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Das Erkenntnisproblem in der Philosophie und Wissenschaft der neueren Zeit (Bd. 1)

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Bibliographic data

fullscreen: Das Erkenntnisproblem in der Philosophie und Wissenschaft der neueren Zeit (Bd. 1)

Multivolume work

Identifikator:
1896933912
Document type:
Multivolume work
Author:
Keith, Arthur Berriedale http://d-nb.info/gnd/119086794
Title:
Responsible government in the Dominions
Place of publication:
Oxford
Publisher:
Clarendon Press
Year of publication:
1912-
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Volume

Identifikator:
1896935311
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-237672
Document type:
Volume
Author:
Keith, Arthur Berriedale http://d-nb.info/gnd/119086794
Title:
Responsible government in the Dominions
Volume count:
Vol. 3
Place of publication:
Oxford
Publisher:
Clarendon Pr.
Year of publication:
1912
Scope:
XII Seiten, Seiten 1102-1670
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Multivolume work
Structure type:
Chapter
Title:
Part VI. The judiciary
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Das Erkenntnisproblem in der Philosophie und Wissenschaft der neueren Zeit (Bd. 1)
  • Title page
  • Contents
  • Einleitung
  • Erstes Buch: Die Renaissance des Erkenntnisproblems
  • Zweites Buch: Die Entdeckung des Naturbegriffs
  • Drittes Buch: Die Grundlegung des Idealismus

Full text

Kritik der Cartesischen Methodenlehre. 
kn 
gefallen. (S. ob. S. 292, 314.) In die willkürlich e physika- 
lische Hypothesenbildung ist er nur dadurch verstrickt worden, 
dass er trotz allen fruchtbaren Ansätzen das Recht und die Un- 
entbehrlichkeit der echten Hypothesen nicht dauernd festzu- 
halten und zu verteidigen vermochte. Das allein ist der falsche 
‚Apriorismus‘“, der eine unmittelbare Deckung zwischen den 
rationalen Grundlagen und der wirklichen, sinnlich gegebenen 
Erfahrung behauptet und anstrebt. Für die echte idealistische 
Auffassung bleibt — so befremdend dies klingen mag — ein 
Abstand zwischen „Wahrheit“ und „Wirklichkeit“ dauernd be- 
stechen: eine Entfernung, die zwar beständig verringert, auf 
keiuer gegebenen Einzelstufe der Erfahrung dagegen völlig zum 
Verschwinden gebracht werden kann. Die Kraft des idealistischen 
Grundgedankens bewährt sich gerade darin, dass er sich durch 
diesen notwendigen Abstand an der Gültigkeit der reinen, be- 
grifflichen Voraussetzungen nicht irre machen lässt. Wo da- 
gegen die volle Identität zwischen Begriff und Sein behauptet 
wird, da befinden wir uns bereits im Bannkreis der Meta- 
physik, die die Aufgabe, die allem Wissen gestellt ist, vorweg- 
nimmt. Aber freilich können wir es jetzt innerlich verstehen, dass 
Descartes sich zuletzt zu dieser metaphysischen Fragestellung 
hingedrängt fühlte. Ihm war es nicht, wie Galilei und Kepler, 
vor allem um die exakte Erforschung‘ eines Sondergebietes der 
Wirklichkeit zu tun; es ist der Begriff der Wirklichkeit 
selbst, der ihn bewegt und der über das Schicksal der Wissen- 
schaft zu entscheiden scheint. Sollten die reinen, mathema- 
lischen und physikalischen Gesetze, die die Deduktion ergibt, bei 
all ihrer „Notwendigkeit“ dennoch blosse Beziehungen bleiben, 
von denen wir niemals mit Sicherheit bestimmen können, ob 
ihnen ein Sein in der Well der Tatsachen entspricht? Erscheint 
damit nicht alle Arbeit des Denkens schliesslich vergebens und 
grundlos? Die Logik und Methodik der Gesetze — wir müssen 
es zulelzt einsehen — verhbürgt uns nicht die Existenz der Dinge. 
So muss denn eine andere Richtung der Betrachtung eintreten 
und ein neuer Weg gewiesen werden, der uns zu diesem Problem 
hinführt. Wiederum vollzieht sich der Uebergang unmerklich 
und mit gedanklicher Notwendigkeit. Und es bleibt das Einzig- 
artige und Charakteristische der Cartesischen Metaphysik, dass
	        

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Preußisches Landbuch.
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