystems denselben Lauf; 
immer dringender wurde die Konkurrenz mit dem Geldlohn der In 
dustrie, und immer mehr inußte deshalb vom Naturallohnsystem ab 
bröckeln. Da nun aber nach Maßgabe der ländlichen Lebensverhältnisse 
an ein vollständiges Abschaffen des Naturallohnteiles nur in den 
seltensten Fällen gedacht werden konnte, vielmehr immer noch eine nicht 
unerhebliche Quote des Gesamtlohnes in Form von freier Wohnung, 
Garten, Kartoffeln oder Kartoffelland, freien Fuhren usw. beibehalten 
werden mußte — alles Leistungen, die vom Arbeiter nur sehr niedrig 
4*
	        

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Die Englische Agrarenquete von 1913. Verlagsbuchhandlung Paul Parey, 1914.
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